Hercules KX5 Problem

Polrad muss mit ca. 35 Nm festgezogen werden.
Die Welle und das Polrad sollte man vorher auch entfetten.
(Die Punkte an denen sie sich berühren)

Es kann ja fast nur noch am Vergaser liegen.
Komplett gesäubert ?
Richtig eingestellt ?

Edit:
Hatte noch nicht den kompletten Text durchgelesen.
Hast den Vergaser ja schon gesäubert.
Trotzdem nochmal, auch richtig eingestellt ?
Richtige Düsen verbaut ?

Mfg Jan55
 
Hallo Frank,

also wenn sie gut läuft, sobald Du den Choke betätigst, klingt das für mich, als würde sie generell zu wenig Sprit bekommen.
Versuch mal, die Düsennadel höher zu hängen, also in die unterste Kerbe. So bekommt sie mehr Benzin, und es ist eine gute Möglichkeit, dieses zu testen.
Natürlich dient das nicht als Dauerlösung. Nur zum Probieren, ob eine "kleine" Besserung eintritt.
Da Du ja nun den Gasmann öfter schon sauber gemacht und gereinigt hast, würde ich jetzt einen neuen Düsenstock und Düse kaufen. Eventuell zu Testzwecken noch die nächst höheren Düsengrößen. Auch augenscheinlich intakte Komponenten können fehlerhaft sein, und unterliegen natürlich auch einem gewissen Verschleiß.
Zudem könnte man auch nochmals den Schwimmer überprüfen, ob er richtig schließt, und auch öffnet.
Durchflussmenge scheint ja zu stimmen.
Nur noch mal eben dumm gefragt, hat Dein Gasgriff das erforderliche Spiel, bevor Du ihn betätigst? Und öffnet der Gasschieber komplett im gezogene Zustand? Original Magura Armatur?

Grüße, Stefan
 
Und die so oft erwähnte Luftschraube am Vergaser mit "eine Umdrehung raus"?

Und wenn das Spiel vom Unterbrecher und der ZZP nicht stimmen, da ist irgendwas im Argen. Sitzt das Polrad richtig auf der Nut? Stimmt die Markierung am Gehäuse mit dem oberen Totpunkt überein?

Immer erst gucken, dann kaufen.

Ist der richtige Luftfilter richtig im Kasten und der Faltenbalg unbeschädigt? Stören evtl. Rostpartikel im Benzinhahn oder Vergaser (hier ganz Unwahrscheinlich, aber manchmal nerven mehrere kleine Unstimmigkeiten. Elektrodenabstand der Zündkerze richtig?

Bin auch neugierig, was da los ist...
 
Hallo zusammen,

danke für die guten Hinweise.
Dass die Zündung nur schwer einzustellen war (strator bis auf Anschlag gedreht), kann eigentlich nur an dem neuen Unterbrecher liegen. Der ist ja von einer Vespa und wird wahrscheinlich geringfügig andere Maße haben als das originale Teil. Damit war der Strator ziemlich mittig eingestellt.

Mit Choke während der Fahrt läuft Sie ja recht gut.
Ich vermute auch, daß Sie irgendwie zu wenig Benzin bekommt, oder halt zu viel Luft.
Der Vergaser ist mit einer 75 er Hauptdüse bestückt, und auf der Nebendüse steht 30.
Original ist die Hauptdüse lt. Bing Angaben 78. Hier hat der Vorbesitzer also schon mal
getauscht. Kann das evtl. der Fehler sein, oder ist der kleine Unterschied nicht so entscheidend ?

Die Düsennadel werde ich probeweise mal auf die höchste Stufe hängen.
Der Gasgriff ist von uns neu gemacht (Magura). Der alte war gerissen.
Hier sollte eigentlich alles stimmen, kontrolliere ich aber noch einmal wenn
die Düsennadel umgehängt wird.

Weiter Tips sind herzlich willkommen ....

Danke und Gruß
Frank & Jan
 
Könnte auch sein, dass der Kondensator den Durchgangsprüfer getäscht hat - muss nicht sein, aber könnte sein. Ich würde ihn sicherheitshalber abklemmen, wenn ich einen Durchgangsprüfer zur Einstellung benutze.

Der max. Öfnungswinkel bzw. Abstand regelt nicht nur den Bereich der mögl. ZZP-Einstellung, sondern er bestimmt, in welchen Anteilen der Kreisbewegung des Polrades der Schalter geöffnet und geschlossen ist, also wieviel Lade- und Entladezeit der Kondensator bzw. das CL-Glied aus Spule und Kondensator bekommen. Ist der Schalter zu weit offen, ist er auch zu lange offen.


Ne drei Nummern kleinere HD könnte natürlich Probleme machen.<br /><br />-- 16.03.2014 23:41 --<br /><br />Ok, laut Anleitung sind 0,5mm immer noch OK, aber ich würde das trotzdem ohne Kondensator machen, mit Durchgangsprüfer, halt nur den Durchgang des Unterbrechers.
 
