Am häufigsten sind allgemein zu hohe Übergangswiderstände an Kontakten welche schon länger ruhen, oder neue Komponenten welche mit Trockenschmiermittel konserviert sind. Dann funktioniert dieser Schnelltest beispielsweise einmal gut, 3 mal schlecht, zwei mal gar nicht oder so ähnlich. In jedem Fall sollte der Übergangswiderstand an geschlossenen Kontakten, reproduzierbar unter 50 MilliOhm betragen. Wenn dann auch noch das Abrißmaß in der passenden Toleranz liegt, sollte das gut funktionieren.
Wenn der Motor mal läuft oder eine Antriebshilfe in Form einer schnelllaufenden Bohrmaschine genützt wird, dann ist naturgemäß die Blitzpistole der beste Freund. An kontaktgesteuerten Zündanlagen wird man niemals ein völlig ruhiges Blitzbild erreichen, wenn aber gelegentlich oder häufig grobe Sprünge zu erkennen sind, liegt das an Funkenbildung an den Unterbrecherkontakten. Deren Ursache liegt häufig an schlechten oder defekten Funkenlöschkondensatoren.
Weiters darf man niemals uralten und sogar weitgehend fachgerecht reparierten Zündspulen trauen, denn auch nur ein kleines Luftbläschen im Isolierlack kann zum baldigen Supergau führen.
Das konnte ein 98ccm Sachs Bestitzer kaum glauben, weil er erst ein Jahr vorher ca. 170 Euro bei einem Fachbetrieb für die Reparatur bezahlte. Die Wicklung wurde wirklich sehr sauber mit einer professionellen Lagenwickelmaschine verlegt, aber es drang irgendwo Luftfeuchtigkeit ein. In diesem Zusammenhang wird man bei Hochspannungswicklungen gnadenlos bestraft.
Das gleiche Schicksal erlebt man sehr häufig mit alten noch nicht gekapselten Zündspulen, wo irgendwann Luftfeuchtigkeit eindrang. Im besten Fall funktioniert dann am Anfang alles gut und nach zunehmender Erwärmung fällt die Zündung aus.