501/4 Überholen

@Sachsklaus:

Wie kriegst du denn eine 6203 gelagerte KW aus der Kupplungshälfte?

Ich brauch da mit nem starken Lötbrenner mindestens 10 Minuten.

Mit der Welle kann man es ja nicht auf die Platte legen...
 
:wink: :wink: :wink:
 
501/3+4 immer ohne Lötlampe. Alu leitet die Wärme. Ein Teil des Gehäuses kann man auf die Platte legen.
Ein Loch im Tisch kann nützlich sein und was unterlegen, so das es auf einer ebene der Heizplatte liegt. Dann der Haarfön :shock: Heißluftpistole.
Gruß Klaus
Ich bekomme die ,egal wie auch immer raus und brauch da keine Lötlampe am besten noch nen Schneidbrenner. Das zählt doch nur . Schonend arbeiten ist doch i.O.
Die Sachs Angaben kann man in die Tonne kloppen zwecks Erwärmung. 120 Grad geben die an. Wenn man das doppelte nimmt sollte das schon klappen. Aber bestimmt nicht 400,500 Grad.
Gruß Klaus<br /><br />-- 16.09.2018 14:26 --<br /><br />@ Holger :p :shock: :D :) :psycho: :idea:
 
Fön.... Finde ich prima!

Vor allem bei Personen mit fleischfarbener Badekappe......
 
In den Sachs Filmen sieht man, dass es mit 120 Grad klappt. :mrgreen:
Allerdings sind das alles unverölte und unverspakte Neuteile.
Beim alten Motor sieht das ganze anders aus. Ganz anders.
Deswegen kann man die Schulungsfilme eigentlich als Realitätsfremd bezeichnen.
 
Genau.
Wenn du 10 MInuten mit blauer Flamme ans Alu gehst ,da mach mal einen Film drüber. Je weiter weg so weniger kommt an Temperatur ans Gehäuse. Mit meinem Fön :shock: :D kann ich schon ziemlich nah dran und erzeuge genug Temperatur .
:lol:
 
....deshalb auch dann mit dem Dremel....
 
Ich hab leider kein Video gemacht, wo ich Gehäuse löte.
Das ist die Puppenhölle auf dem Herd.
Was meinst du, wie lange man auf nen bereits komplett von der Herdplatte durcherhitztes Gehäuse raufbrennen muss, bis das Lot schmilzt? Das waren glaubich 380 Grad.
Ich sag nur: Einige Minuten mit voller Flamme.

Ist das Gehäuse kalt, wie beim Ausbau der KW, da dauert es wohl mindestens 5 bis 10 Minuten, bis die Welle fällt.

Aluminiumguss schluckt die Hitze wie nichts.
 
.deshalb auch dann mit dem Dremel....

Holger das ist doch shit egal wie man es raus macht,was hast Du gegen einen Dremel?
Ich bekomme alles raus und rein ,ohne mich zu quälen. Ich bin der nur der Meinung das es nicht so gut ist ,wenn man mit zu viel Temperatur da dran geht. Ich hab doch nichts dagegen gesagt ,wenn man vorsichtig mit der Flamme umgeht ist es doch in Ordnung und vielleicht sogar etwas einfacher. Der Fön :) packt das auch.
Wichtig ist das man das ganze Gehäuse ordentlich erwärmt und nicht nur punktuell auf den Sitz,vielleicht auch noch zu kurz. Das Teil muss schon derbe heiß sein,sonst hat man keine Chance. Dann muss es auf Temperatur gehalten werden sonst hat man die nächsten Probleme.
Gruß Klaus :) :) :)<br /><br />-- 16.09.2018 19:16 --<br /><br />In dem Sachs Film wird nach erwärmen auf der Heizplatte ,die Kurbelwelle auf eine Holzplatte geschlagen .
Der Schonhammer tut es da wohl auch.
vlcsnap-2018-09-16-19h07m45s108.png
vlcsnap-2018-09-16-19h08m19s190.png
 
Bei dem Außenring half leider nichts mehr, daher 2 Schweißpunkte gesetzt und rausgeschlagen. Gehäuse und alle anderen Teile hab ich geputzt und auf Verschleiß untersucht. Den neuen Schaltkeil habe ich heute auch eingebaut:

1. Die Schaltstange ließ sich danach nur noch mit viel Kraft verschieben. Normal? Das bedeutet ja nur, dass ich später mit dem Fuß ein schönes Widerstandsgefühl habe; ein Klicken, wenn ich schalte (das war vorher sehr schwamming) oder ist das bedenklich?