Hallo,

die Zündung habe ich eingestellt, ohne dass das Kabel vom Unterbrecher angeschlossen war. Ein Pol an Masse, und den anderen an das Gegenstück vom Unterbrecher.
Multimeter auf "Piepston" gestellt. Sobald der Kontakt öffnet hört der Ton auf.
Polrad sitzt richtig, und auch der kleine Halbmondkeil ist vorhanden und lagerichtig.
Polrad ist nicht vermackt oder "ausgenudelt" - sieht alles ordentlich aus.
Zündfunke ist blau und kräftig. Sie springt ja auch gut an, von daher denke ich die Zündung ist OK.

Vergaser ist Original, und es sieht auch nicht so aus, als wären Fremdteile verbaut.
Bis auf die Hauptdüse, welche eine 75er statt einer 78er ist.
Schwimmer ist auch gängig, Gaskolben und Kaltstartkolben bewegen sich gut.
Eigentlich alles wie es sein soll.

Faltenbalg zum Vergaser ist nicht beschädigt und ich habe ihn mit 2 Schauchschellen fixiert.

Mit Choke läuft sie ja gut, nimmt im Stand und auch während der Fahrt gut Gas an.
Ohne Choke schwankt die Drehzahl im Stand, und nach einer Zeit geht Sie aus.
Könnte es sein, dass die kleinere Haupdüse diese ganzen Probleme bereitet?

Müssen Ersatzdüsen exakt von diesem Vergaser sein, oder passen auch andere Bing Vergaserdüsen ?

Gruß Frank
 
Hallo Frank,

tausche mal die Leerlaufdüse bzw. mach sie sauber. Vor allem die Querbohrungen.

Gruß Holger
 
Hallo, ich muss nochmal nachfragen.
Kann es sein, dass die Probleme dadurch
entstehen, dass anstatt einer 78er hauptdüse nur
eine 75er verbaut ist?
Als Nebendüse ist auf der BING Seite eine 30er angegeben,
an anderen Stellen eine 35er. Verbaut ist momentan eine 30er.
Was ist bei der KX5 und dem BING 18/15/101 richtig ?

Die KX5 läuft mit gezogenem choke gut, ohne
nimmt sie schlecht Gas an, und hat auch deutlich weniger Durchzug.
Standgas ohne Choke schwankt, und sie geht von allein aus, wenn nicht
zwischendurch am Gashahn gedreht wird.

Frank
 
Hallo zusammen,

die KX5 läuft wieder !!!!

Wir haben zunächst die Düsennadel ganz hoch gehängt (Tip von Stefan - danke !),
was bereits zu einer kleinen Verbesserung geführt hat .
Anschließend hat ein Bekannter aus seiner KX5 die original 78er Hauptdüse ausgebaut,
und wir haben diese bei uns reingemacht.
Und siehe da - Sie schnurrt wie Sie soll !! Es lag wohl alles an der 75er Düse !!
Vielleicht hätte ich mir den ganzen Aufwand mit dem Kondensator und dem Unterbrecher sparen können, aber egal - jetzt haben wir hoffentlich lange Ruhe.

Wir sagen allen danke, die uns hier mit den Hinweisen Schritt für Schritt geholfen haben.

Gruß
Frank und Jan
 
Hallo Frank, hallo Jan,

schön, daß die KX-5 nun richtig läuft. Ihr werdet eine menge Spaß haben mit dem Moped.
Manchmal sind es eben kleine Dinge, die einen zur Verzweiflung treiben. :roll:

Der Aufwand mit dem Kondensator und den Kontakten hat sich auf jeden Fall für die Zukunft mehr als gelohnt. Jetzt habt Ihr Zündungsseitig Ruhe.
Genau dieser Kondensator hat mich nach der kompletten Restauration meiner KX-5 im Stich gelassen.

Ich wünsche euch viele Pannen und Ausfallfreie km...

Grüße, Stefan
 
Da hat der gute Stefan nur ein "-" vergessen und schon bekommt der letzte Satz eine ganz andere Bedeutung. Er meint natürlich: Ich wünsche euch viele pannen- und ausfallfreie km...

Gruß Holger
 
:oops: Upssss...... :oops:

Da hat der Holger natürlich Recht. !!!! :D

Grüße, Stefan
 
Richtig.

Wobei der AKF normalerweise auch mit einer 75er HD laufen müsste.

Gruß Holger
 
Thema hat sich erledigt.
kleiner hinweis an den, der meinte nen Elektrolytkondensator zu nehmen. das kannst du mal versuchen. lol. allerdings geh mal paar meter weit weg beim antreten. das ding könnte dir um die ohren fliegen. der C in der Zündung verträgt mal eben leicht 250V. deinElektrolyt in der Größenordnung eher nur 50 Volt. ausserdem brauchst du was impulsfestes. usw...usw...
gruss roger
 
Hallo zusammen,

nachdem unsere KX5 nun einige Zeit vollkommen Problemols gelaufen hat,
haben wir nun ein metallisches Rasseln/Klingeln im Bereich des Zylinders festgestellt.
Ist nicht dramatisch aber deutlich hörbar, sowohl im Standgas, als auch bei der
Fahrt, besonders wenn Gas weggenommen wird. Laufen tut sie weiterhin gut.
Was könnte das sein ? Wie würdet Ihr vorgehen ?
Nichts machen und beobachten, oder Zylinder runter und nachsehen ?
Das Moped hat ca. 9.000 km gelaufen.

Bitte um Meinungen.
Frank
 
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