Kondensator-Fragen

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Moin Ihr Lieben,

habe grad eine kleine 125er Kawassaki KE vor der Nase, die, wenn sie warm wird, Fehlzündungen produziert.

Nun möchte ich als ersten Test den Kondensator prüfen.

Habe in einem anderen Thread den sehr pfiffigen Tipp von"EWALD" gelesen, der den auf der Grundplatte verbauten Kondensator einfach ausserhalb des Motors ersetzt/ ergänzt.

Und zu dieser Ergänzung habe ich Fragen:

muss der "Aussen"kondensator exakt die gleichen Werte haben oder reichen auch annähende Werte?

entsteht ein Schaden oder andere Auswirkungen, falls der "innen" verbaute Kondensator keinen Fehler hat und der Aussenkondensator noch dazu geschaltet wird?

Falls es einen "Breitband"kondensator gibt, würde ich mich über die Werte freuen.


Danke im Voraus!


Mit sonnigem Gruß
Volker
 
Mit 0,33µF Kapazität liegst Du in den meisten Fällen von der Resonanzfrequenz im Günen Bereich. Auf der anderen Seite wäre es nicht sinnvoll die Kapazität >0,5µF zu erhöhen. Erfahrungsgemäß ist 0,33µF von der Funkenlösch Qualifikaton besser als 0,22µF oder noch weniger Kapazität!
 
Moin Ewald,

vielen Dank für Deine Antwort und Erklärung.

Wie steht´s mit der Frage, ob ein Aussen-Kondi einen funktionierenden Innen-Kondi beeinflusst? Oder die Zündspule?

Wenn da nix zu befürchten ist, könnte man ja prophylaktisch einen Aussen-Kondi einbauen.



Konkret zur Kawasaki Werte aus dem Handbuch:

0,25 +/- 0,03 ufd. (u mit Fähnchen nach unten, ich weiss nicht, wo ich dieses Zeichen in meiner Qwertz-Tastatur finden kann), 1,000WVDC.

Welchen Kondensator kannst Du mir dafür empfehlen?

Danke im Voraus!
 
Alles unter 0,5µF Gesamtkapazität, ist in diesem Zusammenhang unbedenklich!

PS: Das gesuchte Zeichen, kannst Du unter anderen mit Alt drücken und am Ziffernblock "230" eingeben darstellen!
 
Da isses:

µ

Prima, merci!

Bliebe noch die Frage nach dem permanenten zusätzlichen Aussen-Kondensator?
 
Wenn der interne Kondensator beispielweise 0,25µF Kapazität aufweist, kannst Du problemlos einen zweiten mit 0,22µF parallelschalten. Unbedingt die nötige Spannungsfestigkeit von 400V DC oder höher beachten!
 
Heute sind die Aussen-Kondensatoren gekommen.
Habe einen bei der aussenliegenden Zündspule mit angeklemmt und auf Masse gelegt.

Leider keine Besserung!

Wenn der Motor und die darin befindliche Zündanlage warm wird, entstehen deutliche Zündaussetzer bis hin zum Absterben des Motors.
Wenn ich dann 2-3 Minuten vergehen lasse, kann ich ihn wieder ankicken, er läuft dann die ersten 2-300 Meter kräftig um dann wieder in deutliche Zündaussetzer zu verfallen.


In welcher Reihenfolge soll ich dann wie und womit prüfen?
 
Wie sieht das Abrißmaß aus? Wenn das Polrad wärmer wird (Schwächung der Feldstärke an den Magneten) und der Abriß zu früh erfolgt, könnte Deine Fehlerbeschreibung exakt passen. Ich hatte mal einen Chappy LB50 Besitzer welcher vorsorglich den Unterbrecher erneuerte und den Kontaktabstand auf exakt 0,4 mm justierte. Das Moped spang nach dieser Aktion nie mehr an. Nachdem ich den Kontaktabstand auf ca. 0,3 mm verringerte und der Besitzer anschließend seinen völlig abgesoffenen Motor anschob, lief er wieder problemlos!

Falls das Abrißmaß korrekt jusiert ist und auch die Kontakte vom Unterbrecher metallisch blank und niederohmisch schließen, dann bliebe nur noch die außenliegende Zündspule als wahrscheinlichste Fehlerquelle.
 
Lässt sich die Grundplatte/Abrissmaß bei der Chappy einstellen?
Die Grundplatte der DT 50m ist fix montiert. Die lässt keine Verstellung zu.
 

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