Abstimmen leerlaufdüse am6 80ccm

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jakob321

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Beta rr 50
Hallo zusammen,
ich stimme aktuell meinen Minarelli AM6 Motor ab und suche nach einem ungefähren Richtwert für die optimale Nebendüsengröße (Leerlaufdüse).
Hier sind die Eckdaten zum Setup:
• Zylinder: 80ccm Sport/Midrace Zylinder (Top Performances Due Plus)
• Vergaser: 21mm
• Luftfilter: Originaler Luftfilterkasten
• Auspuff: Entdrosselter Lower-Auspuff (Stage6 Streetrace)
Aktuell verhält sich der Motor im Übergangsbereich unsauber, weshalb ich die Nebendüse anpassen möchte. In welchem Größenbereich (z. B. 35, 38, 40, etc.) bewegen sich eure Erfahrungswerte bei diesem Setup für eine saubere Gasannahme im unteren Bereich?
Aktuell ist eine 60er verbaut
Vielen Dank für eure Tipps!
 
Wenn sie sauber anspringt, dann kannst du die Fingen von der Leerlaufdüse lassen.
 
Das wäre mal ein Thema, was mich auch brennend interessieren würde, wie bestimmt man die Größe der Leerlaufdüse.
Wohne in einer hügeligen Gegend und frage mich wie lange ich mit geschlossenen Schieber rollen kann.
Habe da leider keine Ahnung wie man das angeht bei Tuning z.B. mit mehr Hubraum, anderen Auspuff oder Vergaserwechsel.
 
Das wäre mal ein Thema, was mich auch brennend interessieren würde, wie bestimmt man die Größe der Leerlaufdüse.
Wohne in einer hügeligen Gegend und frage mich wie lange ich mit geschlossenen Schieber rollen kann.
Habe da leider keine Ahnung wie man das angeht bei Tuning z.B. mit mehr Hubraum, anderen Auspuff oder Vergaserwechsel.
Servus,

zuerst mal, kennst Du jemanden, dem der Motor im Schiebebetrieb schon mal festgegangen ist? Ich nicht...
Ich behaute dass, sofern die Düse nicht verstopft und nicht vieeel zu klein gewählt wurde, das nicht passieren wird. Ich bin den Großklockner runter, das Stilfser Joch, um mal die Höchsten zu nennen und viele andere Alpenpässe. Null Probleme mit Klemmer trotz teil 30°C im Tal.
Die Leerlaufschraube ist dann korrekt gewählt, wenn bei warmem Motor und empfohlener Einstellung (meist 1,5 Umdrehungen raus) der Motor sauber startet und nach einem Gasstoß schön abtourt. Er muss deutlich reagieren (überfetten), wenn die Luftschraube 1 Umdrehung reingedreht wird (stottert, raucht mehr, geht aus). Wenn die Schraube (ausgehend von der Empfehlung) mehr als 1 Umdrehungen herausgedreht werden muss, um sauberes Standgas einzustellen, ist die Leerlaufdüse tendenziell zu groß. Wenn der Motor nicht überfettet, wenn Du die Schraube (ausgehend von der Empfehlung) hineindrehst, ist die Leerlaufdüse zu klein. So habe ich das mal beigebracht bekommen.

Grüße, Al

Hallo zusammen,
ich stimme aktuell meinen Minarelli AM6 Motor ab und suche nach einem ungefähren Richtwert für die optimale Nebendüsengröße (Leerlaufdüse).
Hier sind die Eckdaten zum Setup:
• Zylinder: 80ccm Sport/Midrace Zylinder (Top Performances Due Plus)
• Vergaser: 21mm
• Luftfilter: Originaler Luftfilterkasten
• Auspuff: Entdrosselter Lower-Auspuff (Stage6 Streetrace)
Aktuell verhält sich der Motor im Übergangsbereich unsauber, weshalb ich die Nebendüse anpassen möchte. In welchem Größenbereich (z. B. 35, 38, 40, etc.) bewegen sich eure Erfahrungswerte bei diesem Setup für eine saubere Gasannahme im unteren Bereich?
Aktuell ist eine 60er verbaut
Vielen Dank für eure Tipps!
Ich kenne Deinen Motor und das Setup nicht. Wenn es sich um einen Sachs-Motor mit Bingvergaser handeln würde, dann würde ich sagen, dass die Nebendüse zu groß ist. Ich habe beim 28mm Bingvergaser eine 35er oder 40er Düse drin. Aber das lässt sich vermutlich nicht vergleichen...
Ich denke da muss wer Anderes antworten.

