501/4 Überholen

Hier mal ein paar Bilder der Hauptwelle.
 

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Sieht ganz gut aus. Achte darauf, dass die Schalträder richtig aufgelegt werden. Die 1,0er Scheibe (Konstante) kommt direkt auf 16004er Lager bzw. dort auf die Abtriebswelle - bevor die Schalträder augelegt werden.

1 Gang: Einstich nach oben, 2. Gang: Einstich nach unten. Dies bewirkt, dass der Ziehkeil sich im Leerlauf genau zwischen erstem und zweitem Gang leer durchdrehen kann.

Gruß Holger
 
Den Stoß der Ringfeder so platzieren, dass er mittig zwischen den Näpfen liegt, also von jedem möglichst weit entfernt. Beim Auflegen der 0,8er Paßscheibe zum Distanzieren nach der "großen" Scheibe - welche den Abstand Schalträder zum Absatz der Abtriebswelle korrigiert - die Ringfeder etwas zusammendrücken, damit die Scheibe drüber geht. Ist die 0,8er erstmal drauf, braucht man das bei den folgenden nicht mehr machen. Bei einer 0,25er Mitteldichtung wirst du in der Regel gesamt zwischen 1,3 mm und 1,5 mm dort ausgleichen müssen.
 
Kleine Lesehilfe.
Neues Schaltrad sieht so aus. Du solltest alle Schalträder auf Übermäßigen Verschleiß oder Beschädigungen prüfen.
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Gruß Klaus
 
Die Zahnräder sehen alle noch top aus.

Habt ihr einen Link, wo man die Gehäuseschrauben polradseitig bestellen kann? Meine wurden beim Ausbau verspakt. Nur die 3 (oder 4) Schrauben um das Ritzel herum, nicht die Schrauben um die KW unter dem Polrad.

Dann noch eine reine Verständnisfrage:

Wozu rastet die Schaltklinke unten in die Schaltnabe ein? Damit man keine Gänge überspringt? Das Einrasten sah beim Rumprobieren eher willkürlich aus.
 

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Zylinderkopfschrauben M 6 mit Schlitz, verzinkt. Länge einfach bei Deinen messen. Ich denke M 6x65 oder M6x60, prüfe es einfach nach.

Die Schaltklinke rastet nach einem gewissen Hub in die Kerben der Schaltnabe ein. Und zwar bewirkt dieses die Klinkenfeder, welche hinten auf der Schaltwelle sitzt. Wenn deren Schenkel nicht schön über der gebogenen Nase links und rechts anliegen, funktioniert es nicht.

Gruß Holger
 
Der abgekröpfte Schenkel der Klinkenfeder, muss über den graden Schenkel liegen,so zusammen drücken und auflegen.Die Schenkel der Klinkenfeder ,liegen dann an der Schaltklinke an und bringen sie in Mittelstelunng. Eine verbogene Klinkenfeder bewirkt mangelhafte Verrastung und ein Überspringen der Gänge beim Schaltvorgang.
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Zu den Schrauben. Original sind Zylinderschrauben Schlitz/Schaft verbaut. Diese gibt es heute nicht mehr im Handel,nur noch Altbestand NOS.
Auch die Schlitz mit durchgehenden Gewinde im Handel zu bekommen.. Innensechskant mit Schaft kann man im Handel bekommen.
Die genauen Längen die Sachs angibt ,bekommt man nicht immer bei allen Schrauben, man kann die Schrauben auf das passende Maß kürzen. 1-2 Millimeter länger oder kürzer machen den Kohl nicht fett.
Du hättest alles von mir alles haben können, Ausgleichsscheiben ,Schrauben u.s.w .
Einmal günstiger Versand, Preise moderat und alles in einem Abwasch. Wer da noch rumeiert sollte sich dann mal selbst kümmern. Das ist ein Hilfeangebot gewesen, nicht um viel Kohle zu machen. :) :wink:
Gruß Klaus

