Supra 4GP Zündung

ja stimmt. ich sag mal... wenn ich wüsste dass wenn ich mir so ein 12V umrüstsatz ding kaufe, es nur der stress ist die Blinker zum laufen zu kriegen, würde ich auch sagen, ich nehm das erstmal, bau das ein und wechsel die rück und Scheinwerfer Birne aus. Hauptsache das Moped läuft und die Blinker mach ich irgendwann mal wieder fit.

Werde also auch die Augen nach einer defekten auf halten, wo ich evtl die spule wechseln kann.!
 
Ich würde hier einfach ein Thema aufmachen, wo jeder am Titel schon lesen kann, worum es geht.
Kaputte Teile werden nicht oft angeboten.
 
komme jetzt mit etwas glück an teile ran von einem schlachtfest. das soll samstag in einer woche stattfinden. ich werde das noch abwarten was da zu kriegen ist und dann das mit einem neuen Thema probieren. Nochmals tausend Dank an alle Tippgeber:)
Ich halte euch auf dem laufenden;)
Grüße Max
 
So ich bins wieder.
Habe in der einiges an Ersatzteilen ergattern können. Unter anderem einen (nach Angaben des Verkäufers) funktionstüchtigen Motor.
Habe gestern schonmal die Zündung aus dem "neuen" Motor ausgebaut und bei mir rein. Und siehe da, das Moped läuft:)

Jetzt habe ich das Problem, dass sich die Gänge ganz schwer einlegen lassen(am schwersten 1 und 2) und dass beim Schalten zwischen 1 und 2 auch die Kupplung immer so schnarrt. Also nicht sauber trennt? Habe sie schon nach den Anleitungen eingestellt, aber dieses Problem war nie richtig weg.

Ich werde heute mal den "neuen" Motor in die Hercules einbauen. Hoffentlich läuft(bzw schaltet) sich dieser besser.

Falls nicht... ist es schwer die Kupplung des einen in den anderen einzubauen? Oder ist das ein riesen Aufwand?
Bzw kann wer sagen was das Problem mit dem einlegen der Gänge sein könnte? Einstellungen an Kupplungshebel oben und an der Kupplung unten selbst habe ich schon
so ziemlich jede erdenkliche Stellung(der Einstellschraube) probiert, das Schnarren zwischen 1 uns 2 geht nie weg und der erste gang ist zb im Stand fast gar nicht einzulegen, oder teilweise springt das Moped auch
während der Fahrt in niedrigen Gängen in den Leerlauf.

Viele Dank und viele Grüße

Max
 
Das Schnarren ist sicherlich nicht die Kupplung, sondern der Ziehkeil im Getriebe.
Die Schaltung ist verstellt, der Keil greift aufgrund der Verschiebung nicht mehr richtig ins erste Schaltrad und manchmal rattert er an den Aussparungen der Schalträder ohne zu greifen.
Eine Kupplung rattert nicht.

Wenn das nicht behoben wird zerreiben sich Keil und Schalträder.

Du müsstest mal Öl ablassen. Geht auch ohne die untere Ablasschraube, einfach linken Deckel runter und ne Schüssel unter.
Vorzugsweise auch Auspuff und Fußraste abbauen.

Scheiben über dem Schaltautomaten, Passhülsen und Druckbolzen (2 Stück!) aus der Kupplungswelle nicht verlieren!

Dann muss man sehen, ob die ganze Hauptwelle vom Ritzel her sich rein und rausschieben lässt, oder ob Teile des Schaltautomaten auf der Welle Spiel haben, oder ob viell. die i.d. Hauptwelle liegende Rastenstange gegenüber der Welle verdrehbar ist.
Auf dieser Sitzt der besagte Keil, der ist durch die Welle durchgesteckt und die Rastenstange wird i.d. Keil fest eingeschraubt. Sie darf also nicht lose i.d. Welle drehbar sein.

Eigentlich ist das alles ganz einfach, aber es ist aufwändig zu erklären...

Und es gibt viele Kleinigkeiten zu beachten. Z.B. ist auch i.d. Kupplung ein Keil, der verrutschen kann, wenn man Deckel und Druckbolzen entfernt, v.A., wenn der Motor in normaler Lage steht und man die Welle dreht.

