Sinnfragen Sachs 80

Jaaaa ! Natürlich ! Wie könnte man es noch verstehen ? :mrgreen:
 
Man kann sich doch austauschen ! Und dumme Fragen gibt es nicht!
Wenn man keine Fragen stellt,gibt es keine schlauen Antworten!!
Man weiß nicht alles und stellt oft Vermutungen an , irgendjemand kann Dir hier die richtige Antwort liefern.
Man muß ebend filtern. Außerdem war die kontroverse Disskusion nur zwischen mir und dem Mopedikürer.
Das muss man nicht so ernst nehmen,etwas richtiges findest du auch in solchen Beiträgen, brauchst dich ja nicht dran stören.
Außerdem ist es manchmal lustig wenn man den richtigen Gegenüber hat.
Ich gehe nicht zum lachen in den Keller!!!
Was hast du den so drauf !
 
Mir gefällt die Diskussion,auch wenn im Endeffekt nichts dabei rauskommt.
Es macht auch manchmal Spass zu mutmaßen und sich mit anderen Spezialisten auszutauschen und nachzuforschen was sich die Techniker damals dabei gedacht haben. :mrgreen:
 
Schön.
Was an den Mopeds umzusetzen ,das dann auch noch gut funktioniert ist doch das wichtigste!
Ich weiß auch das einiges was man erzählt garnicht nötig ist, weil es einfach vom Hersteller vorgegeben ist,oder logisch ist.
Aber die sagen dir auch nicht immer wie was funktioniert.
Zum Beispiel hatte ich das Video Kupplungsfunktion wie beim Sachsmotor eingestellt.
Frag mal einige Mopedfahrer, wie denn eine Mehrscheibenkupplung funktioniert, viele können dir das nicht beschreiben.
Verbildlichen ist immer besser als Erklärungen! Und man weiß dann wie es funktioniert ,das kann auch in der Praxis hilfreich sein, um Fehlfunktionen zu verstehen.
Gruß Klaus<br /><br />-- 10.01.2017 19:43 --<br /><br />Ich habe bei den Sachsmotoren schon soviele Klamotten gesehen,das würde mir keiner glauben.
Viele Mopedbesitzer schrauben was das Zeug hergibt und haben 0 Plan und wundern sich ,das dann nichts mehr funktioniert.
Oft genug kaufen die Leute Motoren, die mehrere Jahrzehnte unkonserviert irgendwo in der Ecke lagen und meinen dann ,sie ohne eine Überhohllung fahren zu können. Läuft und fertig. Das ist nicht selten.
Aber wie lange ist die Frage!!!
 
Also ich habe hier auf mehrfache Weise profitiert:

- meine Frage ist weitestgehend beantwortet - ich habe sie selber beantwortet - dank Hilfestellunge!

- es war wie immer sehr amüsant

- ich habe einen neuen Nickname für meine Nickname-Rubrik in "Off Topic" : Threadzerstörer.

Wahrscheinlich spielen mehrere Gründe mit ein.
Ich vermute einfach mal, dass beim 80er das Kupplungsrad nicht so viel Öl i.d. Überlaufrinne nach
rechts befördert, da es weniger tief ins Öl eintaucht ind das meiste flach wegschleudert.
Tiefer eingetaucht würde es mehr nach oben schleudern.

Nachteil: Hauptwelle wird weniger geschmiert und auch die Profilscheibe sammelt weniger Öl.

Also hat man beim 80er folgendes gemacht: Man hat das Lager hinter der Kupplung gedichtet und auch das Überlaufloch vorm Schaltautomaten verlegt:
Bei den 50ern auf Höhe der Starterachse, beim 80er auf Höhe der Hauptwelle.

Einzig möglicher tieferer Überlauf: Die Ölbohrung i.d. Vorgelegewelle.
Man zwingt also das Öl da durch, das geht dann zwar langsamer, wie auch die Förderung nach rechts durch Vorgelegerad und Rinne.

Vorteil: Garantiert kein Schmiermangel im Getriebe und auch nicht a.d. Kupplungslagern.

Holger war nicht ganz mitgekommen:
Fülle ich nach Anleitung über die Einfüllschraube, füllt sich zunächst die rechte Seite
Und zwar bis zum nächsten Überlauf. Beim 80er also bis an die Hauptwelle!
Ist die rechte Seite bis dahin voll, füllt sich die linke Seite bis zur Ölkontrollschraube - das ist bei jedem Motor gleich.

Nur, dass der 80er meinetwegen 350ml rechts und 150 links behält, ein 50s mit 5 Lamellen Kupplung 200ml rechts und 150 links.

Hätte man das Gehäuse und das Lager offen gelassen, hätte man den Ölstand zwar ausreichend erhöhen können, aber:
Dann wäre die Ölkontrollschraube nicht mehr zu gebrauchen wie beim 50s oder auch 50/5 oder 501.

