Hercules Mk2 mit Blinkern

Hercules MP2

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Hercules MP2 / MK2, Solex, ciao, Zündapp, Motobecane,
Hallo
Hat von euch jemand den Stromlaufplan von einer Hercules MK2 mit Blinkern?
Viele Grüße Klaus
 
Einfach bei Google eingeben, das ist wirklich nicht schwer.

1000160620.jpg
 
Das hatte ich auch schon gesehen aber ich hätte die Schrift gerne klarer. Danke aber für deinen Hinweis.
 
Ja, so habe ich mir das vorgestellt. Danke!
 
Hallo
Auf die Watt Angabe der Blinklampen achten,wenn ULO EBL 801 verbaut ist.
Da müssen die 21 W raus und 10W rein.

Gruß Klaus
 
Danke für deinen Tipp!
 


Das finde ich im Moped nicht so gut.
 
Und wieso? Ist doch von außen nicht sichtbar.
 
Technisch wohl gut.
Bei den alten Mopeds kann es auch mal retro /altmodisch sein.
Wer bock drauf hat solls heit umrüsten.
Gruß Klaus
 
An diesem Moped mit schwachem 6V 19/5 Watt Magnetzündergenerator von Bosch, wurden drei Ladestromquellen zusammengefrickelt und trotzdem hat dieser Schwachsinn schon um 1980 niemals richtig funktioniert! Seit wir am Tag mit Licht fahren müssen, ist die Einbindung der Lichtspule als mögliche Ladestromquelle völlig nutzlos. Die positiven Halbwellen von der Primärwicklung der Zündspule bringen in der Praxis aus niedrigen Drehzahlen mehr Ladeenergie, als die elendig schwache und drehzahlhungrige 6V 5 Watt Bremslichtspule.

mk2s.png


Falls das Innenleben der ULO EBL 801 schon vergammelt und auch der Akkublock tot ist, würde ich eher die nötigen bis zu 150 Euro für "Orschinoool-Ersatz"einsparen und stattdessen die Lichtspule leicht optimieren und etwas Kleingeld in einen kompakten LiFePO4 Akku, 12V Spannungs/Laderegler und lastunabhängigen Blinkgeber investieren. Dann funktioniert später wenigstens auch das Bremslicht mit Gleichstrom vom Akku und auch 12 Volt 10 Watt Glühlampen für die Blinkleuchten könnte man damit betreiben. Wenn man sich etwas mehr Zeit für die Umrüstung gönnt, könnte man auch die andernfalls weitgehend sinnlose Bremslichtspule umwickeln und mit der Lichtspule parallelschalten.

vor_1980
12v27_6w_puch.jpg


Das bringt ab mittleren Motordrehzahlen mehrere Watt zusätzlich und kann die Ladung von schnellladefähigen LiFePO4 Akkus sehr gut unterstützen.

12v27_6w_maxi-s.png


In diesem Zusammenhang sollte man auch wissen, dass ein kompakter 12V 4Ah LiFePO4 Akku von Eremit, deutlich mehr Ladeenergie als ein klobiger und 6 fach schwererer 12V 7Ah Bleiakku aufnehmen kann.


LED Leuchtmittel für Blinker und Bremslicht wären selbstverständler der energiesparende Königsweg, vor allem wenn man glühlampenähnliche Ausführungen mit 4 LED Filamentfäden installiert.

ba15s_4filament.jpg


Die Steinzeit "Orschinoool" Elektrik weiterhin unverändert zu betreiben wäre die denkbar schlechteste technische Lösung, ich will aber niemand bevormunden!
 
Technisch viel besser stimmt.
Die alte Elektrik so wie sie früher war,sehe ich aber noch an sehr vielen Zweirädern.
Funktioniert auch noch .
 
Bei der aktuellen Verkehrsdichte wäre ein gut funktionierendes Bremslicht aus sicherheitstechnischen Gründen sehr wichtig, was allerdings an fragwürdigen 6V 5 Watt Wechselstrom Bremslichtspulen unmöglich ist! Erfahrungsgemäß wird vor Notbremsungen Überwiegend die Kupplung betätigt und der Gashahn zugedreht, dann ist die Motordrehzahl im Keller und das Bremslicht leuchtet kaum bis gar nicht!

6v5w_rep.png


Auch eine reparierte und verbesserte Bremslichtspule, bringt in diesem Zusammenhang keine spürbare Verbesserung. Um eine 6V 5 Watt Glühlampe bei Nennspannung auf max. 40 Lumen Lichtsstrom zu bringen, wären für eine kurze Zeitverzögerung von ca. 200 Millisekunden ungefähr 7 Ampere Einschaltstrom erforderlicht. Die kleine 6V 5 Watt Bremslichtspule drückt bei mittleren Drehzahlen bestenfalls 0,8 Ampere Kurzschlußstrom, diese Tatsache erfordert Gedenksekunden bis aus dem Drehzahkeller der Glühfaden allmählich zu glimmen beginnt!

Deshalb sollte man das Schimpfwort "funktioniert doch" heute wesentlich kritischer betrachten, als noch vor 50 Jahren!

PS: Viele kennen auch den Zusammenhang zwischen Lichtstrom in "Lumen" und der jeweiligen Leistungsstärke in "Watt" von KFZ Glühlampen nicht wirklich. Bei Nennspannungen von 6 oder 12 Volt, emittieren 6V 5 Watt KFZ Glühlampen durchschnittlich 40 Lumen, 10 Watt Glühlampen ungefähr 110 Lumen und 21 Watt Glühlampen max. 350 Lumen Lichtstrom. Das Hauptproblem von 6V 21 Watt Glühlampen ist deren extrem langsames Ansprechverhalten, folglich sind diese (zusätzlich zur enorm hohen Stromaufnahme) keinesfalls für Blinkleuchten geeignet. Weil die kleineren 6V 10 Watt Lampen viel schneller ansprechen, blinken diese an nicht mehr ganz frischen Akkupacks von ULO EBL 801 sogar deutlich heller, als parallelgeschaltetes stromhungriges 6V 21 Watt "Glühobst"!
 
Moin,
passt nur am Rande, aber ist dasselbe Problem:

Meine 125er NSU Kickstarter-Lambretta von 53 hat ebenfalls eine sehr schwache 6V Anlage mit 25/25W Scheinwerfer, ohne Bremslicht und Blinker. Ab Ende 53 gab es dann wegen der Dynastartanlage 12V.

Genau wegen der Bremsproblematik habe ich eine zusätzliche 5W Soffitte ins kleine Rücklicht gesetzt und wie die Hupe direkt an die Batterie (Simson-Zubehör) gehängt. Somit habe ich auch Bremslicht (bei der Fubremse), wenn der Motor mal nicht weiterläuft beim Ausrollen.
Der TÜVprüfer fand das gut und hat netterweise die leise Hupe und das schwache Fahrlicht akzeptiert.

Im Dunklen fahre ich natürlich nicht, genau so wenig wie mit der Velosolex!

Gut beleuchtete Adventszeit wünscht
Roger
 

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