In diesem Zusammenhang solle man auch versuchen zu verstehen, was die schwerwiegenden Unterschiede zwischen Glühlampen und modernen Leuchtdioden sind. In diesem Zusammenhang habe ich diese eher kurze und auch weitgehend wahrheitskonforme Literatur gefunden.
Warum sind LED-Lampen effizienter und leistungsstärker als Glühbirnen? Hier erfährst du wieso die LED so viel besser als eine Glühbirne ist und worauf du beim Kauf von LEDs am meisten achten musst.
de.olight.com
Allerdings ist diese Literatur nicht mehr ganz aktuell, denn schon seit mehreren Jahren gibt es handelsübliche LED Lampen mit bis zu 210 Lumen pro Watt und folglich ca. 21 fach höherer Energieeffizienz im direkten Vergleich zu veralteten Glühlampen. Bei Niedrigst-Eenergieversorgung ist das allerding auch nur die halbe Wahrheit, denn unter 1000° Kelvin leuchtet der Glühfaden kaum nich sichtbar (der Wirkungsgradbeträgt dann annähernd 0,0...%), verbraucht aber trotzdem noch viel elektrische Energie und wirkt nur nach als Heiz-Widerstand. An Leuchtdioden sieht das wiederum völlig anders aus, dort nimmt deren Effizienz bei Niedrigst-Energieversorgung im Vergleich zur ofiziellen Nennleistung sogar deutlich zu, weil unvermeidliche thermische Verluste dabei stark abnehmen.
Deshalb können Leuchtdioden mit homeopatisch kleinen Strömen sogar an ausgedienten Taschenlampen-Batterien beispielsweise noch ein ganzes Jahr oder länger, dauerhaft deutlich sichtbar an einem ausreichend hochohmigen Vorwiderstand leuchten! Dafür habe ich mehrere praktische Beispiele, welche ich seit vielen Jahren in meinem Wohnhaus nutze. Mich ärgerte beispielweise der viel zu hohe Energieverbrauch von Glimmlampen in den Tastern für die Stromstoßschalter und dass diese nach durchschnittlich 175000 Betriebsstunden oder ca. 20 Jahren klinisch tot waren, die gaben dann anstelle von schwachem Licht nur noch Wärme ab. Folglich habe ich alle Taster vor beinahe 15 Jahren mit sogenannten HV COB LED aus ausgeschlachteten billigen IKEA E27 LED Lampen umgerüstet.
In Antiparallelschaltung kann man solche Chips auch problemlos dauerhaft an Wechselspannung versorgen, weil sie sich dann gegenseitig gegen mögliche Überspannung in Sperrrichtung schützen. Im Gegensatz zu 100 bis 220 KiloOhm Vorwiderständen für veraltete Glimmlampen, leuchten diese Led Chips mit über 1,1 MegaOhm Vorwiderständen ungefähr 10 mal heller wie die unnötigen uralten Glimmlampen und ziehen dabei nur ca. 0,15 Milliampere Strom aus dem Netz! Seit dem Jahr 2011 leuchten diese Taster dauerhaft und noch immer vergleichbar hell wie am ersten Tag. Auch für die permanente Nachtbeleuchtung im Hof und Kellerräumen, nutze ich seit vielen Jahren einen einfachen energiesparenden Trick und versorge die LED Lampen mit integrierten Kondensatornnetzteilen über einen vorgeschalteten kleinen Folienkondensator mit Strom. So betreibe ich diese Lampen dauerhaft mit ca. 0,2 Watt Energieverbrauch, im Gegensatz zu 1 bis 1,5 Watt Standbyverbrauch von handelsüblichen Beweguungsmeldern. Die Bewegungsmelder würden nur sinnlose Abwärme erzeugen, aber die 230 Volt 4 Watt LED Filamentlampen emittieren bei ca. 5% Betriebsstrom mindestens 25 Lumen Lichtstrom, welche der Intensität von 2 Kerzen entspricht.
So ähnlich verhält sich das ganze auch mit energiesparenden LED Signalleuchten an Mopeds, für deren elektrische Energieversorgung würde jeder schwache Fahrraddynamo reichen, vor allem wenn ein Energiespeicher integriert ist. Ohne Akku funktioniert das meisten bei sehr niedrigen Motordrehzahlen auch mit energiesparenden LED nicht mehr, oder wenn doch dann flackern sie sehr lästig im Rythmus der niedrigen Wechselstromfrequenz mit.
Um klassische Glühlampen mit ausreichend Strom zu versorgen, sind je nach Generatortyp auch erhebliche Motordrehzahlen erforderlich. Vor allem an vergossenen 6V 35/21/5 Watt Motoplat Magnetzündergeneratoren, mit recht schäbigen Generatorteil welcher nur bei hohen Drehzahlen richtig lebt!