Die fragwürdigen Gleichrichterdioden womit die positiven Halbwellen von Lichtspule und Bremslichtspule zusammengefasst werden und zum Ladeeingang 1~ von ULO EBL 801 zugeführt und weiters auch noch die Primärwicklung über den häufig ungeregelten Ladeeingang 2~ an vielen alten Mopeds angeschlossen wurden, sind in der Tat wahre Akkukiller. Wenn wie in vielen Fällen die Bremslicht und Lichtspule nicht phasengleich verlegt ist, dann schaltet der integrierte Laderegler bei den Nulldurchgängen vom Wechselstrom nicht rechtzeitig ab und der Thyristor bleibt dauerhaft angesteuert. Der Ladeeingang 2~ ist in vielen Fällen ungeregelt und lädt immer ungeregelt in den Akkublock. Die uralten NiCd Akkus waren ihermisch noch viel toleranter wie aktuelle Produkte und NiMh Akkus vertragen solche Vergewaltigungen überhaupt nicht.
Weil es in den 1970er Jahren nach alten Erzählungen einen staubigen Hofrat in der KFZ Typisierungsbehörde gab welcher elektotechnisch eine absolute Niete war, wurden die selten funktionierenden Blinkleuchten mit stromhungrigen 2v 21 Watt Glühlampen gesetzlich vorgeschrieben. Damit bei Tagfahrten ohne Licht etwas mehr Ladestrom fließen konnte, wurden alle möglichen Energiequellen mit Gleichrichterdioden zusammengfasst und der arme kleine Akkublock bei längeren fahrten bestialisch gegrillt. Deshalb weg mit diesem ULO 802 Gleichtichter und nur die Bremslichtspule an Steckzunge 1~ anstecken. 6V 10 Watt Glühlampen verbrauchen ca. 8 Watt bei 6 Volt Nennspannung und die sinnlosen 6V21 Watt Glühwürmer ziehen durchschnittlich 23 Watt und üppige 3,7 Ampere pro Glühlampe. Lädt man nur mit der schwachen 6V 5 Watt Bremslichtspule, funktioniert das sogar mit energiesparenden LED Leuchtmitteln, weil der integrierte Blinkgeber lastunabhängig arbeitet. Dann kann man auch das Bremslicht mit Gleichstrom vom Akku versorgen und das würde erstmal richtig funktionieren.