2. Nochmal zu den Paßscheiben:

KW: 17x24x...
Schalt/Kick-Welle: 20x28...
Hauptwelle: 20x32x...

Ist es in der Regel notwendig z.B die Hauptwelle neu einzumessen etc. wenn man den Motor 1 zu 1 wieder zusammen baut? Klar, für die KW gilt das nicht aber die anderen Wellen.
 
Hi
Wenn es bei Dir nur mit Schweißpunkten geklappt hat,das ist keine Schande. Raus und fertig, die Hauptsache ist das Du die Lager nicht aus einem kalten Sitz raus geschlagen hast.

Die Schaltstange sollte nicht schwer zu verschieben sein. Der Schaltkeil hat an einer Seite eine Fase , die muss zum Gewinde zeigen,Loctite drauf und fest ziehen. Die Schaltstange hat Einstiche in dem die Näpfe für Index eingreifen(Fixierung)geschalteter Gänge. Da diese immer in der selben Spur laufen, hat die Schaltstange zwei Abnutzungsrillen. Ist diese zu tief, muss die Schaltstange auch getauscht werden, die Indexierung hätte sonst keinen Efekt mehr. Man fühlt beim einschieben der Schaltstange in die Hauptwelle. wenn die Näpfe in die jeweiligen Einstiche eingreifen.
Kontrolle :Schaltstange krumm, Index in Ordnung: :shock:

Die Wellen müssen neu eingemessen und distanziert werden. Vorgelegewelle hat keine Distanzscheibe, die Buchse im Gehäuse kontrollieren ob verschlissen.
KW 17x24x
Hauptwelle 20x32x
Schalträdersatz 28x36,5x
Schaltnabe 20x28x
Schaltwelle 14,5x24
Starterachse 14,5x24x
Vorgelegerad 16,3x25,8x
Zum Axialspiel der Kurbelwelle circa 0,05 mm , nicht zu stramm distanzieren.
Vorgelegerad max. 0,10mm nicht zu stramm, der Sicherungsring muss sich noch schön verdrehen lassen. Hauptwelle laut Sachs maximal 0,1 mm. . Schaltwelle ziemlich spielfrei. Schaltnabe auch Spiel abbauen,Sicherungsring sollte sich verdrehen lassen. Es muss alles frei beweglich sein und darf nicht klemmen.
Siehe auch in eine Reparaturanleitung.
Gruß Klaus<br /><br />-- 17.09.2018 23:58 --<br /><br />Starterachse maximal 0,1 mm axelplay (Axialspiel)
 
Das Gehäuse wurde vorher erhitzt.

Ich denke nicht, dass eine der Stangen schief ist, sonst hätte ich ähnlich Probleme mit dem alten Ziehkeil haben müsse - der flutscht aber so durch. Die Schaltstange hat auch keine großen Abnutzungsrillen.

Lässt sich jetzt klar schwerer als vorher durchschieben aber das sollte noch im Rahmen sein. Dass es bei dem neuen Ziehkeil etwas schwergängiger wird, sollte normal sein. Ist grad mit wd40 schon besser geworden.
 
Siehe auch mal in die Ersatzteilliste ,dort stehen nicht nur die Maße der Ausgleichsscheiben,es ist auf den EX Zeichnungen auch zu sehen.

-- 18.09.2018 00:08 --

Aussagen sind oft subjektiv, (viel Kraft) ich habe deine Teile nicht in meiner Hand.

-- 18.09.2018 00:39 --

Ich habe anderes Equickment und brauchte noch nie eine Lötlampe , wenn Du keine hast besorge Dir eine. Der Lagersitz 6203C4 muss sich so ausdehnen ,das die Kurbelwelle mit aufgepressten Lager gut rein rutscht. Da haben die beiden ,Holger und Berend schon Recht. :) :)

-- 18.09.2018 00:56 --

Da kommt noch einiges ,auch im Bezug auf das Axialspiel messen.

