Motorrevision Sachs 501/3 BK F

6203 C3 hat ca. 0,01 bis 0,02 mm Lagerluft.

Oben schreibst du bis 6/100 mm ist "alles gut".

Man kann die Kurbelwelle nicht auf axiales Spiel prüfen, nur das Lager und das auch im kaum wahrnehmbaren Bereich.

Angekommen du hast zu viel Spiel, falsch eingemessen.... Dann kannst du axial auch nur ein bis zwei Hundertstel messen. Obwohl meinetwegen 2/10 fehlen.
 
@ Holger
C3 radial bei 17 mm 11-25 my. C4 radial 18-33my
Um die Radialluft geht es nicht:
Axial nicht wie geschrieben nur 2x sondern kann bis zu 10 x größer sein.
Mit dem Begriff Lagerluft ist genauer gesagt die radiale Lagerluft gemeint, welche nach oben beschriebener Tabelle den Freigang des Innenrings in radialer Richtung, im nicht montierten Zustand definiert. Neben der radialen gibt es je nach Wälzlagertype auch noch eine axiale Lagerluft. Diese ist jedoch nicht genormt, sondern ergibt sich aus den Krümmungsverhältnissen der Laufbahn und der generellen Innengeometrie des Wälzlagers. Sie wird dadurch definiert, wie weit sich der Außen- gegen den Innenring in axialer Richtung verschieben lässt. Eine Faustformel gibt beispielsweise für Rillenkugellager an, dass die axiale Lagerluft ungefähr dem 10-fachen der radialen Lagerluft entspricht.

Das ist so wie es ist . Nicht nur auf dieser Seite,das kann man auch bei Kugellager Herstellern lesen.
Das Axelplay ist viel größer.
 
Du brauchst mir den Begriff Lagerluft nicht erklären....

Nochmal: Wenn du beim Einmessen der Kurbelwelle effektiv 3/10 Spiel hast, kannst du das nicht mit deiner Methode feststellen, du kannst da axial nur die Lagerluft "messen". Eben deswegen, weil die Welle fest mit dem Innenring und dem Lagersitz verbunden ist.

Das ist doch nicht so schwer zu verstehen?
 
Theoretisch ist ein Rillenkugellager 6203C3 radialluft 11-25 my x10=axialluft 1,1-2,5/10 mm .

Eben deswegen, weil die Welle fest mit dem Innenring und dem Lagersitz verbunden ist.
Und sich gegen den festsitzenden Außenring verschieben lässt. Der Käfig mit den Kugeln ist doch nicht steif, oder festgeschweißt.
 
Beim Einmessen könnte man die 3/10 nicht feststellen . Es sind in Regel ja weniger.
Wenn alles nach dem rechnerischen verbaut und festgezogen ist,kann ich aber die 5/100 mm b.z.w auch an 1/10 mm ran prüfen.
 
Ich baue keine Kurbelwelle mit 3/10mm Axialspiel ein ,könnte das dann auch nicht mehr mit meiner Prüf Methode messen.
Wenn das Einbaumaß der Kurbelwelle fest steht und alles montiert ist ,dann wird die Welle eingefügt. Motor zusammen gezogen und dann prüfe ich es.
 
Ich habe keine Lust mehr zu diskutieren, bringt nichts. Entweder willst oder kannst du es nicht verstehen. Ich tippe auf ersteres.
 
Darum geht es im Prinzip doch gar nicht. Man kann einen korrekten Freilauf der Welle nicht über die axiale Lagerluft des 6203er Lagers feststellen. Wenn zum Beispiel der tatsächliche Freiraum über die axiale Lagerluft hinausgeht ist die Messmethode für die Katz.
 
Link war doppelt, deswegen habe ich meinen Beitrag gelöscht.
 
Ne,
Ich verstehe das schon.
Wir reden etwas aneinander vorbei.

Ich messe ziemlich genau. Das ist hier bei dem 501 Motor relevant. Maß im Gehäuse und Einbaumaß der Kurbelwelle.

Ich kann nur das übrig gebliebene Axialspiel vom eingebauten Kugellager ,sprich 6203C4 auf die Kurbelwelle gepresst und ins Gehäuse verbaut ,noch prüfen.
Dieses Axialspiel ist kleiner als bei einem ausgebauten Kugellager. Radialluft durch Erweitern und Schrumpfen= kleinere Radialluft, somit auch axial kleiner- Es bleibt aber ein messbares Axialspiel über.

