Sachs Motor - Kolbenklemmer

Hallo
Minimaler Rest vom Öl macht da nichts.
Kupplungsausrückung besser neu ,oder gut gebraucht ,warum schwei0en und fräsen?

Die Lamellen auf deinem Bild sind laut Holger top.

Hab hier Nachbaulamellen 3,5 mm dick,da ist nicht wirklich mehr Reibbelag drauf ,die Trägerplatte ist nur ca. 0,2 mm dicker.

Ob es bei manchen Nachbau Lamellen schlechtes Material gibt, weiß ich nicht. Könnte möglich sein.

Bei original Lamellen 3,35 mm dick b.z.w 3,3 mm dicken Lamellen ,darf die Kupplung nicht durch rutschen.
Ab Werk war das so verbaut und die Motoren liefen damit gut.




Fehler bei der Montage und Überprüfen aller relevanten Sachen ,sollte man nicht ganz ausschließen.
Gruß Klaus
 
Hallo Klaus,

da wohl alle originalen Kurvenscheiben der 80ger Motoren mittlerweile fast 40 Jahre alt sind und diese in einem gut gebrauchten Zustand wohl rar sein dürften, denke ich, dass es besser ist die Vorhandene aufzuarbeiten als ein Nachbauteil (wenn es dieses überhaupt gibt) zu verwenden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich einige "Nachbauteile" oftmals nicht wirklich zur Verwendung eignen.
Beim genaueren Betrachten der Kupplungslamellen ist mir etwas aufgefallen. Bei den zurzeit eingebauten Lamellen ist zwischen den eigentlich tragenden Belägen der Zwischenraum größer als bei den neuen Kupplungsbelägen. Dies könnte wohl auch ein Grund sein, warum ab und an die Kupplung rutscht. Beim 50ccm Standardmotor hätte die Kupplung auch wohl keinen Schlupf. Der Motor der momentan eingebaut ist, liegt vom Leistungsniveau auch etwas höher wie der original 50er Motor.

Gruß
Frank
 

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Hallo ,die Kurvenscheiben gibt es original ab und an noch als NOS Teil.
Wenn man etwas sucht, findet man da auch was. Kannst sie auch reparieren ok.
Als Nachbau hab ich die noch nicht gesehen.

Links weniger Fläche /Reibbelag. Ob das wirklich die Ursache ist ?Ich denk eher nein. Bei original Sachs Lamellen, ist der nicht tragende Zwischenraum ca.3,3 mm.
Das falsche Öl vielleicht,ich hab das EP Öl noch nie eingefüllt,weiß nur das es wegen der Additive nicht für die alten Mopeds geeignet ist.
Gruß Klaus
 
Ganz einfach: Bau die neuen ein und das Problem ist behoben.

Gruß Holger
 
Ich muss ja zugeben ,die rechten Lamellen haben ja schon eine Menge mehr Reibfläche,das macht was aus.
Falsches Öl ist aber auch nicht gut.
Gruß Klaus
 
Hallo,

ich habe immer noch Probleme mit der Kupplung.

Das Problem mit der „rutschenden“ Kupplung ist nach dem Tausch der Kupplungslamellen sowie der Verwendung des Getriebeöls "ADDINOL GL 80W (API GL-3)" behoben.
Was allerdings immer noch ein Problem darstellt ist das vollständige Trennen der Kupplung. Wie bereits geschrieben ist es fast unmöglich bei laufendem Motor und eingelegtem ersten Gang (bei stehendem Fahrzeug) den Leerlauf einzulegen. Hingegen wenn das Moped noch rollt ist es kein Problem den Leerlauf einzulegen. Ich hatte die Hoffnung, dass nach dem Austausch der Kurvenscheibe (nahezu Neuzustand) dieses Problem beseitigt sein würde. War wohl nicht der Fall. Auch habe ich getestet den Kupplungszug so straff einzustellen, dass die Kupplung gerade noch nicht rutscht. Auch dann trennt diese beim vollen Durchziehen des Kupplungshebels nicht vollständig. Das Getriebe ist von einer 80ger. Der Kupplungsdeckel ist ebenfalls von einem 80ger Getriebe. Da gibt es wohl auch Unterschiede bei den Kupplungsdeckeln bezüglich Ausrückmechanismus. Nach aller Wahrscheinlichkeit werden die Kupplungslamellen beim Ziehen des Kupplungshebels nicht weit genug von den Drucklamellen getrennt. Ich habe keine Ahnung an was es jetzt noch liegen könnte. Vielleicht hatte jemand auch schon mit diesem Problem zu kämpfen!

Was käme noch da noch in Frage??????????????
Druckteller
Kupplungskorb
Kupplungsnabe
Drucklamellen

Gruß
Frank
 

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Die überlangen drei Schrauben der Kupplung kannst du so nicht lassen, aber das weißt du bestimmt.

Gruß Holger
 
Kupplung trennt = frei stehendes Hinterrad dreht leicht mit, kann aber bei eingelegtem Gang mit einem Finger der Wahl ohne Anstrengung festgehalten werden.