Deshalb würde ich anschließend das Moped bzw. den Motor a.d. Seite legen, das große Zahnrad runter nehmen (auf Scheiben drüber unt drunter achten!) und den Druckkeil kontrollieren.
Ggf. wieder richtig auf den Teller fummeln und Druckbolzen UND Deckel noch am liegenden Objekt montieren, so dass der Keil fixiert bleibt.

Das Einstellen der Schaltung geht am leichtesten, wenn man den ausgebauten Motor auf nem Tisch festspannt, den Fusshebel aufsetzt und Schaltet, während man am Ritzel hin und herdreht.
Notfalls geht's auch am eingebauten Motor.

Etwas Übung wäre nat. von Vorteil.
 
Puh... Zunächst mal tausend Dank für die ausführliche Beschreibung!!!
Das ganze hört sich tatsächlich ziemlich kompliziert an... kann mir da momentan noch gar nichts drunter vorstellen.

Da werde ich mich mal heute Nachmittag dranmachen... bzw mal schauen wie weit ich komme. Habe leider in Sachen Motor ziemlich wenig Ahnung.
Zu Blöd dass es nicht einfach noch Werkstätten gibt die solche Dinger reparieren...
Wenn ich das jetzt nicht hinbekomme muss ich das Ding wieder stehen lassen -_-<br /><br />-- 15.04.2016 12:17 --<br /><br />Am liebsten würde ich den Motor irgendwo komplett überholen lassen. So das einfach einmal alles passt. Aber da wird es kaum Werkstätten dafür geben vermute ich.... :|
 
Da schreibst du am besten mal den Cluberer 2003 hier im Forum an das ist der absolute Motorenfachmann was die Sachs Motoren betrifft.
Da wird dir geholfen. :D
 
Wenn Lager geschädigt sind, dann muss man das machen, dann aber rundum, und evtl. mit neuer Kurbelwelle.
Lager und KW einbauen ist kein Problem, wenn man das einige Male gemacht hat, sollte das schnell erledigt sein.
Bei mir ist es nur problematisch, wenn noch etwas anderes kaputt ist, was man mal nicht eben so besorgt kriegt - Getriebeteile oder best. Bronzebuchsen hält, die muss man machen lassen.

Aber solange Lager und KW nicht fühlbar schadhaft sind, z.B. das Polrad schon wackelt, das Pleuellager knirscht kann man alles beim Alten belassen.

Simmerringe kann man am 501 wechseln, ohne zu zerlegen.

Wenn Du bei Cluberer/Holger i.d. Nähe wohnst, solltest du ihn fragen, ob er mal drüber schaut über beide Motoren.
Wenn Du weißt, dass er repariert werden muss wäre da noch der Postweg.
 
Mopedikürer":2pp5lerc schrieb:
Die Schaltung ist verstellt, der Keil greift aufgrund der Verschiebung nicht mehr richtig ins erste Schaltrad und manchmal rattert er an den Aussparungen der Schalträder ohne zu greifen.

Das ist so nicht ganz richtig:

Wenn die Schaltung verstellt ist, rattert der Ziehkeil nicht automatisch an den Schalträdern. Der Ziehkeil rattert nur an den Schalträdern, wenn diese falsch aufgelegt sind. Natürlich und besonders das Schaltrad zweiter Gang. Wenn der Einstich nicht nach unten, sondern nach oben gelegt wurde, hat der Ziehkeil in Leerlaufstellung keinen Platz um durch die Aussparungen Schaltrad erster UND Aussparung zweiter Gang zu gelangen. Er schleift bzw. rattert dann am zweiten Gang Schaltrad, weil dieses eben falsch aufgelegt wurde. Die Chance dieses bei Unwissentheit so zu praktizieren steht bei genau 50:50......

Ist die Schaltung (nur) verstellt, wird das nie ein Rattern nach sich ziehen. Der Schaltkeil bzw. Ziehkeil rutscht immer mittels der Näpfe in der Abtriebswelle in seine Position, da kann die Schaltung eingestellt sein wie sie will. Nur kann man halt mit einer falsch eingestellten Schaltung nicht mehr schalten.