Grüße, Al
 
Servus,

zuerst mal, kennst Du jemanden, dem der Motor im Schiebebetrieb schon mal festgegangen ist? Ich nicht...
Ich behaute dass, sofern die Düse nicht verstopft und nicht vieeel zu klein gewählt wurde, das nicht passieren wird. Ich bin den Großklockner runter, das Stilfser Joch, um mal die Höchsten zu nennen und viele andere Alpenpässe. Null Probleme mit Klemmer trotz teil 30°C im Tal.
Die Leerlaufschraube ist dann korrekt gewählt, wenn bei warmem Motor und empfohlener Einstellung (meist 1,5 Umdrehungen raus) der Motor sauber startet und nach einem Gasstoß schön abtourt. Er muss deutlich reagieren (überfetten), wenn die Luftschraube 1 Umdrehung reingedreht wird (stottert, raucht mehr, geht aus). Wenn die Schraube (ausgehend von der Empfehlung) mehr als 1 Umdrehungen herausgedreht werden muss, um sauberes Standgas einzustellen, ist die Leerlaufdüse tendenziell zu groß. Wenn der Motor nicht überfettet, wenn Du die Schraube (ausgehend von der Empfehlung) hineindrehst, ist die Leerlaufdüse zu klein. So habe ich das mal beigebracht bekommen.

Grüße, Al


Ich kenne Deinen Motor und das Setup nicht. Wenn es sich um einen Sachs-Motor mit Bingvergaser handeln würde, dann würde ich sagen, dass die Nebendüse zu groß ist. Ich habe beim 28mm Bingvergaser eine 35er oder 40er Düse drin. Aber das lässt sich vermutlich nicht vergleichen...
Ich denke da muss wer Anderes antworten.

Grüße, Al
Und ich glaube, dass mein Problem darin liegt. Bei mir passiert nähmlich nichts wenn ich an der Luftschraube drehe, also wirklich nichts. Ich denke es liegt an meine zu fetten nebendüse (60) die einfach alles dominiert da drinnen
 
Und ich glaube, dass mein Problem darin liegt. Bei mir passiert nähmlich nichts wenn ich an der Luftschraube drehe, also wirklich nichts. Ich denke es liegt an meine zu fetten nebendüse (60) die einfach alles dominiert da drinnen
Kannst Du nicht herauskriegen, was normalerweise für ne Nebendüse verbaut ist? Nicht dass blos irgend ein Kanal zu ist...
 
Es ist orignal eine 60 verbaut, keine Ahnung warum die die so fett machen
Na ja, denken sich lieber zu fett, als Gejammer ;)
Trotzdem seltsam, weil es sollte sich trotzdem was tun, wenn Du die Schraube z.B. ganz reindrehst. Denke da stimmt was Anderes nicht. Aber was...hmmmmm
 
Na ja, denken sich lieber zu fett, als Gejammer ;)
Trotzdem seltsam, weil es sollte sich trotzdem was tun, wenn Du die Schraube z.B. ganz reindrehst. Denke da stimmt was Anderes nicht. Aber was...hmmmmm
Ich dachte mir, vielleicht ist sie so fett, dass die Luft die durch die Schraube mehr kommt, garnichts bringt
 
Erst einmal solltest du genaue Angaben machen!
Was ist das für ein Vergaser?
Über welche Drehzahlen reden wir überhaupt?

Die Leerlaufdüse wirkt zwar auch von 2000-etwa 4000 Umdrehungen, aber so marginal das du eine Veränderung nicht einmal merken wirst. In der Hauptsache ist diese Düse für das Anspringen und das Standgas zuständig. Ist das ok, kannst du diese Düse getrost vergessen. Dann beschäftigt man sich mit Nadeln und Nadeldüsen( ca. 2000 - 6000 Umdrehungen). Ab da nur noch die HD.
Bei der Vergaserabstimmung muss das Moped erst mal anspringen (Leerlaufdüse + Luftgemisch Schraube). Ist das der Fall, ist die HD an der Reihe.
Da die HD die Nadel aber stark beeinflusst muss man erst die richtige HD finden. In 90 % der Fälle ist dann das Thema Vergaser Abstimmung zu ende. Den Einfluss der Nadel kann man zum Schluss noch mit ganz rauf und ganz runter kontrollieren.
 
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