Das Abstellkabel aus der Zündung muss aus der Hauptklemme raus, dann misst man zwischen diesem Kabel und Masse.
Sonst misst du das Zündschloss... Das schaltet ja gegen Masse. Die 0,4 Ohm waren wohl nur Übergangswiderstände, z.B. der Messspitzen.
Du sollst nur das abgeklemmte Kabel und die Masse fest damit berühren, Krokodilklemmen oder Messspitzen mit Klammern festmachen.
Dann misst du über das Kabel den Widerstand des Unterbrechers (wenn er geschlossen ist) oder den Widerstand der Zündspule (wenn der U. offen ist).
Die Nocke ist in der Nabe des Polrades, an ihr schleift das Gleitstück und wird durch die Erhöhung einmal pro Umdrehung betätigt.
Der Untebrecher kann verstellt werden, so dass er mehr oder weniger weit und damit auch früher oder später öffnet.
Das Kabel geht auf die Spule, das andere Ende der Wicklung geht auf Masse. Das sieht man nur nicht.
Die Wicklung hat einen geringen, aber messbaren Widerstand.
Der Stromkreis ist nur Spulenausgang-Unterbrecher-Masse-Spuleneingang.
Der Unterbrecher unterbricht diesen Stromkreis, dadurch entsteht durch den zusammenbrechenden Magnetismus i.d. Spule eine vielfache sog. Selbstinduktionsspannung.
Diese wird in der externen Spule weiter vervielfacht und eine hohe Zündspannung erzeugt, so dass ein Funke a.d. Kerze überschlägt.
Wie dem auch sei, das blaue Kabel muss aus der Klemme raus und der kaputte Kondensator darf nat. auch nicht mehr dran sein.
Der ist parallel zum Schalter, er nimmt nur eine Nanosekunde lang Strom auf, dann sperrt er wieder.
Es sei denn, er ist kaputt und schließt kurz.
Ohne diesen würde ein Funke am Unterbrecher schlagen und der Stromkreis würde eben nicht wie soll getrennt werden.
Ich weiß jezt nicht genau, welche Kapazität der bei der Kx5 hat, bei den 50s Kontaktzündungen mit externer Zündspule ist sie etwa doppelt so groß, wie bei denen mit innenliegender Zündspule.