Ne,
Ich verstehe das schon.
Wir reden etwas aneinander vorbei.
Ich messe ziemlich genau. Das ist hier bei dem 501 Motor relevant. Maß im Gehäuse und Einbaumaß der Kurbelwelle.
Ich kann nur das übrig gebliebene Axialspiel vom eingebauten Kugellager ,sprich 6203C4 auf die Kurbelwelle gepresst und ins Gehäuse verbaut ,noch prüfen.
Dieses Axialspiel ist kleiner als bei einem ausgebauten Kugellager. Radialluft durch Erweitern und Schrumpfen= kleinere Radialluft, somit auch axial kleiner- Es bleibt aber ein messbares Axialspiel über.
Da ich Messergebnisse habe und dementsprechend Ausgleichsscheiben auflege das ca .5 /100 mm Axialspiel vorhanden ist.
Nachdem die Motorenhälften zusammen gezogen sind,sollte die Kurbelwelle ohne Wellendichtringe leicht laufen und kein fühlbares Axialspiel aufweisen.
Jetzt gehe ich erstmal davon aus , das ich gut gemessen habe, so das um die 5/100 mm+- Axialspiel vorhanden ist.
Auf der Zündseite liegt bei mir oft so 0,80 mm - 0,85 mm, der Rest kommt auf die andere Seite .
Das prüfen mit dem Sachs 50 Werkzeug ,zeigt mir das ich die Welle um ein gewisses Maß hochziehen kann,bis es die Kurbelwelle sogar klemmt. Man spürt beim hochziehen wann die Welle noch ganz frei läuft und wann es abfängt zu strammen.
Ob dabei die Kugeln schon am BO17 Außenring schon stramm gegen liegen,oder an der Innenseite des 6203C4 weiß ich nicht.
Spiel ist auf jeden Fall vorhanden. Wenn man zu viele Scheiben auflegt, drückt man die Kugel zu stramm gegen die Außenflächen der Kugellauffläche, bishin zum festklemmen. Nichts anderes passiert wenn ich die Welle mit dem Werkzeug hochziehe.
Gruß Klaus
Ob man das anwendet ,oder nicht muss jeder selbst wissen. Hat man eng distanziert ,erstmal rechnerisch und dann die Scheiben dementsprechend aufgelegt. Gehe ich davon aus ,das ein kleines Axialspiel von wenigen hundertstel vorhanden ist.Um dieses Maß kann ich die Kurbelwelle axial bewegen.