-- 19.09.2018 23:22 --

6 StÜCK M6X42 Kurbelwellenbereich: 50mm kürzen
4 Stück M6X65 Hauptwellenbereich: 70mm kürzen

-- 20.09.2018 00:02 --

Wenn Du die Motorhälften zusammensteckst an die Passhülsen denken. Die Mitteldichtung muss ordentlich aufgelegt werden . Einen Gummihammer zur Hand nehmen,die Ringfeder vom Index kann da etwas Widerstand leisten . Einmal etwas kräftiger auf den Mittelsteg, der den Zündraum dicht macht drauf schlagen. Die 6 Schrauben Zündraum etwas Sicherungslack drauf, die unter dem Kettenrad da nehme ich etwas Dichtmasse ,normal werden die trocken montiert.

-- 20.09.2018 00:08 --

Anzugsdrehmoment der Gehäuseschrauben 8-10 Nm ,wenn Du einen genauen Drehmoment benutzen möchtest.<br /><br />-- 20.09.2018 00:33 --<br /><br />:wink: :wink: :wink:
https://www.reidl.de/din-84-zylindersch ... ?idc=85807

10 Stück bestellen , eine wäre sonst sehr Preiswert :roll: :shock:
 
Hab meine Kurbelwelle nach Mopedikürers Anleitung eingemessen. Axiales Spiel war 2,37mm. Ich habe mit 2,4mm Paßscheiben ausgeglichen. Probehalber das Gehäuse zusammengebaut und gemerkt, dass die KW nicht frei läuft, sondern spannt und schwergängig ist. Legt sich das, wenn die KW etwas gefahren wird und nicht mehr verspannt ist?
 
Ich würde wenn es richtig hart strammt unbedingt die Schrauben lösen.
Kann sein, dass sich der Kugelkranz verkantet hat, kann sein, dass das Maß zu eng ist.
Beim verschrauben immer etwas an der Welle drehen, damit das Lager nicht verzwickt.
Bevor man ändert sollte man auch nochmal mit dem Schonhammer die Wellenstümpfe und das Gehäuse prellen. Nicht so derbe auf die Welle, aber schon bisschen schlagen.
Mit geringer Chance dreht es dann frei.

Simmerringe sind nich nicht drin, hoffe ich?
BO Außenring nach festgehen und abkühlen noch mal nachgepresst?

Die Presspassung übt mal mehr, mal weniger Druck auf die Außenringe aus. Daher sind Lagerluft und radiales Spiel und dadurch auch axiales Spiel nicht absolut vorhersehbar.

Meist benötige ich bei dieser Art Lagerung etwas (0;1mm) mehr Scheiben als gemessenes Spiel, manchmal muss man aber wie i.d. Sachs Anleitung vorgesehen auch Luft lassen.

Man muss dann, wenn keine passende Dichtung zur Hand, den BO Innenring wieder abziehen und die Scheibenstärke reduzieren.

Manchmal braucht man einige Versuche, gerade wenn man es das erste Mal macht.

2,3 mm kommt mir sowieso viel vor. Du hast nur eine der Hälften mit Dichtung gemessen? :mrgreen:
Normalerweise messe ich da so 1,7 bis 1,9mm. In Ausnahmefällen mal 2 oder auch 1,6mm
 
Hi
Du hast einfach zuviel A-Scheiben aufgelegt.
Da gibt es zwei Anleitungen wie man die Kurbelwelle messen soll.
1. Einmal Maß über beide Wangen.
2. Maß mit 0,8mm Scheibe auf der Zündseite über beide Wangen.
Zu 1 die ermittelte auszugleichende Differenz gleichmäßig auf beiden Seiten verteilen.Falls das mit den vorhandenen Scheiben nicht genau möglich ist ,wird das größere Maß auf der Kupplungsseite beigelegt. Vorhandenes Axialspiel - 0,05 mm zulässiges Axialspiel = auszugleichende Differenz. Im Maßbeispiel wird 1,75 mm - 0,05 mm = 1,7 mm angegeben.


