Einigen wichtige Dinge sollte man dabei unbedingt beachten!
Die Rücklichtspule von diesen alten 6V 35/21/5 Watt Motoplat Magnetzündergeneratoren ist im Prinzip paralell zur Lichtspule geschaltet, mit dem Unterschied dass der Wicklungsanfang nicht mit Masse, sondern mit Rücklicht und Instumentenbeleichtung verbunden ist. Bleibt das rote Generatorkabel unbelastet, dann fehlt der Scheinwerferlampe beinahe 1 Ampere des möglichen Generatorstromes. Verbindet man das rote Generatorkabel fest mit Masse, könnte möglicherweise die Scheinwerferlampe bei hohen Motordrehzahlen überlastet werden, deshalb vor solchen Aktionen bei Höchstdrehzahl unbedingt die Betriebsspannung an der Scheinwerferlampe messen.
Zeitgemäße LED Lampen für 12 Volt Betriebsspannung ziehen heute durchschnittlich 10% vom Strom, welchen klassische Glühlampen verbrauchen würden. 6 Volt Betriebsspannung stellen in diesem Zusammenhang für weiße LED einen Sonderfall dar. Weil deren durchschnittliche Flußspannung ca. 3,2 beträgt kann man nicht 2 LED in Reihe schalten, sondern muss in den meisten Fällen die Differenzspannung sinnlos verheizen. Folglich beträgt der Effizienzfaktor im direkten Vergleich zu Glühlampen nur ungefähr 5.
Das wäre aber mit der 6V 21 Watt Ladespulen von Motoplat im Zusammenhang mit dessen Energiehaushalt, problemlos vertretbar. Wenn aber die Betriebsspannung an der Scheinwerferlampe (mit kurzgeschlossener Rücklichtspule) bei 10000 Upm Motordrehzahl schon über 8 Volt beträgt, würde sich dessen mögliche Lebensdauer erheblich verringern.