Abdichtung Gabel

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Nutria

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12 April 2025
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87
Plz/Ort
Niedersachsen
Fahrzeug(e)
Dt 50 M
Moin zusammen,
beim Wiederaufbau unserer DT 50 habe ich neue (Nachbau-) Standrohre mit Gabelsimmeringen verbaut. Diese wurden recht schnell wieder undicht.
Also Gabel zerlegt, optisch geprüft, für i.O. befunden und neu abgedichtet. Recht kurze Zeit später dasselbe Problem.
Innerhalb von ca. 4000 km ist jetzt die dritte Garnitur Dichtringe hin.
Die Standrohre habe ich von einem befreundeten Werkzeugmacher auf Rundlauf prüfen lassen. Festgestellte Ungenauigkeit ca. 2/10 mm an beiden Rohren. Die Oberfläche der Chromschicht ist unbeschädigt, zeigt allerdings im Bereich der Buchsen leichte Laufspuren, die nur sichtbar, jedoch nicht fühlbar sind. Einen Schaden an den Standrohren kann ich nicht erkennen.
Die letzte Garnitur Dichtungen hat eine Laufleistung von ungefähr 500 km geschafft. Nach einer Fahrt hinterlassen die Gabeln beidseitig Ölflecken beim Parken am Boden. Ich rede also nicht von Schwitzen, sondern von völlig am Ende.
Ich habe Gabeldichtringe von verschiedenen Herstellern verwendet, die vor der Montage eingeölt wurden.
Habt Ihr eine Idee, wo ich ansetzen kann, um die Gabel etwas längerfristig nutzen zu können?
Das Moped wird ganzjährig bei Wind und Wetter bewegt. Die Staubmanschette oberhalb der Dichtringe erfüllt nur noch optische Aufgaben; eine zusätzliche Abdichtung vor Schmutz findet hier nicht mehr wirksam statt. An anderen Mororrädern ist das aber auch kein Problem; da halten die Gabeln normalerweise viele Jahre oder tausende von Kilometern.
 
Hi Bernd, der Sitz ist, denk ich ok!?
Die Manschetten würde ich auf jeder Fall erneuern da diese auch schützen z.B. vor Strassenstaub, Steinchen und Mücken. Wie hast du die Ringe eingetrieben, wurden sie hierbei schon beschädigt?
Ich baue meine immer mit einem geeigneten Vorsetzer ein, nur leicht gefettet oder so wie gerade an meiner MK 1 Gabel sogar mit Dichtmasse, da hier zu viel Spiel ist.
Dann natürlich auch drauf achten dass die Gabel nicht verspannt ist bzw. die Standrohre schön parallel zueinander stehen sonst wirst du immer Probleme haben. Am Besten mit einer Schieblehre oben und unten den Abstand messen und auch mit 2 Linealen die Verdrehung prüfen.
Vielleicht hilft das?
Gruss Ralf
 
Moin Ralf, ich habe am Wochenende nichts unternehmen können; die Kinder brauchten mich auf dem Sportplatz...
Der äußere Sitz ist dicht, die Leckage entsteht direkt am Standrohr.
Bislang habe ich die Dichtringe mit etwas Gabelöl eingesetzt, habe auch auch von "Gabelfett" gelesen. Das kenne ich nicht. Normales Maschinenfett erfüllt den gleichen Zweck?
Die Parallelität werde ich prüfen, vielleicht komme ich diese Woche dazu.
Danke Dir schonmal für die Anregungen.
 
Viele Dichtringe, wie z.B. von der mopedgarage sind einfach nur billiger Mist. Die waren bei meiner Ultra auch sofort undicht.
Dann würde ich auch mal nach messen, ob die Ersatzrohre masshaltig sind, auch das ist oft nicht der Fall.
 
Moin,
die Rohre sind maßhaltig, zumindest in der oben beschriebenen Toleranz. Die letzten Dichtringe kamen von Michael Dörr; ich habe den Eindruck, er vertreibt brauchbare Teile. Meine bisherigen Erfahrungen mit Ihm waren sehr gut.

Die Parallelität der Standrohre kann ich prüfen, aber nicht beeinflussen. Die Gabelbrücke ist ein Gussteil; da gibt es nichts zu verstellen. Ich erinnere mich an die letzte Montage: die Maulweite der Standrohre war etwa 8-10 mm weiter als Achsmaß Vorderrad mit Abstandshalter. Um dieses Maß wird die Gabel mit der Achse/Achsmutter "verspannt". Darauf kann ich wiegesagt keinen Einfluss nehmen. Die Schrauben der Gabelbrücke habe ich erst nach Montage des Vorderrades angezogen.
Ein Reparaturhandbuch mit der korrekten Vorgehensweise habe ich allerdings nicht für die DT.
Im Prinzip ist es aber eine Allerweltskonstruktion.
 
Habe ich das richtig verstanden?
Der Abstand der Rohre ist an der Brücke größer als an der Radachse?

Die Gabel sollte bei der Montage nicht verspannt werden, da daß dann zu einer entsprechenden Belastung führen kann.
 
Moin,
die Rohre sind maßhaltig, zumindest in der oben beschriebenen Toleranz. Die letzten Dichtringe kamen von Michael Dörr; ich habe den Eindruck, er vertreibt brauchbare Teile. Meine bisherigen Erfahrungen mit Ihm waren sehr gut.

Die Parallelität der Standrohre kann ich prüfen, aber nicht beeinflussen. Die Gabelbrücke ist ein Gussteil; da gibt es nichts zu verstellen. Ich erinnere mich an die letzte Montage: die Maulweite der Standrohre war etwa 8-10 mm weiter als Achsmaß Vorderrad mit Abstandshalter. Um dieses Maß wird die Gabel mit der Achse/Achsmutter "verspannt". Darauf kann ich wiegesagt keinen Einfluss nehmen. Die Schrauben der Gabelbrücke habe ich erst nach Montage des Vorderrades angezogen.
Ein Reparaturhandbuch mit der korrekten Vorgehensweise habe ich allerdings nicht für die DT.
Im Prinzip ist es aber eine Allerweltskonstruktion.
Dann ist die parallität nicht ok! So wirst du immer Probleme haben.
Such dir eine gute Gabelbrücke und mach dann weiter.
 

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