Dass das Getriebe mitschleift im Leerlauf, auch wenn man die Kupplung zieht ist normal - sonst würde man den 1. Gang auch meist schwer reinkriegen.
Lauter klacken aber nicht krachen tut es dabei.

Ist das zu stark, bilden sich durch das Anschlagen in den Nuten des Schaltrades Wulste, die dann auf der Welle Fressspuren hinterlassen.
Das ist eine Folge falscher Bedienung oder falscher Einstellung.

Das Spiel am Zug kann man gerade eben so stramm einstellen, dass der Handhebel nicht klappert.
Das Spiel des Bolzens auf die Platte gerade so, dass er sich nicht einschleift.

Geht das nicht einzustellen, sind die Lamellen zu stark oder verklebt oder tatsächlich die Druckplatte zu kurzarmig.
 
Hallo,
danke für die Infos. Der Tipp mit der Druckplatte könnte evtl. die erhoffte Lösung herbeiführen. Ich werde bei Gelegenheit den Kupplungsdeckel demontieren und mir die Druckplatte bzw. die hinterste Drucklamelle mit den Blechstegen, welche von der Druckplatte bewegt wird, mal genauer anschauen bzw. mit anderen vergleichen.

Gruß
Frank
 
Mal den Fingertest am Hinterrad, das schafft Klarheit!
 
Hallo,

ich bin mit meinem „Kupplungstrennungsproblem“ nicht wirklich weitergekommen.

@Holger: Dein Tipp mit der Druckplatte, dass evtl. die Zapfen zu kurz wären hat sich nicht bestätigt.

@Mopedikürer: Deinen Tipp mit dem „Fingertest“ am Hinterrad habe ich erst gar nicht ausprobiert, da ich bei eingelegtem ersten Gang und gezogener Kupplung fast hätte losfahren können. Dass die Kupplungslamellen verklebt sind kann ich mir auch nicht vorstellen (Es sind neue Kupplungsbeläge mit frischem Öl verbaut).

Ich habe beide Kupplungsdeckel bezüglich des unterschiedlichen Ausrückmechanismus verglichen. Dabei kam ich zum Ergebnis, dass beide Ausrückmechanismen beim Ziehen des Kupplungsgriffes den gleichen axialen Weg hatten (ca. 2 mm bis 2,5 mm). Um dieses Maß wird die Druckplatte in den Kupplungskorb gedrückt und trennt somit die Kupplung (oder sollte es zumindest sein). Also dürfte hier der Fehler nicht zu finden sein.

Nach dem Ausbau des Kupplungskorbes habe ich diesen in den Schraubstock eingespannt und 2 mm bis 2,5 mm zusammengedrückt. Die Lamellen waren somit axial entlastet. Anschließend habe ich an der lose eingesteckten Kupplungsnabe gedreht um die Trennung der Kupplungsbeläge zu testen. Schwierig hier eine Aussage zu treffen, da die Lamellen aufgrund der Adhäsionskräfte (zwischen diesen und dem Öl) einen gewissen Reibungswiderstand verursachen.

Das Vorgelegerad, welches gerade verzahnt aus dem „Zubehör“ verbaut ist, habe ich mir auch angeschaut. Konnte an diesem auch nichts feststellen was zu dem besagten Problem führen könnte.

Vielleicht wurden die Druckfedern für die Pressung der Kupplungsbeläge einmal ausgetauscht und gegen nicht originale ersetzt. Dürfte ja aber keine Rolle spielen solange sich die Kupplungsscheiben beim Ziehen des Kupplungsgriffes von den Drucklamellen lösen.

Nach dem Umstieg des Getriebeöls von Castrol "Manual EP 80W" auf ADDINOL GL 80W (API GL-3)" meine ich, dass sich das Problem noch verschärft hätte. Allerdings habe ich auch zum gleichen Zeitpunkt neue Beläge verbaut was auch dazu führen könnte, dass die Trennwirkung der Kupplung zu gering ausfällt.

Bevor ich die Kupplung ausgebaut habe, hatte ich zum Testen die Stellschraube auf der Kurvenscheibe zum Einstellen der Kupplung maximal eingedreht. Somit waren die Kupplungslammellen bereits leicht entlastet. Zusätzlich habe ich dann den Kupplungshebel gezogen. Selbst bei diesem Versuch konnte ich bei eingelegtem ersten Gang (Motor war aus) den Hinterreifen nur mit großer Mühe drehen.


Ich bin echt überfragt was hier dieses Problem an der Kupplung verursacht. Vielleicht hat noch jemand eine Idee die zur Lösung beitragen könnte.


Gruß

Frank
 

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Und was ist mit dem Drucklager?
Mir kommt das fast vor, als hättest du da gar keins eingebaut....
 
Hallo,

das „Drucklager“ ist verbaut.

Gruß

Frank
 

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Sind die Lamellen stärker als 3,4 mm?
Das kann u.U. Probleme machen. 3,4 ist normal Fabrikmaß. Hab auch noch keine zu starken gesehen.
 
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