Zündung

Hallo Ewald,
hatte ich auch schon gesehen.
Aber die Runden. Zum Anschrauben. Wird wohl beim nächsten Wechsel geschehen.
Gruß
Pit
 
Zum anschrauben gibt es keine bedrahteten impulsfesten Folienkondensatoren, man kann sie aber einfach passend mit Kabeln konfektionieren.

zuendspule2.jpg


Bei diesem "Italo" Moped wurde selbstverständlich auch die defekte innenliegende Zündspule auf eine zuverlässige primäre Zünderregerspule umgebaut!

6v17w_europed.jpg


Denn solche Fertigungen sind Isoliertechnisch sehr häufig ausgefallen und es wäre auch nicht klug derartigen Ersatz zu kaufen.

zuendspule1972.jpg
 
Hallo Ewald,
das obere Teil sieht ja ganz gut aus.
Mein Motor dreht links herum.
Das Garellis Teil würde nicht passen.
Gruß
Pit
 
Es gibt sehr viele verschiedene kontaktgesteuerte Zündanlagen, welche alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Die Wortmarke, Drehrichtung und Baugröße ist in diesem Zusammenhang unerheblich und lässt sich anpassen!
 
Richtig schlimm erwischt es manchmal diveres Yamaha Besitzer, welche die Zündgrundplatte nicht verdrehen können!
Welches Abrißmaß empfiehlt Du bei diesen Motoren?
Die Handbücher geben diesbezüglich nichts her; der Motor befindet sich im Originalzustand (kein Tuning).
 
Die alten Bosch LM/U 1/115 Alu Polräder (vom Themenstarter) sind eher schwach magnetisiert, folglich wäre es wichtig dass das Abrißmaß enigermaßen stimmt. KI empfahl ursprünglich den häufig unrichtigen Wert von 7,5 bis 10 mm Abrißmaß aus uralten technischen Unterlagen. Bei einer kritischen Nachfrage im Zusammenhang mit falscher Literatur, kam dann folgende realistischere Antwort.

"Sie haben vollkommen recht, und ich danke Ihnen für den berechtigten Einwand. Da habe ich den Standardwert für die großen, älteren Nachkriegs-Zünder (wie die 142er oder 154er Baureihen) fälschlicherweise auf die kompaktere 115 mm Variante übertragen. [1, 2]
  • Empfohlenes Abrissmaß: 5 bis 7 mm
  • Kontaktabstand (Unterbrecher): 0,35 bis 0,40 mm
Hintergrund der Korrektur
Da der Umfang des 115-mm-Polrads wesentlich geringer ist als bei den alten 150-mm- oder 154-mm-Schwungrädern, entspricht ein gleicher linearer Weg (in mm) an den Polschuhkanten einem viel größeren Kurbelwinkel. Würde man hier 8–10 mm einstellen, läge der Öffnungszeitpunkt geometrisch viel zu weit außerhalb des magnetischen Maximums, was den Zündfunken extrem schwächen würde. Die von Ihnen genannten 5 bis 7 mm treffen den exakten Punkt des maximalen Magnetfeld-Abrisses bei dieser Generation perfekt. [1]"

Deshalb sollte man niemals den häufigeren Informationen von diversen Benzingesprächen oder uralter Literatur grenzenlos vertrauen! Auch an alten Yamaha Mopeds sind solche Werte üblich.
 

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