-- 18.09.2018 01:25 --

Mal Bilder: Kugellager 6203C4 und BO 17 Innenring aufpressen b.z.w mit passenden Druckstück aufschlagen . Beim 6203 nur auf den Innenring drücken. Die Kurbelwellenwange muß frei auf einer Zwischenplatte aufliegen. Das Kugellager/Lagerring circa 120 Grad erwärmen. Vorher die Ausgleichsscheiben auflegen.

vlcsnap-2018-09-18-01h10m49s41.png
vlcsnap-2018-07-25-12h05m14s72.png
vlcsnap-2018-07-25-12h05m41s88.png
<br /><br />-- 18.09.2018 01:34 --<br /><br />Wenn erkaltet nachsetzen.
 
Du nimmst aber schon ein anderes Gehäuse dazu? Nicht dieses mit dem vermurksten Lagersitz ohne Anschlag?

Mach mal ein Bild von der ersten Gang-Spur Hauptwelle bzw. die komplette Hauptwelle auch im Bereich vom Simmerring-Sitz. Dann bitte ein Bild vom ersten-Gang-Schaltrad, die Flächen, die sich auf der Welle drehen.

Es ist ein Fehler in Spezis Aufzählungen bzgl. der Wellen:

Die Schaltwelle hat keinen 14er, sondern einen 20er Wellendurchmesser.

Ich kann Dir nur noch einmal raten, dieses Gehäuse nicht zu nehmen. Das ist Schrott.

Und wenn du sagst, dass sich die Schaltstange schwerer durchschieben lässt, dann muss man wissen, wie du das probierst. Lässt du die Ringfeder an den Näpfen entspannt (also ohne Lager drüber) oder gespannt, wie in der Praxis? Das ist dann nochmal ein himmelweiter Unterschied.

Aussagekräftig nur dann, wenn z. B. das alte 6004er Lager zum probieren über der Ringfeder sitzt. Ansonsten NULL Aussagekraft, egal ob "schwerer" oder "besser", "leichter".....

9179846mwk.jpg


Schau ferner, ob an der Schaltstange vorne die Schlüsselfläche in Ordnung ist, da darf kein Grat dran sein, sonst blockiert es, wenn du in den vierten Gang schalten musst.


Gruß Holger
 
@ Holger
Es ist ein Fehler in Spezis Aufzählungen bzgl. der Wellen: :?

Die Schaltwelle hat keinen 14er, sondern einen 20er Wellendurchmesser. :?

Ich meine die Scheiben hinter der Schaltwelle 14,5x24x.. zum distanzieren des Axialspiels der Schaltwelle.


25,3x34x und 20,2x32 +20,5x28,5 stellen den Abstand auf der Schaltwelle sitzenden Teilen her, wie Aufnahmeplatte Schaltnabe .
Gruß Klaus

-- 18.09.2018 11:14 --

Aufnahmeplatte runter drücken ,Spiel prüfen, notwendige Scheiben 14,5x24x auflegen . Schaltwelle muss nach festziehen der Aufnahmeplatte sich frei bewegen lassen. Die Drehfeder holt die Schaltwelle wieder in ihre A-Postion:

-- 18.09.2018 11:35 --

@ Supersupra

AXIALSPIEL der Schaltwelle distanzieren. mit 14,5x24x...

33854149ep.jpg


33854151rg.jpg


33854152hm.jpg


33854153hm.jpg
<br /><br />-- 18.09.2018 12:30 --<br /><br />Mal abgesehen von den Prüfungen der Teile ,wie Gradbildung eingelaufene Wellen ,defekte Schalträder oder Funktionsprüfungen im ausgebauten Zustand , man braucht auch die richtigen Ausgleichsscheiben, um es vernünftig zu distanzieren. Man kann vom Maß der Scheiben etwas variabel sein, an manchen Stellen kann man auch etwas andere Scheiben verbauen , die nicht identisch mit den Angaben aus der Ersatzteilliste sind. Beispiel statt 14,5 x 24 x.. hab ich auch Scheiben 15,7x24,8x die gehen auch zum auflegen hinter die Schaltwelle.

@ Jakob
Was vorher mal so gelaufen hat, muss nicht in Ordnung sein. Sobald man den Motor neu lagert sieht es anders aus. Defekte die das Technische betreffen, sollte man schon beheben. Diese schön Aufmotzerei von außen Strahlen /Lackieren ist sekundär zu betrachten.
Gruß Klaus
 

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