Winterprojekt

Das ist genau worum es in der Serie Breaking Bad geht. Ein Mann wird krank, kann sich die Behandlung nicht leisten und fängt an Drogen herzustellen und zu verkaufen. Habe nach die 2. Staffel aufgehört zu schauen.
USA mag ein schönes, weites Land sein, aber das gesellschaftliche und soziale System ist grottig. Bist du Reich dann geht es dir immer gut, aber bist du ein Normalo oder Arm, dann hoffe niemals krank, arbeitslos oder sonst in Schieflage zu geraten.
Hier kann man nach der Schule eine Ausbildung machen und bekommt noch Lehrgeld. In den USA muss man die Ausbildung für Berufe mit Zertifikat selbst bezahlen, je nach Tätigkeit 20-40.000$, z. B. Nursey (Krankenschwester/-bruder) https://www.medi-karriere.de/magazin/ausbildung-zur-krankenschwester-in-den-usa/ .
Alleine nach der Highschool (ähnlich Hauptschule ) kostet das College ( Abi) richtig viel Geld, von der Universität ganz zu schweigen. Somit starten viele junge Amerikaner schon mit einem Berg an Schulden/Krediten in ihr erwachsenen Leben.

In Deutschland gibt es zumindest die Versicherungspflicht für normale Arbeitnerhmer bgl. Rente- Kranken- Arbeitslosenversicherung. Eine Grundsicherung und Aufstockung gibt es auch noch.

In Deutschland liegt momentan sehr vieles im Argen, aber immer noch besser als in vielen anderen Ländern.
Moin,
ich gehe mal davon aus, daß Du noch nie in den USA warst, bzw. deren Wirtschafssystem wirklich kennst.
In den USA zählt seit Gründung soviel Freiheit wie möglich, und so wenig Staat wie nötig. Das kann man sich als Deutscher mit Tendenz zur staatlichen Vollversorgung kaum vorstellen. Aber das Lohnniveau ist deutlich höher als das hiesige. Die Staatsquote
viel niedriger als hier. In manchen Bundesstatten zahlt man kaum bis gar keine Steuern. Jeder kann eine Krankenversicherung abschließen, wenn er will. Jeder Bürger hat eine kostenlose Notfallversorgung. Das gleiche gilt auch fürs College. Der Unterschied ist nur, daß man den Amerikanern die Freiheit läßt selbst zu entscheiden was sie mit ihrem Geld machen.
Die Eigentums- und private Vermögensquote ist viel höher als in Deutschland. Von den 10 wertvollsten Unternehmen der Welt sitzen 8 in den USA, eins in Saud-Arabien und eines in Taiwan. Von der Performance des S&P 500, Nasdaq oder Dow Jones im Vergleich zum Rest der Welt mal ganz abgesehen.

Und "breaking bad" sollte man sich ganz anschauen. Danach "Better call Saul". Super coole Serien

Viele Grüße Christoph (...mit US Verwandschaft)
 
dem kann man überhaupt nicht zustimmen.......

vor 2000 ging es allen (vermeitlich) gut nicht wegen CDU und Konsorten sondern trotz CDU und Konsorten (die hatten überhaupt keine Lösungen, sondern ein "einfach weiter so bis es nicht mehr geht" und wie heute nur für Ihre Klientel gewirtschaftet, Klassiker ist wohl die rückgratlose FDP), es gingt auch damals in Richtung unten, man war nur an einer anderen Stelle wie heute.

Sas waren genauso "Luftpumpen" wie die heutigen.......dass es jetzt manches (nicht alles) den Bach runter ist einfach die natürliche Folge, dass alles auf "wachstum" gepolt ist (so die Doktirn des Kapitalismus usw. usw.) aber jedes Kind weiß, dass nix in den Himmel wächst und orgendwann "endepopende" damit ist...... und genau dorhin wird "blind und taub" hin marschiert.....

Nur der Staat hat die Macht zu lenken (was er wohl nicht tut weil alle nur Marionetten).....weniger Staat heißt immer weniger haben immer mehr Macht und Geld auf Kosten der Mehrheit. das Kannst du noch soviel "Eigenverantwortung" entwickeln, was für ein Blödsinn.........kommst du aus der "falschen" Familie wirst du meistens nix (allse natürlich etwas übertrieben an dieser Stelle).

Und die, die meinen woanders Ihr Glück zu versuchen werden sich noch wundern, dass woanders auch nur mit Wasser gekocht wird.....


.... und auf ein Amerikaner der es irgendwie geschafft hat, kommen 100.000 die unter die Räder kommen trotz fleiß und was auch immmer, die sieht man aber nicht, weil unter die Räder.....wo kammen die meisten und größten Krisen her?... vielleicht aus Ghana? und die Geschichte mit "keine Steuern" ist auch klasse.....wo kommen die Straßen, die Sicherheit usw. usw. her??....die fallen vom Himmel, oder?

Das durchgehend schlimmste und unsozialste politische System ist ja wohl aus.....Ghana?
 
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....und wenn hier der Staat einen nicht zwingen würde in die Rente einzuzahlen, (würden viele die jetzt mit der Rente noch prahlen können in die Nase bohren und nix haben) und eine Krankenversicherung abzuschließen, würden die meisten mit 50+ auf einmal aufwachen und ooh, jetzt muss ich was aber für die Rente machen und nach der ersten Krankheit nimmt dich auch keine Krankenversicherung mehr auf...... na sowas aber auch.....der blöde Staat.....
 
Das traurige ist, alle meine Vorschreiberlinge haben irgendwo Recht.

