Mopedikürer
Aktives Mitglied
Moin und Servus!
Hier meine letzte Gehäusereparatur, ich hau mal alle Bilder rein, da kann man jeden Arbeitsschritt nachvollziehen.
Natürlich kann ich den Lötvorgang nicht in Bilder fassen, da geht es mit dem Lötbrenner auf der heißen Herdplatte ab.
Ich denke, das Löten ist best geeignet, um diese Ausbrüche zu flicken, kleben taugt nicht viel und schweißen wird auch nicht unbedingt sauber und ist auch problematisch, da die neuen Alubleche wohl schneller wegbraten würden, als der Druckguss anschmilzt...
Anklicken, dann gibt's Vollbild.








Das gebogene Blech habe ich zunächst umgedreht rangehalten, um es spiegelverkehrt ungefähr vorzuzeichnen.
Etwas gestutzt konnte ich die Bruchkante direkt nachziehen mit dem Stift.












Dieses gewinkelte Stahlblech habe ich untergelegt, um einen Anschlag zu haben, um das neue Blech gerade und bündig anzusetzen.
Früher habe ich es einfach mit der Zange herageführt, das ist aber echt schwer, es völlig gerade zu kriegen.
Und man kann so auch noch mit dem Lötdraht eine saubere Kehlnaht nachziehen, nachdem man die vorverzinnten Flächen zusammengefügt hat.



Etwas Ärger hat mir das Stück zum Polrad bereitet, etwas schief angesetzt, noch zweimal gelöst und korrigiert, dann war das Lot irgendwie porös und brüchig.
Das hat mich erst mal zur Aufgabe gebracht.
Später habe ich es allerdings nochmal erhitzt, das verdorbene Lot weggekratzt und mit frischem Lot hat es dann geklappt, ohne dass ich ein neues Stück zubereiten musste.
Frisch gelötet sieht alles aber schmierig und häßlich aus, aber man kann sehen, ob es hält oder ob man es nochmal machen muss.
Dann die Nachbearbeitung, zunächst die Überschüsse abgesägt, dann die Wulste und Nähte weggedremelt, zuerst mit dem Fräskopf.











Dann mit dem Feinschleifer, oben überm Kettenritzel auch mit dem Deltaschleifer:







Dann noch planschleifen und weil´s so schön ist mit nem Lamellenschleifer die geflickten Stellen noch ein wenig nachglätten:




Ganze 5 Stunden hat mich das mit dem Patzer beim Löten gekostet. Wäre alles glatt gelaufen und auf Anhieb, dann wären es nur 4 Std. gewesen.
Aber die 5 Std. sind besser, als 50 Euro wegzuwerfen.
Hier meine letzte Gehäusereparatur, ich hau mal alle Bilder rein, da kann man jeden Arbeitsschritt nachvollziehen.
Natürlich kann ich den Lötvorgang nicht in Bilder fassen, da geht es mit dem Lötbrenner auf der heißen Herdplatte ab.
Ich denke, das Löten ist best geeignet, um diese Ausbrüche zu flicken, kleben taugt nicht viel und schweißen wird auch nicht unbedingt sauber und ist auch problematisch, da die neuen Alubleche wohl schneller wegbraten würden, als der Druckguss anschmilzt...
Anklicken, dann gibt's Vollbild.
Das gebogene Blech habe ich zunächst umgedreht rangehalten, um es spiegelverkehrt ungefähr vorzuzeichnen.
Etwas gestutzt konnte ich die Bruchkante direkt nachziehen mit dem Stift.
Dieses gewinkelte Stahlblech habe ich untergelegt, um einen Anschlag zu haben, um das neue Blech gerade und bündig anzusetzen.
Früher habe ich es einfach mit der Zange herageführt, das ist aber echt schwer, es völlig gerade zu kriegen.
Und man kann so auch noch mit dem Lötdraht eine saubere Kehlnaht nachziehen, nachdem man die vorverzinnten Flächen zusammengefügt hat.
Etwas Ärger hat mir das Stück zum Polrad bereitet, etwas schief angesetzt, noch zweimal gelöst und korrigiert, dann war das Lot irgendwie porös und brüchig.
Das hat mich erst mal zur Aufgabe gebracht.
Später habe ich es allerdings nochmal erhitzt, das verdorbene Lot weggekratzt und mit frischem Lot hat es dann geklappt, ohne dass ich ein neues Stück zubereiten musste.
Frisch gelötet sieht alles aber schmierig und häßlich aus, aber man kann sehen, ob es hält oder ob man es nochmal machen muss.
Dann die Nachbearbeitung, zunächst die Überschüsse abgesägt, dann die Wulste und Nähte weggedremelt, zuerst mit dem Fräskopf.
Dann mit dem Feinschleifer, oben überm Kettenritzel auch mit dem Deltaschleifer:
Dann noch planschleifen und weil´s so schön ist mit nem Lamellenschleifer die geflickten Stellen noch ein wenig nachglätten:
Ganze 5 Stunden hat mich das mit dem Patzer beim Löten gekostet. Wäre alles glatt gelaufen und auf Anhieb, dann wären es nur 4 Std. gewesen.
Aber die 5 Std. sind besser, als 50 Euro wegzuwerfen.