Sachs 501/4 CKF

matt21

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Was passt da nicht?
 
matt21

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Der Aussendurchmesser ist 20s6, also 20,035 bis 20,048.
Die Länge lässt sich gut anpassen.

Wellendurchmesser 16E6, also 16,032 bis 16,043.


Ein Versuch ist es wert, der Preis ist ja deutlich geringer.

Ich glaube nicht, daß Sachs sich da Spezialteile hat anfertigen lassen, was die Durchmesser angeht, sondern auch auf Normteile zurückgegriffen hat.
Die Längen können da durchaus variieren, da diese Buchsen meist als Stangenware produziert und dann abgelängt werden.
 
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Sachscupspezi

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Außendurchmesser habe ich 20,07 gemessen ,also passt 20,035 bis 20,048. nicht.

Buchse Innen 16,00/16,01. Welle 15,98/15,99 mm. Wellendurchmesser 16E6, also 16,032 bis 16,043 passt auch nicht.
Gruß Klaus

Ich glaube nicht, daß Sachs sich da Spezialteile hat anfertigen lassen, was die Durchmesser angeht, sondern auch auf Normteile zurückgegriffen hat.
Glauben heißt nicht wissen.
 
matt21

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Ich habe mich verschrieben, es muss Bohrungs- nicht Wellendurchmesser heißen.

Ich wage mal zu behaupten, dass die Buchse passt.

Und bei dem Preis wäre es mir einen Versuch wert.
 
Sachscupspezi

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Dann so machen. Wellendurchmesser 15,98 mm,Buchse innen 16,00 mm und Länge 17 mm wurden mir bestätigt. Neuzustand ca.2/100 mm Spiel. Außendurchmesser kann ich noch nichts ganz genaues sagen.
Gruß Klaus
 
cluberer2003

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Wenn der Motor tatsächlich nur 13.000 KM gelaufen hat und nicht vorher schon daran rumgemurkst wurde, dann kannst du die orig. Kombi Vorgelegewelle und Kupplungsrad nach Korrektur des Axialspiels mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohne Bedenken weiter verwenden.

Selbst im Neuzustand hat man gefühlt "relativ" viel Spiel an dieser Stelle.

Falls natürlich die Schrägverzahnung Karies oder sonstige Beschädigungen hat (ausgebrochene Zähne, Rost, Pitting usw.), dann muss man tauschen, klar.

Auch die Buchse Lagerung Wellenstumpf Vorgelegewelle in der rechten Getriebegehäusehälfte hat im Neuzustand relativ viel Spiel.

Bitte diesen Thread mal aufmerksam lesen: https://www.50er-forum.de/threads/sachs-501-4-bkf-ausfuehrung-nl.14499/

Gruß Holger
 
Mopedikürer

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Ich habe mir diese genormten Sinterbuchsen besorgt, das Spiel passt für eine 16er Welle. Auch die pressfassung passt in die Löcher, sowohl bei der drei Lamellen als auch bei der fünf Lamellenkupplung, wo die stärkere Buchse drin steckt. Dort wurde wohl auch von Sachs Sinter Material verwendet was manche Abplatzer zeigen. Die dünnwandigere Buchse bei der drei Lamellenkupplung ist wohl aus Bronze, kann aber auch durch die sinterbuchse ersetzt werden. Wie Holger schon sagte, es ist nicht unbedingt immer notwendig, aber die neuen Buchsen fühlen sich auch meistens verdammt gut an, ich schleife gerne auch noch das Ende der Welle, dass den Sprengring hält, denn das zerkratzt gerne mal die neue Buchse beim aufsetzen.
Einzig die Längenmaße sind nicht passend für die vorgelegeräder, anreißen, schneiden und gerade feilen, fertig. Buchse sollte ganz geringfügig unter der Ebene des gehärteten Sitzes stehen, so gut wie bündig, keinesfalls darüber hinaus.
Bei der Buchse im rechten Gehäuse würde ich tatsächlich nur Bronze nehmen, rg7 und drehen lassen. Ein entsprechender Metaller oder Mechaniker sollte die Presspassung und die Reduktion des Durchmessers natürlich berechnen, dafür hat er ja Tabellen.
Die Sinterbuchsen sind für diese Art der presspassung auf der 16er Welle ausgelegt.

Die sinterbuchsen sind soweit ich weiß nicht zum aufreiben geeignet
 
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sir_quickly

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Also Fazit bei mir war, dass sich das Spiel mit einem neuen NOS Vorgelegerades nicht verbessert hat. Ich schließe somit daraus, dass ein leichtes Spiel /Kippeln (ohne Axialspiel) beim 501/ CKF normal ist.
 
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Sachscupspezi

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Man sollte hier ein paar Dinge beachten, welche man nicht vernachlässigen sollte:

- Das Vorgelegerad mit oder ohne Bohrungen passt bei 501/4 AKF, BKF und CKF.
=> NUR: Man sollte Vorgelege- oder auch Kupplungsrad nur paarweise mit dem Antriebszahnrad tauschen, das Pärchen sollte miteinander gelaufen sein. Ansonsten kann es unschöne Geräusche vom Primärtieb geben. Auch sollte das Antriebszahnrad wieder so verbaut werden, wie es auf der Welle war. Man kann das drehen und es würde auch draufpassen. Wenn man das nicht beachtet, hat man auch hier u. U. unschöne Geräusche vom Primärtrieb.

