Also raus mit der Sprache: Du hast das Gießharz entfernt. Das müsste man nach der Reparatur dann wieder auftragen, weil... hast du ja mit eigenem Leib gesehen...
Diese Elektronik ist bestimmt derart fragil, also störanfällig, dass man sowas auf ner Testplatine vergessen kann, mal geht es, mal geht es nicht. Die haben bestimmt auch ne Weile getüftelt, wie sie das so verbauen, dass es stabil läuft.
Wir haben ja höhere Frequenzen als 50 Hz Wechselstrom, und für die Elekrtronik derbe Spannungsspitzen.
Hach, ich wünschte, ich würde etwas mehr von Elektronik verstehen, man muss sich ja mit jedem Bauteil intensiv und experimentell auseinandersetzen, Kennlinien und Diagramme vergleichen, Messungen am Oszillloskop machen, und sowieso viel Grundlagenwissen haben, um das Zusammenwirken versch. Bauteile zu verstehen.
Ich kann es nur erahnen, weiß nur grob worum es geht.
Nebenbei, Energietechnik, was da interssant ist ist doch die Petersen Spule zur Erdschlusskompensation.
Die liegt am Netztrafo zwischen Mittelpunktleiter und Erde. Sie ist so ausgelegt, dass sie mit den Leitungskapazitäten (Überlandleitung = Kondensator gegen Erde) zweier Außenleiter in Resonanz lebt.
Kommt es zum Erdschluss eines Außenleiters, hebt er ja das Potential der Erde auf Leiterspannung, daher hat man Leiterspannung zwischen Erde und den anderen beiden Außenleitern.
Ich meine, dass dabei allerhand Elektrik oder Elekronik kaputt gehen könnte. Ist das nicht so?
Wie wenn der Elektriker beim Schleifenmessen den Nulleiter vom PE klemmt und ihn dann vergisst.
Da ist auch schon allerhand kaputt gegangen. Vom Fernseher bis zum Serverraum.
Also die Petersen-Spule Kompensiert die Spannung zwischen der Erde beim Erdschluss und den beiden anderen Außenleitern. So 100%ig verstehe ich das nicht. Aber da drauf zu kommen ist schlichtweg genial.
Naja, repariere ruhig mal die Motoplat, aber mit Gießharz dann.