Hercules MK4M Revison und schneller machen?

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huskyfahrer

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Ok super danke das mit den lagern muss ich anscheinend gestern Nacht übersehen haben

heute wurde schon mal die Komplette Kupplungsseite zerlegt soweit alles gut geklappt auch dank der Anleitung von Mopedikürer waren ein paar gute Tipps dabei

so hier nochmal die liste nür für andere User mal

2x 6004 nehmen https://www.woembi.de/Kugellager-6004-C3-Premiumlager
1x 16004 https://www.woembi.de/Kugellager-16004C3-Premiumlager
1x 6203 https://www.woembi.de/Kugellager-6203-C4-Premiumlager
1x b017 https://www.woembi.de/Schulterkugellage ... O17TVP-SLF

2x Wellend-ring https://www.woembi.de/Wellendichtring-17x33x7-BASL mit Staublippe
1x Wellend-ring https://www.woembi.de/Wellendichtring-20x30x5-BASL mit Staublippe
 
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Und den Wedi 20x28x4 für den Kupplungsdeckel auch! :D<br /><br />-- 09.10.2019 19:06 --<br /><br />Dann noch Alu- oder Kupferringe in:
10x16 besser Alu
12x20 Kupfer
10x14 besser Alu, original sogar Alu O-Ring - egal
12x16 Alu oder Kupfer
6x10 Kupfer
Innendurchmesser ist natürlich im Ring größer als angegeben
 
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11,5x18x3,5 Dichtring Kickerwelle/ zur hohlen Schaltwelle.
Kupferdichtring 6,5x11x1. An Zylinderschraube M6 im Kupplungsdeckel. Ablassschraube
 
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Mal 11 gibt's nicht bei Woembi. Mal 10 ist gleich Schraubenkopf.
 
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Mal eine Frage zu dem Wellendichtring am Kupplungsdeckel
Bei mir sitzt der Gummidichtring in so einem Metallring ? War das früher so oder ? Dieser wird dann durch den 20x28x4 ersetzt einfach oder? Ich hoffe das war jetzt verständlich :)

Und mal noch eine ganz andere Frage mir schwebt noch evtl vor das komplette Motorgehäuse zu lackieren da meins schon an ein paar stellen abgeplatzt ist.

Wie gehe ich hier am besten vor und welche Farbe empfiehlt sich hier ?
 
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Hallo
Wellendichtring Typ B1 ,außen Blechmantel war original verbaut. Die gummierte Ausführung dichtet besser ,besonders bei leichten Schäden an dem Sitz. Ist der Sitz gut ,kann man auch einen B1 einbauen.

Lackieren/ Vorbereitung:
Man kann das Motorengehäüse Strahlen lassen,im Gehäuse würde ich persönlich nichts strahlen und lackieren.(dicht machen).
Schleifen ist aufwendiger , geht aber auch.

Auf jedenfall grundieren ,da viele Lacke auf Aluminium nicht halten.Empfehlung von mir: Würth 0893 210 1 . Hält auch auf Alu, sogar PU und Polymer Dichmassen. Überlackierbar mit 1K ,2K und wasserbasierenden Decklacksystemen. Danach Ral 9006 . Acrylbasis benutzen viele,auch 2 K Lack gib es in RAL 9006. Ich hab mal kein Acrylack verwendet,dann aber benzinbeständigen Klarlack seidenmatt als Finish benutzt. Der Ral 9006 ist meiner Optik nach,minimal heller als der original Ton von Sachs.
Ich denk da gibt es viele Tipps, sehr gute und auch grausame.
Wenn das Motorgehäüse nicht ganz so schlimm aussieht, so belassen. Wichtiger ist die Technik.
Gruß Klaus<br /><br />-- 10.10.2019 00:02 --<br /><br />http://media.wuerth.com/stmedia/shop/ma ... /10156.pdf
Nach dem Lacken mit RAL 9006 ,Klarlack seidenmatt benzinfest.
 
