Da seht ihr mal was es damals schon so gab

The Stig

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Es ist ja nicht so das die Japaner alles mögliche erfunden oder Salonfähig gemacht haben.

Warum uns Firmen wie Hercules aber manches bis zum Ende vorenthalten haben, verstehe ich nicht.

Die Profis werden mit dem Bild ja was anfangen können.
 

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Hallo Martin,

meinst du das Selbstmischen des Gemischs?
Ich hätte ja immer so leichte Zweifel dass das System korekt läuft. :s
 
Hallo
das gabs seit den 1960ger Jahren nur Für den US Markt als 75 ccm Maschine
Gruß Klaus

10823419le.jpg
 
Getrenntschmierung, hieß damals für den US-Markt Oil-Injection. Die Ölpumpe wurde über den linken KW-Stumpf angetrieben.

Gruß Holger
 
Ihr kennt euch aus.

Aber uns hat man bis in die 80er, bis zum bitteren Ende mit dem Ölgepansche oder der guten 2-Taktsäule alleine gelassen.

Nicht das es so dramatisch wäre.
Aber auch deutsche Ingenieure hatten es drauf. Das was die Japaner alles brachten, hätten unsere auch gekonnt/gewusst.
6 Gang, Mebranen, Drehschieber, Getrenntschmierung. Alles keine Wunderwerke der auch geschätzten Fernost Brüder.

Trotzdem durfte ich Anno 1983 für eine Maschine mit 5 Gang, Schlitzsteuerung, Mischungsschmierung, wenngleich auch mit sehr guter
Verarbeitungsqualität, 12V und H4 Licht, starren Fußrasten, gute 4400 DM hin legen.
 
Hallo Martin,

6 Gang Getriebe waren mit Einführung der 80er Klasse verboten worden.

Gruß Holger
 
6 Gang Getriebe waren mit Einführung der 80er Klasse verboten worden.

Was haben dann Yamaha RD/DT 80LC, Honda MBX/MTX, Suzuki Gamma falsch gemacht?

Es war doch eher so, das man in Deutschland mehr Hausmannskost servierte. In Österreich gab es z.B. den Sachs Motor auch mit 6 Gängen.
Wir hatten 5, außer man kam damals durch irgendwelche Kanäle an sowas ran.

Hier hat man halt schön Baukasten gespielt. Das war beim Wechsel der 50er auf die 80er kein Deut besser geworden.
Natürlich hat man es bei Zündapp und Sachs geschafft, das die Getriebe auch wirklich Schaltbar wurden. Welch Unterschied zu den Ziehkeil Getrieben.
Auch die 12 V und das H4 Licht an der Ultra und später auch an der Zündapp waren wirklich zu der Zeit der Hammer. Aber sonst hat man uns mehr oder weniger mit alter bekannter Technik abgespeist. Die KS80 war ja nur ein Aufguss der letzten KS 50, wenn man vom Sitzbankmaterial und Heckbürzel absieht.

Dabei hätten auch unsere Zweiradbauer etwas gekonnt. Nur hat man nichts getan.
 
Zitat: "........Die Hercules Ultra 50 war das erste Kleinkraftrad auf dem Markt mit Doppelscheibenbremse am Vorderrad. Die letzte Ausführung wurde auch mit Wasserkühlung und 6-Ganggetriebe hergestellt; sie diente als Ausgangsbasis der nachfolgenden 80-cm³-Leichtkraftradmotoren, die aufgrund gesetzlicher Beschränkungen mit 5 Gängen auskommen mussten......." Zitatende. Quelle: Wikipedia.

Gruß Holger
 
Das ist eine weites Thema
Die deutsche Zweiradindustrie war bei der Einführung der 80 ccm Klasse schon ordentlich am krieseln.
1976 hatte Herr Rauch in einem Artikel in DAS MOTORRAD dies schon vorausgesagt.
Damals Mitte 1980 kamen die Japse mit abgespeckten 125ern, die auch damals nicht mehr unbeding in Japan produziert wurden, auf den Markt
Da die Versicherung damals für die 80er damals günstig war kaufte auch keiner mehr nem Mokick.
Von dem 80ccm Markt hielten die deutschen Produzenten jetzt max. nur noch 30%
Das die Preise für Hercules Zündapp und Kreidler nun erheblich höher waren lag natürlich an den geringen Stückzahlen und den Lohnkosten.

Klar hätten die deutschen Hersteller auch vorher ne 12V ANlage einbauen können, das auch ohne grossen Aufwand.
Aber die saßen immer noch auf einer Wolke von der sie nicht herunter kamen.
Fünfgang war die Einigung am Frühstückskartell, als mann versuchte die ewige Leistungssteigerung bei den 50er in den Griff zu bekommen.

Zündapp hatte ja noch einen wirklich ordentlichen Motor für die KS80 entwickelt.
Sache hatte eigentlich ein ordentliches Moped auf die Beine gestellt.
Kreidler hatte irgentwei Geschmacksverirrungen, aber keine schlecht Maschine.
Hat aber alles nicht geholfen.

Verschlafen haben die Hersteller das aber schon in den frühen 70er Jahren zu beginn des Motorradbooms.

Andersherum, eine 80ccm Maschine aus Jap. Produktion ist heute seltener als ne 80er Zapp oder Sachs.
Woran mag das liegen???????

Gruß Klaus
Eigentlich haben dies
 
Ja, es hat nicht daran gelegen das unsere Erbauer nichs konnten. Wie du schon sagtest, die KS80. Zum fahren wirklich Wunderbar, auch was das Fahrwerk anging oder das sitzen. Trotzdem halt nur eine Baugleiche 50er. Was ja nichts schlechtes sein musste. Die Deutschen haben halt aber über lange Zeiträume ihre alte Technik verbaut.

Die Doppelscheibe an der Ultra war ja der Hit. Wenn auch technisch mehr als unnötig, so hat sie aber die jungen Männer das sabbern anfangen lassen. Wobei wenn man die Ur Ultra betrachtet.
Es war eine K50 mit einer Cockpitverkleidung, einer anderen Sitzbank, ohne Chrom und eben besagter Bremse. Ansonsten nur die alte Hausback Technik. Aber es hat gereicht das alle scharf darauf waren.

Ich finde es rückblickend nur schade, das auch deutsche Kradbauer es gekonnt hätten. Sprich auch etwas Zeitgemäßere Technik zu bauen. Das Kow how hätten wir locker gehabt. Nur hat man immer stur den alten Stiefel verbaut. Projekte bei den etwas größeren Motorrädern Fuß zu fassen wurden zwar teilweise recht weit entwickelt, aber dann eingestampft. Ob es zum Überleben geholfen hätte sei mal dahin gestellt. Natürlich war der Niedergang des 80er und auch des Mofa, Mokick Marktes wohl der Sargnagel.

Hätte, wäre wenn, hilft natürlich nichts. Aber es ist traurig das sie so unbeweglich waren.
 
Man denke sich nur was heute gebaut würde von Zündapp und Co.

Da wären wir bestimmt alle nur noch am sabbern :D
 
Was ich einmal loswerden möchte:

Das Ding is echt ne Augenweide! Super restauriert!! *___________*
 
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