Ein gedichtetes Lager im 50s vergleiche ich mal mit der berühmten ans Knie zu nagelnden Frikadelle...
Es sei denn, man verschließt auch das kleine Loch im Gehäuse auf halb vier neben dem Lager und bringt oberhalb ein anderes an.

Ein offenes im 80er hätte wohl nur einen zu hohen Stand i.d. Kupplungsseite und zu geringes Befüllen nach Kontrollschraube zur Folge und evtl. Ölaustritt a.d. Schaltwelle, falls strikt mit 500ml befüllt.

Ich würde aber dann den Motor einfach mit 450ml Öl befüllen, um die Schmierung zu sichern, genau dasselbe würde ich auch beim 50s oder 50/5 mit 80er Vorgelegerad machen.
Muss man halt zusehen, dass die Schaltwelle dicht hält.<br /><br />-- 10.01.2017 20:12 --<br /><br />Also, wenn jetzt noch einer zu kurz gekommen ist, weil er meint, dass wir z.B. den sozio-ökonomischen oder gar den psycho-sozialen Aspekt der Angelegenheit gänzlich außer 8 gelassen haben,
dann soll er sich doch bitte schleunigst melden!
 
Mal eine Geschichte von mir!
Vor Weihnachten kam ein K50 RL Besitzer zu mir!!!
Er hat sich eine Hercules K50RL für 2000 Euro gekauft!!
Zeigte mir Fotos!! Echt top!!! Auch der Motor von außen!
Er möchte mal gern ,das ich den Motor mal durchschaue! Ok!
1. Alle Wellen hatten extrem viel Axialspiel .
2. Kurbelwellenlager rauschten extrem bei Handdrehung.
3. Kupplungsseite Deckel abgemacht! Da konnte mal Pilze anpflanzen,so ein Dreck, alles verrostet.
4. Zündseite Deckel ab. Kurbelwellenzapfen total oxiediert, Ultra 80 6Volt Zündung verbaut.
5. Zylinder ab ! Kurbelwellenwangen richtig dicke Rostbildung!
Das war erstmal von außen ,ohne den Motor getrennt zu haben.
Natürlich hab ich den Dieter ,so heißt der Besitzer zu mir eingeladen, so das er die Schäden betrachten kann.
Ich habe ihm vorgeschlagen wir reparieren den Motor zusammen.
Dann gings los .
Motor getrennt es war alles beschädigt, Vorgelerad , Antriebsrad Zähne abegebrochen.
Hauptwelle eingelaufen ,Ziekkeil bis auf Wellendurchmesser weggefressen.
Schalträder zwischen den Nuten stark abgenutzt.
Kurbelwelle natürlich auch fertig.
Kupplungskorb beschädigt u.s.w.
Das einzigste war das Motorengehäuse das wir verwenden konnten. Nach extrem Reinigung.
Bestimmt 17 Stunden bis spät in die Nacht , haben wir repariert natürlich mit pausen und Bier.
Gut das ich alle Teile da hatte ohne einen anderen Motor zu schlachten.

Was ich damit sagen will! Motoren werden zu horenden Preisen gekauft und dann kommt das Böse. Auch wenn es von außen schön aussieht, was drinsteckt ist manchmal der Horror.
Deswegen sollte man mindestens die Deckel ,Zylinder abmachen und mal die Teile anschauen.
Ist bei Internetkäufen immer schwierig!
Gruß Klaus
 
Ja, angeblich vor kurzem gelaufen, ne Riefe im Zylinder wo schon nen vollgefressener Maikäfer aufrecht drin laufen kann... (natürlich übertrieben, aber die muss wenn dann erstmal geschweißt werden)

Welle und Pleuel fest, es bewegt sich durch Hammerschläge nicht.
Solche Motoren kriegt man auch nur mit viel Rostlöser und Hitze und dickem Gummihammer auseinander, etli he Schrauben wahrscheinlich wegzubohren....
Schöne Arbeit!

Also ihr habt statt Pilze zu zu züchten wieder nen Motor draus gemacht - auch gut.

Passhülsen durchzusägen, weil man den Motor nicht aufkriegt ist fast genauso bescheuert, wie mit Schraubendrehern zwischen den Dichtflächen zu hebeln.

Wenn man dann noch meint, dass man die Fläche mit ner Schruppscheibe wieder hinbekommt, dann ist man eigentlich schon zu blöd für ne Behindertenwerkstatt....
Hab sowas wirklich schon gesehen!

Ne selbstgepresste Kurbelwelle, auszugleichen mit ca. 3mm, wo der Stumpf beim Dehen 1 1/2 mm aus der Mitte eiert....
Ich hätte die gern mal laufen gelassen, wie die wohl gebrummt hätte... :lol:

Die ganzen von Abziehern gesprengten Ritzelwellen reichen doch eigentlich schon...

Und die ganzen eingedrückten Tachoantriebe...

Auf jeden Fall, wer Deutschland mal im Elend sehen will, der soll sich solche Motoren mal angucken!
 