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Die alten Wedis haben keine Staublippe, diese hält aber Schmutz und Wasser von der eigentlichen Dichtlippe fern und schützt so den Dichtbereich insbesondere vor Korrosion.
Außerdem gehen die Metallringe unnötig schwer aus dem Sitz.
Man kann zum Lösen den Sitz rundherum mit nem Lötbrenner beflammen, heiß, aber nicht zischend heiß (Spucke am Finger).
Dann hebelt man ihn mit einem Kunststoffisolierten Schraubendreher möglichst ohne zu verkanten heraus.

Der neue Ring sollte an der Stelle ein gummierter mit Staublippe sein.

Um Motorgehäuse zu lackieren muss man sie zunächst gründlichst reinigen. Auskratzen, zuletzt mir Uhrmacherschraubendrehern. Bremsenreiniger, Kaltreiniger oder sonstiges zu Hilfe. Hochdruckreiniger sind hilfreich (Autowaschanlage z.B.).
Oder die Geschirrspülmaschine, davor natürlich sauber kratzen und die restlichen Krusten mit Multispray anlösen.
Mach einer hat Zugang zu Teilewaschmaschinen in best. Werkstätten.

Dann sollte das Gehäuse gestrahlt werden. Glasperlen 70 bis 110ym, oder Trockeneis, wenn man zu sowas Zugang hat.
Strahlgut muss gründlich entfernt werden, ausblasen und auf vorige Methoden und Gewindeschneider zurückgreifen.

Alte Lager und Simmerringe können zum Strahlen drin bleiben.
Man kann auch von innen strahlen und mit feinem Strahlgut auch Dichtflächen sauber strahlen.
Keinesfalls irgendein korundhaltiges Zeug verwenden.
Nur durch Strahlen kriegt man ausgeblühte Flächen und die kleinen Ecken und Winkel richtig sauber.

Als Lack kann ich nur zwei Sorten Empfehlen: 2K Farblack RAL 9006 - der muss meiner Kenntnis nach nach dem Einbau der Lager aufgebracht werden, da die Lager in das auf ca. 180 Grad heiße Gehäuse eingeschrumpft werden.

Alternativ kann man das Aluspray von werkstatt-produkte.de benutzen - kein anderes Aluspray!
Das muss trocknen und dann muss es - stufenweise erhitzt - auf ca 220 Grad gebracht werden, dadurch wird der Siliconharzlack auch benzinfest.
Ich mach das im Ofen, und wenn er eingebrannt ist tu ich die Lager rein und lass das Gehäuse abkühlen.

Ich hab jetzt schon ne Weile keinen Motor mit 6203 gelagerter KW gemacht, man muss sich überlegen, wie man vorgeht, die KW einzumessen, aber da man beim BO Lager nur am Außenring messen kann (die Sachs Anleitung sagt was anderes, aber ich messe nicht am Innenring beim BO), kann man auch gleich das Maß vom Lagersitz nehmen wie an der linken Seite.
Sonst muss man erst die rechte Hälfte mit Lagern versehen und vermessen und dann die linke Seite mit Lagern und vormontierter KW bestücken.
Aber beim Lack Einbrennen tu ich lieber beide Hälften in den Ofen.

Beim Einbau der KW in die linke Hälfte sollte man das heiße Gehäuse so lagern, dass der Wellenstumpf aus der Kupplungsseite herausragen kann und man sollte den Lagersitz auch nochmal beflammen, damit das Lager nicht festgeht, bevor es ganz im Sitz ist.

Das Aluspray sieht aus, wie der Werkslack an NOS Teilen.
RAL 9006 geht aber auch.

Wenn du so ein sehr leichtes Gehäuse hast, das stark blüht, das ist der ältere Druckguss bis Anfang der 70er Jahre. Da sollte man grundieren. Bei den neueren Gehäusen hält das Aluspray so.
Auto-K Alu Haftgrund ist das Richtige für die Arbeit mit dem Einbrennlack, da es hitzefest ist.
 
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So kleines Update

Habe jetzt den kometten Motor zerlegt soweit alles gut warte eig gerade nur noch auf die Kurbelwelle.

