Das Schnarren ist sicherlich nicht die Kupplung, sondern der Ziehkeil im Getriebe.
Die Schaltung ist verstellt, der Keil greift aufgrund der Verschiebung nicht mehr richtig ins erste Schaltrad und manchmal rattert er an den Aussparungen der Schalträder ohne zu greifen.
Eine Kupplung rattert nicht.
Wenn das nicht behoben wird zerreiben sich Keil und Schalträder.
Du müsstest mal Öl ablassen. Geht auch ohne die untere Ablasschraube, einfach linken Deckel runter und ne Schüssel unter.
Vorzugsweise auch Auspuff und Fußraste abbauen.
Scheiben über dem Schaltautomaten, Passhülsen und Druckbolzen (2 Stück!) aus der Kupplungswelle nicht verlieren!
Dann muss man sehen, ob die ganze Hauptwelle vom Ritzel her sich rein und rausschieben lässt, oder ob Teile des Schaltautomaten auf der Welle Spiel haben, oder ob viell. die i.d. Hauptwelle liegende Rastenstange gegenüber der Welle verdrehbar ist.
Auf dieser Sitzt der besagte Keil, der ist durch die Welle durchgesteckt und die Rastenstange wird i.d. Keil fest eingeschraubt. Sie darf also nicht lose i.d. Welle drehbar sein.
Eigentlich ist das alles ganz einfach, aber es ist aufwändig zu erklären...
Und es gibt viele Kleinigkeiten zu beachten. Z.B. ist auch i.d. Kupplung ein Keil, der verrutschen kann, wenn man Deckel und Druckbolzen entfernt, v.A., wenn der Motor in normaler Lage steht und man die Welle dreht.
Deshalb würde ich anschließend das Moped bzw. den Motor a.d. Seite legen, das große Zahnrad runter nehmen (auf Scheiben drüber unt drunter achten!) und den Druckkeil kontrollieren.
Ggf. wieder richtig auf den Teller fummeln und Druckbolzen UND Deckel noch am liegenden Objekt montieren, so dass der Keil fixiert bleibt.
Das Einstellen der Schaltung geht am leichtesten, wenn man den ausgebauten Motor auf nem Tisch festspannt, den Fusshebel aufsetzt und Schaltet, während man am Ritzel hin und herdreht.
Notfalls geht's auch am eingebauten Motor.
Etwas Übung wäre nat. von Vorteil.