Da ich Messergebnisse habe und dementsprechend Ausgleichsscheiben auflege das ca .5 /100 mm Axialspiel vorhanden ist.

Nachdem die Motorenhälften zusammen gezogen sind,sollte die Kurbelwelle ohne Wellendichtringe leicht laufen und kein fühlbares Axialspiel aufweisen.

Jetzt gehe ich erstmal davon aus , das ich gut gemessen habe, so das um die 5/100 mm+- Axialspiel vorhanden ist.
Auf der Zündseite liegt bei mir oft so 0,80 mm - 0,85 mm, der Rest kommt auf die andere Seite .

Das prüfen mit dem Sachs 50 Werkzeug ,zeigt mir das ich die Welle um ein gewisses Maß hochziehen kann,bis es die Kurbelwelle sogar klemmt. Man spürt beim hochziehen wann die Welle noch ganz frei läuft und wann es abfängt zu strammen.
Ob dabei die Kugeln schon am BO17 Außenring schon stramm gegen liegen,oder an der Innenseite des 6203C4 weiß ich nicht.
Spiel ist auf jeden Fall vorhanden. Wenn man zu viele Scheiben auflegt, drückt man die Kugel zu stramm gegen die Außenflächen der Kugellauffläche, bishin zum festklemmen. Nichts anderes passiert wenn ich die Welle mit dem Werkzeug hochziehe.
Gruß Klaus
Ob man das anwendet ,oder nicht muss jeder selbst wissen. Hat man eng distanziert ,erstmal rechnerisch und dann die Scheiben dementsprechend aufgelegt. Gehe ich davon aus ,das ein kleines Axialspiel von wenigen hundertstel vorhanden ist.Um dieses Maß kann ich die Kurbelwelle axial bewegen.
 
Ein Beispiel noch : Ich lege eine 1/10 mm an Scheibe mehr auf,so das sich die Kurbelwelle nach dem festziehen der Motorhälften klemmt,dann ziehe ich mit meinen Werkzeug nicht 1/1000 mm mehr.

Wenn zum Beispiel der tatsächliche Freiraum über die axiale Lagerluft hinausgeht ist die Messmethode für die Katz.
Das stimmt genau.
Bei mir ist der Freiraum heit kleiner wie die axiale Lagerluft.
;) ;)
Was für ein:devilish: Messteufel
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn zum Beispiel der tatsächliche Freiraum über die axiale Lagerluft hinausgeht ist die Messmethode für die Katz.
Das stimmt genau.



Dann sind wir uns ja einig. Endlich verstanden.
Nichts anderes habe ich die ganze Zeit gepredigt.
Danke für die Einsicht 😘
 
So Passscheiben sind bestellt, hab gestern dann aus Langeweile nochmal durch die Erstazteileliste geblättert und da ist mir aufgefallen dass zwischen Vergaser und Faltenbalg eine Buchse (Nr.1) kommt. Hab jetzt schon ein paar mal im Internet danach geschaut aber nie dazu was gefunden. Ist diese von Relevanz? Und weiß jemand vielleicht die Maße oder gibt es die irgendwo zu kaufen?

Und dieser Gummipuffer (Nr.7) sehe ich auch das erste mal, ist der notwendig und was für eine Funktion hat er am Luftfilterkasten?

Screenshot_20251023_203031_Drive.jpg



Zwecks Hauptdüse ist ja laut Bing eine 64 drin. Habe hier im Forum gelesen dass man da auch eine Nummer kleiner nehmen kann, da die Kraftstoffe besser geworden sind. Macht das Sinn sich vorsorglich einfach eine 62HD zu besorgen? Oder sollte man mit dem Fahren was von Bing/Sachs vorgegeben ist?


Schöne Grüße Nils
 
Die Buchse hinten am Vergaser sorgt dafür, dass der Faltenbalg ordentlich sitzt. Sowas kann man sich auch schnell drehen oder drehen lassen, wenn man das Teil nicht mehr hat. Innendurchmesser ist gleich Außendurchmesser Vergaseranschluß hinten. Außendurchmesser ist gleich Innendurchmesser Faltenbalg.

62er Düse kann man probieren. Dabei ZK-Bild beachten. Der Motor dreht damit etwas höher und "viertaktert" nicht.

Teil Nr. 7 brauchst du nicht.
 

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