Mopedikürer
Aktives Mitglied
Moin nochmal!
Ich fahre meine Mk 2 wirklich viel, in Vergangenheit Werktags 30-40 km. Ich habe in 2 Jahren bestimmt 5 Ketten und Ritzelsätze verheizt - was eigentlich nicht ganz normal ist....
Ich hatte auch schon mal ein Thema offen, irgendwas mit "Kette immer wieder schlaff". Es kann sein, dass mein großer Verschleiß anfänglich daher rührte, dass ich die Kette manchmal zu stramm drauf hatte. Oder daher, dass ich nicht oft genug und nicht das rechte Kettenspray verwendet habe.
Man darf nur echtes Motoradkettenspray verwenden, bloß kein WD40 oder andere Fettzerstörer, angeblich auch niemals Reinigungsspray anwenden (genau deswegen).
Ok, meine Mk hat die Macke, dass man die Spannung mittels Kettenspannern zwar korrekt einstellt, aber durchs Festziehen des rechten antriebsseitigen Achsaufsatzes (Mutter SW 24) diesen etwas verdreht und die Kette dadurch nachstrafft - das ist dann u.U. zu stramm. Hat ne Weile geaduert, bis ich drauf gekommen bin, und jetzt trete ich mit dem Fuß kräftig i.d. Kette rein, während ich die große Mutter festziehe - dadurch strammt die Kette nicht weiter nach.
Auffällig fand ich, dass eine verstärkte Kette von Wippermann, die trotz Verstärkung dünner war als alle anderen Ketten, ähnlich einer Fahradkette - diese Kette war knapp unter 30 Euro , also ca. 10 Euro teurer als die anderen Mopedketten von mopedparts, und sie hat wohl fast ein Jahr gehalten. Länger als alle anderen Ketten.
Als ich beim Zweiradhöker war hat der i.d. Katalog geguckt und da kamen die Mopedketten um 50 bis 60 (!) Euro. Das wäre meine erste Frage: Kann es sein, dass all die billigen Ketten von 15 bis 20 Euro Müll sind und nur für Sonntagsfahrer geeignet ?
(Ich habe einmal alle Ritzel und die Kette erneuert, und nach zwei oder drei Monaten wars hinüber, heute wieder genauso....)
Dann habe ich noch einen alten Sachs 50s, einen Fünfgang. Der hat einen Abtriebswellenkonus, für den es Motorritzel für Kettentyp 415 und Kettentyp 420 gibt. Ist die Kette vom Typ 420 deutlich belastbarer und langlebiger als die 415er?
Dann stellt sich noch eine Frage: Der 50s ist ein anderer Motor (ich habe einen alten der 1960er, kleiner Polradkonus, 3-Lamellenkupplung, dabei eine modifizierte Zündung für die mk) für ein anderes Moped (LKR). Würde da die Kettenflucht mit einem gewöhnlichen hinteren Kettenrad stimmen, oder brauche ich das gekröpfte Kettenrad der alten Sprint?(http://www.mopedparts.de/de/hercules-sa ... /-empty-14)
Dieses Kettenrad ist natürlich in Typ 420.
Noch eine Frage wäre: Gibt es bei den Kettenrädern Qualitätsunterschiede, wenn ja, wo kriegt man die richtigen?
MfG und gF (gute Fahrt)
Ich fahre meine Mk 2 wirklich viel, in Vergangenheit Werktags 30-40 km. Ich habe in 2 Jahren bestimmt 5 Ketten und Ritzelsätze verheizt - was eigentlich nicht ganz normal ist....
Ich hatte auch schon mal ein Thema offen, irgendwas mit "Kette immer wieder schlaff". Es kann sein, dass mein großer Verschleiß anfänglich daher rührte, dass ich die Kette manchmal zu stramm drauf hatte. Oder daher, dass ich nicht oft genug und nicht das rechte Kettenspray verwendet habe.
Man darf nur echtes Motoradkettenspray verwenden, bloß kein WD40 oder andere Fettzerstörer, angeblich auch niemals Reinigungsspray anwenden (genau deswegen).
Ok, meine Mk hat die Macke, dass man die Spannung mittels Kettenspannern zwar korrekt einstellt, aber durchs Festziehen des rechten antriebsseitigen Achsaufsatzes (Mutter SW 24) diesen etwas verdreht und die Kette dadurch nachstrafft - das ist dann u.U. zu stramm. Hat ne Weile geaduert, bis ich drauf gekommen bin, und jetzt trete ich mit dem Fuß kräftig i.d. Kette rein, während ich die große Mutter festziehe - dadurch strammt die Kette nicht weiter nach.
Auffällig fand ich, dass eine verstärkte Kette von Wippermann, die trotz Verstärkung dünner war als alle anderen Ketten, ähnlich einer Fahradkette - diese Kette war knapp unter 30 Euro , also ca. 10 Euro teurer als die anderen Mopedketten von mopedparts, und sie hat wohl fast ein Jahr gehalten. Länger als alle anderen Ketten.
Als ich beim Zweiradhöker war hat der i.d. Katalog geguckt und da kamen die Mopedketten um 50 bis 60 (!) Euro. Das wäre meine erste Frage: Kann es sein, dass all die billigen Ketten von 15 bis 20 Euro Müll sind und nur für Sonntagsfahrer geeignet ?
(Ich habe einmal alle Ritzel und die Kette erneuert, und nach zwei oder drei Monaten wars hinüber, heute wieder genauso....)
Dann habe ich noch einen alten Sachs 50s, einen Fünfgang. Der hat einen Abtriebswellenkonus, für den es Motorritzel für Kettentyp 415 und Kettentyp 420 gibt. Ist die Kette vom Typ 420 deutlich belastbarer und langlebiger als die 415er?
Dann stellt sich noch eine Frage: Der 50s ist ein anderer Motor (ich habe einen alten der 1960er, kleiner Polradkonus, 3-Lamellenkupplung, dabei eine modifizierte Zündung für die mk) für ein anderes Moped (LKR). Würde da die Kettenflucht mit einem gewöhnlichen hinteren Kettenrad stimmen, oder brauche ich das gekröpfte Kettenrad der alten Sprint?(http://www.mopedparts.de/de/hercules-sa ... /-empty-14)
Dieses Kettenrad ist natürlich in Typ 420.
Noch eine Frage wäre: Gibt es bei den Kettenrädern Qualitätsunterschiede, wenn ja, wo kriegt man die richtigen?
MfG und gF (gute Fahrt)