- Es ist m. Meinung nach falsch (nach Sachsvorgabe richtig), wenn man denkt, dass hinter das Vorgelegerad NUR die 1-mm Scheibe als Konstante kommt.
=> Wenn man es richtig machen möchte, legt man dort so viele Scheiben auf (i. d. R. so zwischen 1 und 1,5 mm, dass das Kupplungsrad mit dem Antriebszahnrad genau fluchtet und keinen Ebenenversatz hat. Damit ist gewährleistet, dass die Schrägverzahnung zu 100 % ineinander greift.

=> nicht alles glauben, was in den Rep.-Anleitungen bzw. Teilelisten steht.

Gruß Holger

@ Holger
cluberer2003 schrieb:

Es ist m. Meinung nach falsch (nach Sachsvorgabe richtig), wenn man denkt, dass hinter das Vorgelegerad NUR die 1-mm Scheibe als Konstante kommt.
=> Wenn man es richtig machen möchte, legt man dort so viele Scheiben auf (i. d. R. so zwischen 1 und 1,5 mm, dass das Kupplungsrad mit dem Antriebszahnrad genau fluchtet und keinen Ebenenversatz hat. Damit ist gewährleistet, dass die Schrägverzahnung zu 100 % ineinander greift.

=> nicht alles glauben, was in den Rep.-Anleitungen bzw. Teilelisten steht.

Viele Sachen passen ganz gut.
Gruß Klaus
 

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sir_quickly

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So hab ich es gemacht 👍 Nur ich habe das Vorgelegerad ausgemittelt, da das Antriebsrad bei mir minimal breiter ist. Bei mir waren es dann 1,0mm + 0,3mm Unterlegscheiben VOR dem Vorgelegerad.
 
Sachscupspezi

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Die Oberseite beider Zahnräder müssen in einer Linie stehen. Somit greift die Schrägverzahnung optimal ineinander. Man sieht das schon mit den Augen ,oder man nimmt z.B eine Fühlerlehre 1 mm ,legt sie plan auf ein Zahnrad und schiebt sie auf das andere. Stößt man dabei vor die Verzahnung ,liegt es nicht auf einer Linie.Das Antriebsrad kann doch breiter sein,das spielt keine Rolle. Extrem viel Spiel ist in einer neuen Buchse/ Vorgelewelle nicht. Gleicht man vor dem Sicherungsring ziemlich eng aus ,kippelt das Vorgelegerad nicht extrem.
Gruß Klaus
 
cluberer2003

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Tja, Klaus. Kommt eben darauf an, welche Rep.-Anleitung man hat. Angenommen jemand hat diese hier (übrigens von Dir irgendwann mal verlinkt):


Sachs.jpg


.... was dann?

Gruß Holger
 
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sir_quickly

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Ich denke es spielt keine Rolle ob es vorne bündig oder mittig ausgeglichen wird oder grundsätzlich nur 1e Scheibe mit 1mm genommen wird. Spiel hast du in den 3 Fällen zwischen den Zähnen gleich. Kann mich aber gerne jemand eines Besseren belehren ;-) Ich habs ausgemittelt und statt der 1mm noch zusätzlich eine 0,3mm untergelegt.
 
Sachscupspezi

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@holger
Ich denke wenn bei einem ungeöffneten Sachs Motor ,nur die 1 mm Scheibe zu finden ist, kann man das wohl so lassen. Vorgelegerad und Primärantriebsrad sind ja so eingelaufen.
Man muss auch schauen ob es mit der 1 mm Scheibe vielleicht doch passt.
Sachs gibt da zwei verschiedene Aussagen raus. Man sollte aber eins berücksichtigen. Die Anleitungen waren nicht für den Privatmann bestimmt. Die Zweiradmechaniker der Sachs Vertragswerkstätten hatten auch Schulungen. Die älteren Anleitungen sagen auf einer Linie ausgleichen.
Gruß Klaus
I
 
cluberer2003

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@holger
Ich denke wenn bei einem ungeöffneten Sachs Motor ,nur die 1 mm Scheibe zu finden ist, kann man das wohl so lassen. Vorgelegerad und Primärantriebsrad sind ja so eingelaufen.
Man muss auch schauen ob es mit der 1 mm Scheibe vielleicht doch passt.
Gruß Klaus
I
Dafür habe ich dann die Teileliste. Egal. Eine Reparaturanleitung ist für mich das Zerlegen des Motors, neu lagern und wieder korrekt zusammenbauen.

Ich will damit ja auch nur sagen: Hirn einschalten, überlegen was die Paßscheiben an bestimmten Stellen für Aufgaben haben und dann eben auch mit eigenem Verstand handeln.

Bsp.: Ein 501er wird zerlegt. Neue Kurbelwelle. Nachbau. Vorher war eine orig. drin. Wangenmaß meinetwegen 40,2 mm. Nachbau hat 40,6 mm. Man nimmt dann keine orig. Dichtung mit Stärke von 0,25 mm, sondern eine mit 0,5 mm. Dann legt man bei einem auszugleichendem Kurbelwellenspiel von 2,00 mm nicht auf jeder Seite 1,00 mm, sondern einmal 0,9 und auf der anderen Seite 1,1 mm auf. All das summiert sich so, dass das Kupplungsrad mit nur der 1 mm-Scheibe nicht in der Flucht läuft, egal ob mittig oder außen bündig.

Denk mal drüber nach.

Gruß Holger
 
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