K
kolbenrückholfeder
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Hallo liebe Mopedfreunde,
erstmal eins vorweg: ich bin gelegenheitsschrauber und habe bisher am motor meines mopeds nur einfachere arbeiten wie einstellen der zündung / wechseln von zündungskomponenten und reingung / einstellung des vergasers durchgeführt, womit ich bisher auch immer alle probleme lösen könnte, bin aber auf keinen fall sehr erfahren im umgang mit zweitaktern und auch vom werkzeug und meinen räumlichen Möglichkeiten nicht sonderlich gut ausgestattet.
Ich bin seit meinem 15. lebensjahr puch maxi und von 17 - 18 eine hercules kx5 gefahren, die dann aber vor ca. zweieinhalb jahren sehr plötzlich auf dem heimweg bei 50 km/h ausging und sich ums verrecken nicht mehr starten ließ.
nachdem ich zündung und vergaser überprüft hatte und dort alles in ordnung schien, habe ich den zylinder und den kolben abgenommen, wobei kleinere Riefen zutage traten, die jedoch - zumindest am zylinder - nicht spürbar aber sichtbar waren. (der Zylinder ist soweit ich weiß (Nicasil?)beschichtet, könnte das also ein problem sein? siehe Bilder!) verlor ich leider einen kolbenclip, woraufhin ich alles wieder zusammengesteckt habe und den zylinder mit kopf wieder montiert habe, dann kam der autoführerschein - und so stand sie jetzt seit zweieinhalb jahren unberührt in der Garage.
Gestern habe ich mich mal aus einer laune heraus daran gemacht den Kolbenbolzen auszumessen und neue clips bestellt, um mich der sache mal wieder anzunehmen. (beim ausbau des Bolzens fiel mir auf das die Pleuelstange leichtes Höhenspiel hat, pi mal daumen ca. einen halben millimeter, ist das bereits bedenklich?) beim versuch die Kurbelwelle per finger in der bohrung des Pleuels zu drehen, zeigte diese einen großen widerstand und ließ sich kaum drehen - ist das bei nicht gezogener kupplung (selbstverständlich im Leerlauf) normal? bei betätigung des kickstarters dreht sie sich jedoch ganz normal.
Meine nächsten schritte wären jetzt sobald die kolbenclips da sind den kolben und den zylinder wieder zu montieren, den vergaser nach der langen standzeit mal zu reinigen, ( ich dachte jetzt an pinsel, waschbenzin und druckluft, oder ist von einem pinsel eher abzuraten?) die zündeinstellung zu prüfen und zu sehen ob sich etwas tut, was ich nach dem misslungenen versuch vor zweieinhalb jahren eher als aussichtslos betrachte. Oder ist von einem einbau und startversuch mit den leichten riefen eher abzuraten ? wie bewertet ihr das?
schonmal danke im voraus ,
mfg kolbenrückholfeder
erstmal eins vorweg: ich bin gelegenheitsschrauber und habe bisher am motor meines mopeds nur einfachere arbeiten wie einstellen der zündung / wechseln von zündungskomponenten und reingung / einstellung des vergasers durchgeführt, womit ich bisher auch immer alle probleme lösen könnte, bin aber auf keinen fall sehr erfahren im umgang mit zweitaktern und auch vom werkzeug und meinen räumlichen Möglichkeiten nicht sonderlich gut ausgestattet.
Ich bin seit meinem 15. lebensjahr puch maxi und von 17 - 18 eine hercules kx5 gefahren, die dann aber vor ca. zweieinhalb jahren sehr plötzlich auf dem heimweg bei 50 km/h ausging und sich ums verrecken nicht mehr starten ließ.
nachdem ich zündung und vergaser überprüft hatte und dort alles in ordnung schien, habe ich den zylinder und den kolben abgenommen, wobei kleinere Riefen zutage traten, die jedoch - zumindest am zylinder - nicht spürbar aber sichtbar waren. (der Zylinder ist soweit ich weiß (Nicasil?)beschichtet, könnte das also ein problem sein? siehe Bilder!) verlor ich leider einen kolbenclip, woraufhin ich alles wieder zusammengesteckt habe und den zylinder mit kopf wieder montiert habe, dann kam der autoführerschein - und so stand sie jetzt seit zweieinhalb jahren unberührt in der Garage.
Gestern habe ich mich mal aus einer laune heraus daran gemacht den Kolbenbolzen auszumessen und neue clips bestellt, um mich der sache mal wieder anzunehmen. (beim ausbau des Bolzens fiel mir auf das die Pleuelstange leichtes Höhenspiel hat, pi mal daumen ca. einen halben millimeter, ist das bereits bedenklich?) beim versuch die Kurbelwelle per finger in der bohrung des Pleuels zu drehen, zeigte diese einen großen widerstand und ließ sich kaum drehen - ist das bei nicht gezogener kupplung (selbstverständlich im Leerlauf) normal? bei betätigung des kickstarters dreht sie sich jedoch ganz normal.
Meine nächsten schritte wären jetzt sobald die kolbenclips da sind den kolben und den zylinder wieder zu montieren, den vergaser nach der langen standzeit mal zu reinigen, ( ich dachte jetzt an pinsel, waschbenzin und druckluft, oder ist von einem pinsel eher abzuraten?) die zündeinstellung zu prüfen und zu sehen ob sich etwas tut, was ich nach dem misslungenen versuch vor zweieinhalb jahren eher als aussichtslos betrachte. Oder ist von einem einbau und startversuch mit den leichten riefen eher abzuraten ? wie bewertet ihr das?
schonmal danke im voraus ,
mfg kolbenrückholfeder