Hallo Jan, bei permanenterregten Zündanlagen mit Zündverstellung muss man grob unterscheiden! Bosch hat beispielsweise ab den frühen 1960er Jahren Magnetzündergeneratoren mit außenliegenden Zündspulen und primären Zünerregerspulen produziert. Damals erzeugten deren Zünderregerspulen deutlich über 2,5 Ampere Zünderregerstrom, was bei höheren Drehzahlen zu erheblichen Coronaentladungen am Keramik-Isolierkörper der Zündkerze geführt hätte. Deshalb wurde dort die Position der Magneten versetzt und das Abrißmaß beträgt durchschnittlich 25 mm. In diesem Zusammenhang gab es auch kaum einen Einfluß ob der Kontaktabstand 0,3 oder 0,5 mm beträgt. Das zeigt unter anderem, dass zu kräftige Zündfunken auch kontraproduktiv sein könnten.
Bei Honda SS 50 war die werksseitige Konstruktion mit großzügiger mechanischer Zündverstellung schon sehr knapp bemessen, wenn da der Kontaktabstand nurch leicht zu groß war, musste man bei hohen Drehzahlen bei max. Frühverstellung mit heftigen Fehlzündungen rechnen, weil die Zündenergie nicht mehr reichte.
PS: Deshalb immer ein wenig physikalisch mitdenken, das macht am Ende vieles leichter durchschaubar.