Sachs 50MB Ausbruch Gehaüse

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Dafür wird die Welle doch distanziert, damit sie hinterher kein Spiel mehr hat.
Die Scheiben weg zu lassen macht ja keinen Sinn.

Mit 1/10 Spiel schleift die Welle da auch nichts weg, wenn man das entsprechend berücksichtigt.

Warum soll das Kettenrad wandern wenn alles ordnungsgemäß zusammengebaut ist?

Die richtigen Maschinen vorausgesetzt ist das durchaus instand zusetzen.
Der Bund muß auch keine großen Axialkräfte aushalten, da durch die Rollenlager nichts übertragen wird.

Die Abdichtung könnte man unter Umständen durch einen Simmerring darstellen.
Dazu müßte man sich das aber einmal im Detail anschauen, wieviel Material an dieser Stelle ist und wie genau man da eine Reparatur machen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Matt21
Wir reden aneinander vorbei.
Dafür wird die Welle doch distanziert ,schreibst Du.


Wir haben hier einen defekten Motor und nicht einen instand gesetzten, wo alles passt.

Fakt ist bei an diesen alten Motoren,das die Hauptwelle sehr viel Axialspiel aufweisen kann,so das die Kette am Gehäuse schleift. Dadurch entsteht dieser Schaden. Warum das Axialspiel zu groß war,oder ist, kann mehrere Gründe haben.
An alten Motoren ist das Axialspiel meistens nicht mehr in Ordnung. Die Wellen kann man axial dann hin und her schieben.
Das Kettenrad/Kette liegt ziemlich nah am Gehäuse ,auch wenn die Welle nicht viel Axialspiel hat.
Manche Motoren weißen ein Axialspiel von einigen Millimeter auf(ca.1-4 mm),oder auch noch mehr.
Dann raspelt man das Gehäuse ab. Das ist zu 100% so. Wir reden nicht über wenige zehntel Millimeter.
Man sieht ,Du hast da noch wenig Plan von. Eher keinen Plan.:mad:
Gruß Klaus


Ps
Auf der 1 Seite schreibst Du was von der Schaltscheibe.
Das hat mit der Sache da absolut garnichts zu tun:
 
Ps
Die Kettenlinie ist auch noch wichtig. Man kann auch mal ein falsches Kettenrad verbauen.
 
Wo kommt denn dieses große Spiel her?
Scheint ja ein generelles Problem zu sein.

Dan gilt es doch, das Spiel regelmässig zu prüfen und bei Bedarf zu korrigieren, oder?

Du schreibst auch von einem wandernden Kettenrad. Was ist denn hier die Ursache?
Sowas habe ich noch nicht gesehen.
 
@ Matthias
Das ist kein generelles Problem . Kommt aber schon mal öfters vor.
Die Welle wandert axial rechts /links mit dem festgeschraubten Kettenrad ,
Fehlerhafte Instandsetzung,mangelnde Wartung:
Oft ist es Schmiermangel /Ölverlust . Fahren ohne,oder mit zu wenig Öl . Buchsen Ausgleichsscheiben u.s.w alles leidet .

Die Kette kommt ans Gehäuse und beschädigt das Gehäuse und den Wellendichtring,der die Lippe aus dem Motor zeigend hat.

Auf den Bildern zu sehen, wurde da auch noch was bearbeitet, das ist nicht nur von der schleifenden Kette.

Was da genau gemacht wurde und warum?? Das ist auf jeden Fall totaler Prutsch.

Defekt tauschen und gut ist.
Gruß Klaus

Es gibt noch eine Möglichkeit, die den Schaden verursachen kann. Den Lagerring inklusive Wellendichtring in die falsche Richtung ausgetrieben und somit das Widerlager für den Wellendichtring zerstört hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann muss doch irgendwas extrem ausschlagen, wenn da bis zu vier Millimeter Spiel auftreten.
Ansonsten müssten sich die Ausgleichsscheiben ja quasi auflösen.

Ich bin halt kein Freund von "einfach tauschen". Die Sachen werden ja nicht mehr.
Von daher suche ich nach Reparaturlösungen.
 
Bei Schmiermangel leiden alle Getriebeteile. Das addiert sich heit.
Auch die Fehler falsche Kettenlinie ,lockere Kette zu stramme Kette alles spielt da eine Rolle um Schäden anzurichten.
 
Ich versteh trotzden nicht wie da vier Millimeter Spiel zusammenkommen sollen.

Das den Sitz jemand durch falsche Vorgehensweise zerstört hat ist gut möglich.
Und dann vermutlich irgendeine Scheibe vorgeschraubt. Daher rühren vermutlich die vier Bohrungen.
 
Noch ne Kurze Fragen. Ist das Gehäuse vom Sachs 50MC und 50MB identisch bis auf den Zylinderfuß? Der versetzte Stehbolzen wäre ja sowieso auf der anderen Seite und ich brauch ja nur die eine Hälfte.
 
