Kondensator

Guten Morgen, hab ich das mit dem anschließen des aussenliegendesn Kondensators richtig verstanden?

Danke und Gruß, Tobias
 
P.S. Thema Abrissmaß wollte ich auch mal angehen, das Polrad ist ja auch schon ziemlich alt und vielleicht nicht mehr so magnetisch wie es sein sollte
 
Ich werde nicht alles 1000 mal wiederholen, aber in der Zwischenzeit weiß auch die "KI" schon worauf es dabei ankommt! Einfach mal die Worte "zu kleines abrißmaß kaum noch zündfunke" bei Google eingeben!

PS: Es ist allerdings nicht alles korrekt was die KI schreibt, denn am Ende darf keinesfalls der Kontaktabstand verändert werden, sondern es wird nur die Zündgrundplatte so weit verdreht bis der ZZP korrekt erfolgt!
 
Zuletzt bearbeitet:
möchte mich zum Thema "Abrissmaß" auch mal an Ewald zu Wort melden.
Du betonst immer die Wichtigkeit des richtigen Abrissmaß bezüglich des Start/Laufverhalten
eines Motors mit Magnetzündung.
Da ich desöfteren auch mit BMW Motoren R 51/3 -R 50 zu tun habe,folgendes:
Diese Motoren haben eine Magnetzündung die auf der Nockenwelle montiert ist,zugleich
sitzt auf der Nockenwelle der Fliehkraftversteller.
Z.z.p. wird statisch eingestellt unter berücksichtigung U-kontakt öffnet bei Markierung auf Schwungrad,
und Markierung der Stellung Magnetrotor
Frühzündung erfolgt durch Fliehkraftversteller bei 39 Grad vor OT,dabei ist die Markierung auf dem
Magnetrotor,also das Abrissmaß sehr weit weg von der idealen Grundeinstellung.
Die Fliehgewichte verdrehen den Unterbrechernocken gegenüber der Nockenwellenachse.
Was sagst du dazu nachdem das Abrissmaß nach deinen Angaben unbedingt eingehalten werden muß.
Gruß Jan.
 
Hallo Jan, bei permanenterregten Zündanlagen mit Zündverstellung muss man grob unterscheiden! Bosch hat beispielsweise ab den frühen 1960er Jahren Magnetzündergeneratoren mit außenliegenden Zündspulen und primären Zünerregerspulen produziert. Damals erzeugten deren Zünderregerspulen deutlich über 2,5 Ampere Zünderregerstrom, was bei höheren Drehzahlen zu erheblichen Coronaentladungen am Keramik-Isolierkörper der Zündkerze geführt hätte. Deshalb wurde dort die Position der Magneten versetzt und das Abrißmaß beträgt durchschnittlich 25 mm. In diesem Zusammenhang gab es auch kaum einen Einfluß ob der Kontaktabstand 0,3 oder 0,5 mm beträgt. Das zeigt unter anderem, dass zu kräftige Zündfunken auch kontraproduktiv sein könnten.

Bei Honda SS 50 war die werksseitige Konstruktion mit großzügiger mechanischer Zündverstellung schon sehr knapp bemessen, wenn da der Kontaktabstand nurch leicht zu groß war, musste man bei hohen Drehzahlen bei max. Frühverstellung mit heftigen Fehlzündungen rechnen, weil die Zündenergie nicht mehr reichte.

PS: Deshalb immer ein wenig physikalisch mitdenken, das macht am Ende vieles leichter durchschaubar.
 
Hi Matthias, in dem Fall ist es so, daß die neue verbaute Zündspule ein weißes Kabel hat, welches am Kondensator angeschlossen wird. Das sieht auch auf allen Bildern im Netz so aus.

Gruß Tobias
 
Hallo Tobias,
Ja das weiße Kabel geht zum Kondensator, genauso wie das Kabel des Unterbrechers.
Ich kann dir aus Erfahrung sagen,dass die Nachbau Komponenten bei mir schon jahrelang ohne Probleme funktionieren.
 
Hi,
wenn du mit den Teilen gute Erfahrungen gemacht hast, behalte ich das mal im Hinterkopf, dankeschön!

Tobias
 
Hi, ich hab jetzt den Kondensator aussen verbaut. Funke springt wie gehabt ohne Stecker locker 8mm zum Block, also einwandfrei. Bloß hab ich noch ganz schön Funken am Unterbrecher, das haben meine anderen Mopeds mit Ukontakt nicht so stark.



Der Unterbrecherkontakt ist ein Neuteil. Das schwarze Kabel ist angenietet und sehr beweglich. Das kenne ich ebenfalls nicht so. Kann der Ukontakt auch an der Funkenbildung ursächlich sein?

Danke und Gruß, Tobias
 

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Nimm 0,33µF Kapazität, das verringert die Funkenbildung im vergleich zu 0,22µF spürbar!
 
Hi und vielen Dank, da hab ich keine Ahnung davon, werde ich machen!

P.S. wenn man den Dropbox Link anklickt sieht man den Funkenflug
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Funkenbildung am kurzen Video ist so heftig, als hättest Du gar keinen Funkenlöschkondensator angeschlossen? Überprüfe zur Sicherheit noch mal die Leitungen, möglicherweise hast Du irgendwo eine Unterbrechung.
 
mir kam das auch viel vor. Dann weiß ich erst mal wo ich überall suchen muß, tatsächlich hab ich den Kondensatoranschluß mit einem Abzweigverbinder vorgenommen. Die mag ich eh nicht, war aber zum testen die quick an dirty Lösung. Vielleicht liegt da schon das Übel. War aber so, daß das Moped mit dem Konstrukt immer nur kurz angesprungen ist. Nachdem ich das Kontaktblech vom Verbinder nachgedrückt habe, blieb sie an. Aber evtl. ist das Kabel jetzt fast durch. Alles Kaffeesatzleserei, danke dir schon mal, komme erst nächste Woche zum suchen.
 
Bei derart heftigen Lichtbögen an den Kontakten, kann der Motor in keinem Fall viel mehr wie Stangas-Drehzahl erreichen! Die Lichtbögen an den Kontakten entsprechen satten elektrischen Kurzschlüssen, deshalb erfolgen an der Zündkerze frühestens Zündfunken, nachdem diese Lichtbögen abreißen!

Deshalb ist auch die einzige vernüftige Methode zum überprüfen des (einigermaßen ruhigen) Zündzeitpunktes, eine einfache Stroboskop Blitzlampe!
 

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