Anders sieht das bei den gefederten Schaltungen aus: Hier wird die Position des Ziehkeils nicht mit den Nuten und Näpfen an bzw. in der Abtriebswelle/Schaltstange bestimmt, sondern mit der Rastierung am Schaltautomaten. Wäre also ein Rattern im Leerlauf an einem Getriebe mit federunterstützter Schaltung, könnte es tatsächlich an einer falsch eingestellten Schaltung liegen.

Gruß Holger
 
Ist richtig, ich wollte aber hin und verschreiben sparen, wie genau er das meint, er hatte ja geschrieben, dass es beim Schalten schnarrt, also kann eine verstellte Schaltung die Stange über die Rastposition hinaus schieben, was dann rattern kann.
Wenn es im Leerlauf rattert, kann es sein wie du sagst, dann hätte es aber immer schon gerattert,
deshalb meine Vermutung, dass die Rastenstange sich gelöst und damit der Keil auf dem Gewinde in Richtung 2. Gang gewandert sein könnte.
Wie dem auch sei, man muss all das Prüfen, dann wird man inschaallah einen oder auch noch einen Fehler finden und ggf. die Sache korrigieren können.

Ganz außer acht gelassen haben wir die Möglichkeit, dass sein Geräusch etwas ganz anderes ist.

Weshalb ich ihm auch geraten habe, dass er den mal von jn. mit Erfahrung, bei dir z.B. nachschauen lässt.

Und damit er nicht das eine korrigiert und etwas anderes dafür ins Arge bringt.
 
So. Vielen Dank für eure Hinweise.

Ich habe am Wochenende den Motor getauscht. Und nun läuft alles wunderbar. Das einzige was bei diesem Motor nie gehen wird, ist der Tacho. Von der Welle wo das Ritzel draufsitzt für die Kette, ist bei diesem Motor vorne ein Teil abgebrochen, so dass der Tacho nicht angetrieben werden kann. Aber damit muss ich leben. Hauptsache es fährt jetzt wieder:)
Als nächstes hole ich mir heute ein Versicherungskennzeichen. Und ich muss auch noch überprüfen warum die Blinker nicht gehen. Sollte ich die dann noch zum Laufen bringen kann ich endlich mit dem tollen Gefährt den täglichen Weg in die Arbeit und zurück fahren.

Auch aufgrund des gebrochenen Tachoantriebes werde ich jetzt aber trotzdem demnächst das mit der Überholung des einen Motors in Angriff nehmen wollen. Würde den wirklich gerne komplett überholen lassen, so dass ich diesen dann als Reserve habe, falls der andere den Geist aufgibt. Wenn ich das richtig verstanden habe macht cluberer2003 so etwas, bzw. kennt Firmen die so etwas anbieten? Wie viel wird so eine Überholung grob geschätzt kosten?

Beste Grüße und nochmals Danke für die Antworten,

Max
 
Max ,schick am Cluberer2003 einfach eine PM wegen den Kosten einer Reperatur. :wink:
 
Mit ner halben Aufnahme a.d. Welle läuft ein Tachoantrieb auch noch mit.
Ein Messingrad im Deckel kann man mit einem ca. 3x3x10mm Streifen Aluminium reparieren, falls der Steg ausgebrochen sein sollte.
Einfach mit geringer Überlänge einschlagen, von vorne bündig, von hinten bündig abfeilen/schleifen.
 
Ok spitze!
Das werde ich probieren!
Ansonsten wieder ein großes Dankeschön an alle Antworten:)

Viele Grüße

Max
 
tipps/Sachs-501-4-Motorueberholung.php

Kapitel 17 geht um den TA.

Sonst ist das eine Anleitung, die viele Kniffe zeigt, die man bei diesem Motor kennen sollte.

Ohne einige nicht ganz so billige Werkzeuge kommt man jedoch nicht zurecht.
Und man muss sich in etwa so intensiv damit auseinandersetzen, wie ich es beschrieben habe.
 

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