Ich bin da bei Eduard.
Ich persönlich habe keine Lust, in einen Unfall mit einem frisierten Fahrzeug verwickelt zu sein, oder noch schlimmer, meine Kinder.
Wenn dort etwas passiert, wie Eduard das beschreibt, dann wird das ein ewig langes gerichtliches Nachspiel haben, bis dort irgendwer für den potentiellen körperlichen und seelischen Schaden aufkommt.
Alles schon, zum Glück nicht als direkt Betroffener, erlebt. Vielen Dank, brauche ich nicht nochmal.
Ich bin ja auch begeisterter Entwickler und Schrauber. Aber für Tuning gibt es bei mir klare Grenzen.
Die eine Möglichkeit ist, daß so zu machen, daß es den Vorschriften entspricht und eingetragen wird, was in den meisten Fällten weder schwierig noch teuer ist.
Dazu gehört für mich dann aber auch, daß ich das Moped nicht nur schneller mache, sondern auch für entsprechend negative Beschleunigung, sprich bessere Bremsen, sorge.
Die zweite Möglichkeit ist damit auf die Rennstrecke zu gehen. Dort ist einfach das Risiko, daß ein Unbeteiligter zu Schaden kommt deutlich geringer.
Und verboten werden viele Dinge einfach nur deswegen, weil einige keine Grenzen kennen und damit vielen den Spaß verderben.
Ich sag nur Poser, Motorräder mit Brülltüten etc.
Bei mir gilt der Grundsatz:
Meine Freiheit hört da auf, wo ich in die Freiheit anderer eingreife.
Sprich etwas mehr gegenseitige Rücksichtnahme und etwas weniger Egoismus. Das würde uns allen gut tun.