Zündaussetzer Suzuki GT50K

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MaxK

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Suzuki GT50K bj 1979
Hallo zusammen,


nach meiner Vorstellung direkt mal zu meinem ersten Problem mit meiner Suzuki GT50K. 😄


Das Moped stand ungefähr 10 Jahre und lief zunächst überhaupt nicht.


Bisher habe ich Folgendes gemacht:


  • Vergaser gereinigt
  • Tank entrostet
  • Getriebeöl gewechselt
  • neue Batterie eingebaut
  • Auspuff zumindest mal halbwegs freigemacht

Leider ist außerdem die Kickstarterwelle abgebrochen. Das Loch habe ich vorerst mit einem Stück Kunststoff verschlossen. Nach längerer Suche habe ich inzwischen aber tatsächlich eine neue Kickstarterwelle gefunden, die demnächst eingebaut wird.


Jetzt zu meinem eigentlichen Problem:


Das Moped springt mittlerweile an und läuft grundsätzlich auch recht sauber.


Auf normaler Stellung des Benzinhahns fährt sie bis ungefähr 5.500 U/min bzw. ziemlich genau 40 km/h. Dann fängt sie an zu ruckeln und wirkt so, als hätte sie Zündaussetzer bzw. würde nicht mehr richtig zünden.


Jetzt habe ich allerdings etwas Interessantes festgestellt:


Wenn ich während der Fahrt den Benzinhahn auf Reserve stelle, schiebt sie plötzlich richtig und beschleunigt bis ungefähr 70 km/h.


Bei Vollgas bzw. hoher Drehzahl ist dann allerdings wieder Schluss. Sie fängt an auszugehen bzw. säuft ab, weil sie scheinbar nicht mehr richtig zündet.


Daher bin ich mir inzwischen nicht mehr sicher, ob das überhaupt etwas mit einer Drosselung zu tun hat oder ob der Fehler eher bei der Kraftstoffversorgung, dem Vergaser oder der Zündung zu suchen ist.


Hat jemand eine Idee, warum sie auf Reserve plötzlich deutlich besser läuft?


Und unabhängig von dem Problem würde mich weiterhin interessieren, wie die GT50K original auf 40 km/h gedrosselt wurde bzw. wo die Drosselung sitzt.


Vielleicht kennt jemand dieses Verhalten oder hat Erfahrung mit der GT50K.


Danke euch!


Grüße
Max
 
Deine HD ist zu groß. Das war früher auch die übliche Methode ein Moped zu drosseln.
 
Deine HD ist zu groß. Das war früher auch die übliche Methode ein Moped zu drosseln.
Danke für die Antwort:)
Werde ich mal testen aber würde tatsächlich Sinn machen.
Wie wurden die Mopeds damals noch so gedrosselt?
Auspuff Verkrümmung oder so?
 
Hi, Kotte hat recht!
Solltest aber wenn du eine kleinere Düse verwendest das Kerzenbild kontrollieren, nicht dass dein Motor zu mager läuft und evtl. sogar schaden nimmt.

Bei den Sachs Mokick Motoren war das auch so!
Hauptdüse zu groß, Krümmer verengt und der Auspuff auch auf weniger Durchlass abgestimmt.

Ist recht einfach, ohne von aussen sichtlich, den Motor auf höhere Drehzahl bzw. Leistung zu bringen.

Manche wurden auch durch engere Ansaugstutzen oder kleine Vergaser begrenzt, meist Roller.

Später kam dann die elektronische Zündsteuerung, an der die Drehzahl durch Zurücknehmen der Frühzündung begrenzt wird.
Gabs die den kleinen Honda Motoren auch über mechanische Fliehkraftregler.

Gab wahrscheinlich auch noch andere Varianten.
Nur mal so!
Gruß Ralf
 

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