Lager waren alle komett fertig :)

Werde mich die tage ans säubern machen und ans lackieren und werde die Bruchstelle am Ritzel mit etwas Flüssigmetall wieder reparieren :)
 
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Man muss schon mindestens dünne Drähte dort einarbeiten, sowohl ins Gehäuse als auch das wiederherzustellende Stück.
Flüssigmetall ist auch nicht Immer so großartig und lange haltbar.

Man kann es löten mit AL380 ("Aluminium kinderleicht löten") und 2,5mm Alublech. Das hält dann wenn richtig gemacht.

Man kann aber auch einfach ein dünnes Blech drüber schrauben oder kleben, das fällt am eingebauten Motor nicht auf. Einfachste Lösung.

Löten ist schon etwas tricky.
 
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So nun habe ich ein kleines Problem

Bei der Hauptwelle Getriebe ist mir aufgefallen dass die Ringfeder Nr. 14 defekt ist bzw gebrochen ( würde evtl auch erklären dass ab und zu der Gang nicht richtig geschalten hat)

So nun wo bekommt man das Ersatzteil her am besten ? Bzw gibt s das Teil noch?
 
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https://wawa-the-duck.lima-city.de/part ... ame002.htm

Nr.12 und 13 noch vorhanden?
Gruß Klaus

-- 14.10.2019 18:15 --

Bei der Hauptwelle Getriebe ist mir aufgefallen dass die Ringfeder Nr. 14 defekt ist bzw gebrochen ( würde evtl auch erklären dass ab und zu der Gang nicht richtig geschalten hat.


Wenn die Ringfeder nicht auf die Federn/ Näpfe drückt,ist die Schaltindexierung wirkungslos.






Schaltung richtig einstellen ,Hauptwelle/Schaltwelle/Schaltnabe muss dazu erstmal korrekt distanziert sein.

Der Schaltkeil und Schalträder müssen i.O sein. Die Schaltstange selbst grade und darf keine zu große Längsrillen von den Näpfen aufweisen.
Gruß Klaus<br /><br />-- 14.10.2019 18:44 --<br /><br />
IMG_1839.JPG


Näpfe hab ich noch . :D :D
Gruß Klaus
 
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Sachscupspezi":upsljnov schrieb:
Kupferdichtring 6,5x11x1. An Zylinderschraube M6 im Kupplungsdeckel. Ablassschraube

Die 11er Ringe sitzen Außerdem oft so verdammt fest im Loch, dass man sie kaum rauskriegt. :mrgreen:
 
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Da gib es so eine Maschine, wo man Bohrer einspannen kann. Natürlich einen passenden ,um nicht der Deckel anzubohren.

Leicht anbohren und schwupps da sitzt der Dichtring meist auf dem Bohrer und dreht sich schön. Wenn man es vorsichtig macht,beschädigt man da nichts.
Gruß Klaus
 
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So leute es gibt wieder was neues

Ringfeder und ziehkeil alles gefunden und tipp topp alle lager raussen neuen kmen heute Nachmittag rein und heute oder morgen wird dannnoch lackiert :)

So jetzt mal was zur Kurbelwelle

Mutter Zündungsseite ist M10x1
Mutter Primärritzel M12x1.5

So jedoch habe ich jetzt ein kleines problem mit der Kurbelwelle

Die länge der welle Seite Primär ritzel ist ca 1 cm länger als die originale (soweit kein Problem da noch genug luft ist)

So jetzt aber

Der Platz auf der Welle auf der das Primärritzel aufgeschoben wird ist etwas breiter wie bei der Originalen

Somit reicht jetzt das Gewinde zum festschrauben der Mutter nicht bis ganz an das Ritzel ( kann ich den freiraum einfach mit Beilagscheiben aufdoppel?) Oder macht das was mit der laufruhe etc oder muss ich die welle etwas abdrehen und das hewinde länger schneiden :+)

Oder einfach ein breiteres Primärritzel verwenden ?(wenn es denn so eins gibt)

Hoffe auf dieses Problem ist jemand bei der Kurbelwelle auch schon gestoßen oder bin ich der erste ?
 

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