Ja genau!
Das schlimme an der ganzen Sache war, das der Dieter ohne einen Probelauf durchgeführt zu haben ,das Moped blind von seinem Kumpel gekauft hat. Es stand wohl 5 Jahre bei Ihm und wär damals gelaufen, das konnte nach den Schäden die ich festgestellt habe ,unmögich sein!
Heute haben die beiden Stress.!!<br /><br />-- 10.01.2017 21:16 --<br /><br />Da sieht man mal was alles so passiert.
Der Dieter hat auch kein Plan von der Sache, wenn man auch nach so langer Standzeit den Startversuch erst einmal weg lässt und erstmal einiges durchschaut. Hätte ich doch aus Neugier mal einige Funktionen getestet, oder mal nen Deckel abgmacht!
 
Das ist schade.
Vielleicht hat der wirklich nicht gemerkt, dass was kaputt war, und in 5 Jahren kann schon ne Menge Rost fressen, wenn Wasser im Spiel ist und nichts gemacht wurde.

Ich meine, er wird doch das nicht einem Bekannten verkaufen, wenn er weiß, dass es nicht läuft.
 
Doch so geschehen!!!
Das was dran gemacht werden muss, wußte der Dieter schon, nur in diesem Ausmaß nicht.
Ich war auch nicht dabei was die beiden vorher geredet haben!
 
Bekannter von mir hatte eine 75er RL gekauft,die nicht richtig lief,die hatte überhaupt keine Leistung und kein Standgas.
Nachdem er nicht weiterkam hat er sie mir dann gebracht und ich hatte den Fehler dann recht schnell gefunnden.
In dem 50S war eine Kurzhubwelle vom SW eingebaut und das zu lange Wellenende der Primärseite einfach mit der Eisensäge schief abgeschnitten. :psycho: damit sie in den alten runden Seitendeckel passte.
Das seltsamste war noch das Moped hatte neuen TÜV obwohl es fast nicht fahrbar war man kam nicht über den 2ten Gang hinaus und ohne Gasgeben starb der Motor sofort ab. Wie kann sowas neuen TÜV bekommen.

Die Elektrik an der Maschine war auch total verbastelt und noch viele kleinere Sachen die nicht korrekt waren.
 
Zu TüV: Vielleicht auf Mofa umgetypt? :lol:
 
".......Holger war nicht ganz mitgekommen:
Fülle ich nach Anleitung über die Einfüllschraube, füllt sich zunächst die rechte Seite
Und zwar bis zum nächsten Überlauf. Beim 80er also bis an die Hauptwelle!
Ist die rechte Seite bis dahin voll, füllt sich die linke Seite bis zur Ölkontrollschraube - das ist bei jedem Motor gleich.

Nur, dass der 80er meinetwegen 350ml rechts und 150 links behält, ein 50s mit 5 Lamellen Kupplung 200ml rechts und 150 links..............."

Das ist - sei mir nicht böse, Kürer, Schwachsinn. Das wäre bei der Erstbefüllung nach Deiner Theorie vielleicht noch richtig. Man kontrolliert den Ölstand aber nicht nur nach Erst- oder Wiederbefüllung nach Reparatur/Neuzustand usw. Nein - auch ganz normal, z. B. nach dem Warmfahren. Du wirst doch nicht glauben, dass dann in der linken Kammer weniger Öl als in der rechten ist?


Gruß Holger
 
Die Ölmengen sind alle bekannt, das System hat der Motorenbauer konzepiert,so das es funktioniert!
Wie sich das Öl wohin bewegt und wie schnell , ist alles zirka und funktionsfähig! Und welche Mengen, sich wo bei der Erstbefüllung befinden ist auch zirka egal. Beim Starten/Motorenlauf beginnt die nicht genau zu berechnende Zirkulation .
Beim Nachfüllen ,ebend wie Holger es beschreibt. Ölkontrollschraube!!!!
Gruß Klaus
 
@Holgerer:

Also beim 80sw/sa/su(ungekühlt, haha) steht das Öl garantiert bis nahe an den Überlauf nach dem Betrieb bzw. sickert es dann runter durch die Vorgelegewelle.
Tiefer steht es nicht, eben weil der kleine Überlauf hochgelegt und das Lager gedichtet ist.

Bei den 50ern läuft es durchs Lager, und dort steht es immer auf beiden Seiten gleich hoch.

Also ich denke doch mal, dass wenn man die Motoren durch die Einfüllöffnumg befüllt sich dann per Kontrollöffnung die 300, 350 oder 500ml von selbst einstellt.

Wozu hat denn der 80er sonst die Änderungen?
Und warum sollte man 500ml einfüllen, wenn dann doch nicht mehr drinnen bleibt? Sorry, das macht für mich keinen Sinn.

Mit dem Handy hab ich jetzt kein Bock, Fotos zu Posten, ich muss morgen um 5 oder früher besser hoch...
 
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