Zu 2 : mit 0,8 mm konstanten Scheibe auf der Zündseite. Hier wäre die Kurbelwelle über beide Wangen gemessen, ohne Scheibe 40,50 mm : Oben im Maßbeispiel nur 40,10 mm.
Maßbeispiel zu 2 wird 0,8 mm Zündseite und 0,5 mm Kupplungseite aufgelegt. Gesamt 1,3 mm
Bilder:
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Gruß Klaus
 
Das Messen ist nur eine Hilfe und Annäherung.
Es kommt auch am Ende auf die Lagersitze und wohl auch auf die Lager an.
Die SLF BO17 sind sehr gut und völlig unproblematisch.
Als 6203 würde ich SLF, SNR oder NTN benutzen.

Oft genug musste ich schon mit MEHR Scheiben als Spiel ausgleichen.
Und ich messe an der KW immer mit aufgelegten Scheiben, da man so den exakten Wert bekommt und weil es an den Wangen zwei geplante, geschliffene Flächen gibt und meist die äußere die Messung der inneren behindert, wo die Scheiben anliegen.

Wüßte ich vorher, dass der Sitz des 6203 recht ausgeleiert ist, würde ich dort ein c3 statt das c4 verbauen. Aber am Ende ist es eh egal, wenn es ausdistanziert ist.

Die Getriebelager sind c3, weil Innenringe als Schiebesitz ausgeführt sind.
Bei der KW sind die Innenringe aufgepresst, verringern also nochmal die Lagerluft. Deswegen an der KW c4.
Presssitz innen Presssitz außen.
 
Bei beiden Maßbeispielen ist das Maß (Platz) im Gehäuse gleich 41,85 mm.
Die Kurbelwellen 40,10mm zu 1 ohne Scheibe wurde 1,7 mm ausgeglichen =41,80 . 40,50mm ohne Scheibe zu 2, wurde 1,3mm ausgelichen = 41,80. Zulässiges Axialspiel 0,05 mm bei beiden Wellen.

Es sind nur Maßbeispiele. Die Gehäuse und Wellen sind nicht 100% gleich.
 
Das Gehäusemaß ist meistens ziemlich dicht an 42mm.
Nur so zur Orientierung, wenn anders, lieber nochmal messen.
Also 41 oder 43 wäre spanisch.
 
@ Mopedikürer
Man kann messen bis der Arzt kommt , man hat oft verschiedene Ergebnisse an einer Stelle. Ist erstmal eine Richtung , an einer Stelle von drei Messungen 2x gleich nimm ich erstmal dieses Maß.
Wenn man die Motorhälften fest gezogen hat und es strammt ,nimmt man ebend was runter. Man spürt das schon beim anziehen/lösen der Gehäuseschrauben wenn man die Welle dreht.
Ist auch etwas Gefühlssache. Prüfen kann man es ja auch mit Meßuhr oder anderen Werkzeugen. Man hat auch keine 1/100mm Scheiben . Ist alles so gut circa.
Gruß Klaus

-- 23.09.2018 00:56 --

:wink:
Das Gehäusemaß ist meistens ziemlich dicht an 42mm.

siehe 41,85 mm Maßbeispiel. :roll: :roll: :roll: :roll:

-- 23.09.2018 01:01 --

Ja genau die 0,8 mm Scheibe kann auch mal 0,82 mm sein

-- 23.09.2018 01:04 --

Ausgleichsscheiben, da sollte man auch mal die Dicke messen und nicht sich auf Hersteller Angaben verlassen.<br /><br />-- 23.09.2018 01:12 --<br /><br />Verschieden dicke Mitteldichtung können auch helfen. Hab ich hier gelernt. Besonders beim 501/3+4 mit 6203C4 .
 

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