501/4 BKF Überholung Bildergeschichte

Mit Helme seinem Messgerät währen das dann zwei Pistolen...
 
bin auch grad dabei den Motor zu vermessen, ich komme genau auf die gleichen Werte wie du, was an sich ja schonmal schön ist :D

was mich aber etwas stutzig macht ist die Papierdichtung, hast du diese nicht mit eingerechnet? ich komme auf 1,9...1,95 + Dichtung = 2,1....2.15 hast du diese vergessen oder bin nur ich falsch dran?;)
 
Er kann ja die Dichtung aufgelegt haben, dann braucht er sie nicht mit einrechnen.

Die meisten machen beim Kurbelwellenspiel berechnen eh einen Fehler. Ihre Rechnung stimmt, dann merken sie beim Zusammenbau, dass die Welle schwer dreht. Anstatt dann richtig zu handeln, werden Scheiben abgenommen und somit weniger ausgeglichen. Passt dann auch. Aber nur für wenige km, dann bekommt die Welle Spiel. Somit wäre die eigentliche Rechnung richtig gewesen.

Gruß Holger
 
Kann es vielleicht auch sein Das Unterschiedliche Lager Auf unterschiedliche Werte kommen?

Die letzten Male hatte ich SLF Lager verbautDas 6203er Und das BO 17. Ich habe festgestellt, Dass man am Innenring und am Aussenring auf Unterschiedliche Ergebnisse kommt, Das kann sich bis auf eineinhalb
Zehntel summieren.
Ich hatte zuvor immer auf den Außenring gemessenUnd mich gewundert Dass ich am Ende Immer noch scheiben nachlegen konnte, Bis übers Gehäuse Maß hinaus.
Dann ist mir aufgegangen das alleine am Rillenkugellager Über den Innenring gemessen Ungefähr Ein halber Zehntel MehrDrauf ist.
Anders ist das nicht zu erklären Ich mache ja nicht nur eine Messung, Und meine Messgeräte gehen genau.

Man kann sowieso nur auf den halben Zehntel genau ausgleichenWenn 1,7 der richtige Wert ist Dann merkt man bei 1,65 Dass das Lager schon nicht mehr so ganz zu ist Und bei 1,75 Läuft die Welle schon eindeutig zu stramm.
Und ich gleich immer so aus Dass die Welle Mindestens zu einem oder zu zwei Drittel Nicht ganz frei läuft,
Was sich bei Erwärmung des Motorgehäuses schon wieder aufhebt.
Noch enger Ist auch nicht gut Weil man sonst gleich die Oberfläche der Laufflächen Beschädigt, Sanfter Druck ist da Gefragt.
Und die zwei bis drei Hundertstel Unterschied An drei Punkten des Lagersitzes oder Außenringes gemessen oder wie auch immer Äußern sich halt so Dass die Welle zum Teil frei dreht Und an einer Stelle oder einer größeren Stelle leicht gebremst wird.

Bei dem neuen FAG x-life lagern Die ich jetzt gerade verbaut habeBin ich so vorgegangen Dass ich gleich auf Gehäusemass Ausgeglichen habe -- Was vorher vonnöten war Ist jetzt auf einmal zu viel...
So ganz verstehen werde ich es wohl niemals...

Ich denke man kann wirklich nur annäherungsweise Den Wert Ermessen. Und das beste ist wirklich Man besorgt sich wie Holger Dichtungen in verschiedenen Stärken So dass man noch Einen halben Zehntel rauf oder runter gehen kann.
Halt nur dass ich bei dem FAG Lager Gleich einen ganzen Zehntel zu viel drauf hatte.
 
Der größte Fehler wird - wie gesagt - gemacht, wenn man einen vermeintlich falsch errechneten Wert nach Prüfung (Zusammenfügen der Hälften) nachbessert, indem man Scheiben abnimmt, weil die Welle schwer dreht. Das ist nicht immer richtig. Nach einigen 100 km Fahrt bekommt die Welle Spiel......

Gruß Holger
 
Mein Wellenspiel ist immer über lange Zeit stabil, ich messe auch lieber etwas strammer ein, aber halt nicht zu stramm.
Ist ja logisch, dass ein Lager nicht unter starkem Druck stehen darf.

Mein Problem ist, dass ich nun bei einem anderen Lager (ob es am Lager liegt ist noch nicht sicher) mit den vom SLF gewohnten Werten eindeutig zu stramm bin, etwa einen Zehntel Milimeter.

Das ist irgendwie nicht plausibel, ein völlig anderes Verhalten. Ob es nun am neuen FAG xlife liegt, kann ich nicht sagen.

Ich denke, die Sache bedarf noch größerer Erfahrung. Irgendwann entwickelt sich vielleicht eine Intuition oder auch Klarheit über die Warums.

Und ich meine auch, dass die Welle lieber ein wenig stramm als einen Tick zu lose läuft.

Selbst wenn kein radiales Spiel mehr fühlbar ist kann es noch zu lose sein.Es klingt dann beim Klopfen auf den Wellenstumpf (in radialer Richhtung, nicht axial!) etwas hohl oder klackerig, während die Welle scheinbar spielfrei und völlig frei dreht. Aber der schöne Schein trügt...
 
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