@ Matthias
Mit dem extrem großen Spiel bei Wellen habe ich schon öfters an Motoren gesehen. Jetzt nicht immer 4 mm, kann auch1- 2-oder 3 mm sein. über 1 mm kommen schon mal zusammen wenn jemand z.B die Ausgleichsscheiben vergessen hat. Gründe, warum die Wellen da viel Axialspiel haben gibt es einige. Ich muss das doch nicht alles erklären. Das sind Tatsachen,ob Du dir das vorstellen kannst oder auch nicht.
Gruß Klaus

@Taisen
Nur eine Motorhälfte kaufen, würde ich nicht. Die Lagersitze werden in einer Flucht hergestellt.
Beispiel : Bei einigen Motoren sind die Motorhälften mit gleichen Nummern gekennzeichnet. 52 Links 52 rechts.
Gruß Klaus
 
Wenn die Ausgleichsscheiben fehlen ist das ja nicht korrekt zusammengesetzt.
Dann muss sich auch niemand wundern, dass Folgeschäden auftreten.

Wenn alles korrekt zusammengebaut wird kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie das große Spiel zustande kommen soll.

Da muss schon ein größeres Problem vorliegen.
Was ist so schlimm daran die Gründe dafür zu nennen wenn sie bekannt sind?

Können doch alle nur was davon lernen.
 
Ich rede nicht von intakten Motoren ,nur von nicht intakten. Also schadhaften Motoren.
Übermäßiges Wellenspiel kann viele Ursachen haben, Das ist auch nicht bei jedem Motor die gleiche Ursache.
Man stellt die Schäden, oder Ursachen doch beim Begutachten erst fest. Maße der intakten Teile muss man kennen.
Das alles zu erläutern, was da nicht in Ordnung sein könnte , sprengt den Rahmen. Da muss man sich auch selbst mal mit auseinander setzen.

Festgestellt : Beschädigtes Gehäuse. Ursachen wie sowas passieren kann wurden genannt.
Was jetzt explizit im Getriebe nicht stimmt ,sieht man wenn man den Motor auseinander hat.
Wie schon gesagt,sollte man sich mit den Bauteilen auskennen.

Gruß Klaus
Es gibt einige Motoren die wurden nur zusammen gekloppt, man kann es manchmal nicht glauben was man da sieht.
 
Wenn der Motor soviel Spiel hat ist er schadhaft, da gebe ich dir recht.

Entscheidend ist doch warum der Fehler aufgetreten ist.

Wenn das sauber ausdistanziert ist, dann kann ein solch großes Axialspiel, wie du das beschreibst, ob jetzt ein oder vier Millimeter sei dahingestellt, nur auftreten wenn das Gehäuse ausgeschlagen in Achsrichtung ist oder die Ausgleichscheiben brechen und rausfallen.
Beides wäre auf zu hohe Axialkräfte zurückzuführen, wo ich mir nicht erklären kann woher die an dieser Welle kommen sollen.

Sowohl die Zahnräder als auch die Ketten bringen aber nur radiale Kräfte auf die Welle auf.

Das einzige was da nennenswerte axiale Kräfte aufbringen kann ist das Schaltrad.
Hier halte ich es aber für fast ausgeschlossen, dass es durch normalen Betrieb und Verschleiß zu diesem Spiel führt.

Wenn beim Zusammenbau vergessen wird, das gemäß Vorgabe auszudistanzieren oder sonst irgendwie gepfuscht, dann fällt das bei mir schon unter Vorsatz. Da muß sich dann keiner über Defekte solcher Art wundern.

Wenn das Problem mit der schleifenden Kette öfters auftritt, dann würde sich ja unter Umständen anbieten, hier eine Art Anlaufschutz anzubringen, der verhindert das die Kette Schaden anrichtet.
 
An den ganzen Motoren können viele Schäden vorhanden sein die nicht nur vom Normalbetrieb stammen. Die oft auch verbastelt wurden. Es ist müßig Ursachenforschung zu betreiben. Defekte feststellen reparieren/austauschen und fertig ist die Sache.

Viele Leute sind auch nicht in der Lage sowas zu reparieren. Manchmal sind auch Motoren am Ende und es lohnt nicht eine Reparatur vorzunehmen.

Das mit den Anlaufschutz gibt es an einigen Sachs Motoren schon. Zum Beispiel auch an einigen 501/4 CKF Motoren.
 

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Wenn bei einer Reparatur aber nur die Symptome behoben werden, aber nicht die Ursache, dann wird der Fehler wieder auftauchen.
Und dann geht das Spiel von vorne los.

Ist einfach nicht meine Art und Weise so zu arbeiten.
Ich suche nach Möglichkeit immer nach der Ursache um das Problem endgültig abzustellen.
 
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