Meine Theorie ist eine Andere: Unser gesellschaftlicher Niedergang und damit unseres Staates ist verursacht durch unsere immer morbider werdende Mentalität. Wachsender Egoismus, Leistungsverweigerung, pschysischer Instabilität hervorgerufen durch fehlende Ideale und falsche, zu lasche Erziehung, oder auch gar keine.
Kinder werden vor allen "Bösen"Herausforderungen geschützt, in die Schule per Elterntaxi und auch wieder heim.
Auf dem Fußballplatz die Abschaffung der gegnerischen Mannschaften, alle dürfen auf beide Tore schiessen.
Aufschrei beim Versuch, die Viertklässler mit Gymnasiumavancen einem Leistungstest zu unterziehen. Der Wunsch nach Abschaffung der Schulnoten etc.
Leistung wird in unserer Gesellschaft nicht mehr belohnt, nirgendwo wird das Durchbeißen durch harte Zeiten vorgelebt.

Ich musste eine Aufnahmeprüfung für das Gymi machten, ich ging zu Fuß in die Schule, das war eine Wanderung von den Höhen der schwäbischen Alb ins Tal, und das auch bei 50 cm Schnee, was damals Normalität war. Schulbus Fehlanzeige.
Ich war Wehrpflichtiger und habe Gehorsam und Ordnung gelernt.
Ich könnte noch so viel schreiben, aber unsere Gesellschaft besteht aus uns, jedem Einzelnen und wenn die alte Generation weggestorben ist mit Pflichtbewusstsein und Durchhaltewillen, dann kommt nichts mehr nach.
Egal welche politische Partei am Ruder ist.
Das kann ich mir zum Schluss nicht verkneifen: Unsere Politiker sind durchweg Schauspieler, auf eigene Vorteile bedacht und haben sowieso keine Ahnung vom wahren Leben und von den Fachressorts denen sie vorstehen sowieso nicht. Es gibt da nur ganz wenige Ausnahmen.
Ich finde, es sollte ein Gesetz geben, nachdem jeder Politiker erst mal eine berufliche Karriere in der Wirtschaft vorweisen können muss.
 
@Eduard

Nö Eduard,
da liegst Du falsch. Wie so viele Mainstreamer, die meinen bei "Weiter so" mit der gleichen unfähigen Besetzung ändert sich irgend etwas. Und/Oder man biedert sich mal lieber dem linken Narrativ an um bei den vermeintlich Guten mitzuschwimmen.

Nicht meine Welt. Ich bin im Kapitalissmus groß geworden. Dadurch hatte ich Chancen, die mir die linken Genossen nie gegeben, oder gegönnt hätten. Zumindestens für die allermeisten der leistungswilligen Leute ist das die beste Witschaftsform.

Hingegen bedeutet stets: Sozialismus = Armut für Alle

Das war schon immer so, und das wird auch immer so bleiben. Viele dieser linken "Vögel" kapieren oder wissen es tatsächlich einfach nicht, daß es in den letzten 150 Jahren, seit es diesen ätzenden linken Ungeist der Verblödung und Gleichmachung gibt, jedes sozialistische Experiment egal wann und wo immer im Desaster geendet ist. Es gibt nicht ein einziges positives Gegenbeispiel. Das Modell der sozialen Marktwirtschaft war dafür ein grandioses Erfolgsmodell. Leider durch linke Dekadenz zu Grabe getragen. Man muß schon Masochist, oder einfach schlicht im Geiste sein wenn man z. Bsp. vom aktuellen Öko-Sozialismus ein anderes Ergebnis als die unvermeintliche Volksverarmung für alle erwartet.

Aber wir sind ja hier beim Auswandern. Das waren zumindestens meine Gründe warum ich diesen Weg vieleicht auch so wie "Maverick" gehe. Ich habe nämlich keine Lust mehr alles und jeden auf dieser Welt zu finanzieren. Die Kohle für die ich hart gearbeitet habe, gebe ich lieber selbst aus. Ich lache mich dann aus der Ferne ins Fäustchen wie die ganzen links-grünen Luftschlößer platzen und alle bedröppelt in die Wäsche schauen. Deshalb immer schön weiter so! :)

Viele Grüße Christoph
 
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....Hallo,
tut mir leid, was du sagst trifft vielleicht auch dich zu abe rnicht auf die Mehrheit, du hattest dann eine große Portion Glück umnd Zufall und schiebst es ausschließlich auf die eigene leistung zu und das ist einfach quatsch....viele brigen auch viel Leistung, hohen Willen, Hochschulabschlüsse und was auch immer, aber wenn die anderen Parameter (Zufall, Glück, die richtigen Leute kennen, usw. usw.) nicht gerade in dem Moment passen, dann wird nix oder nicht viel.
Kapitalismes war und ist eine (auf deutsch) sc....s Wirtschaftsform das nur wenige begünstigt die bereits im Boot sitzen oder Glück haben und die Mehrheit benachteiligt. Auf wessen Kosten sollen die paar % Reichen denn leben?? Doch auf Kosten der anderen. Manche tut was udn leisten was, aber immer mehr leben einfach nur parasitär (Erbschaften usw.).
Sozialismus ist vom Grundgedanken eigentlich eine feine Sache, nur wurde er nirgendwo umgesetzt und ist wahrscheinlich nur Fiktion......aber der Kapitalismus ist einfach von Anfang an zum scheitern verurteilt gewesen, dauert nur seine Zeit aber erstaunlich schnell ist der Niedergang (verglichen mit früheren Wirtshaftsformen aus der Geschichte)...
Grüße
 
Wie Eduard schon schrieb hat es oft was mit Glück zu tun, Vitamin B usw
Gibt diverse Studien wo belegen das Menschen in Armut leben.auch ihre Nachkommen oft in Armut leben als Beispiel.
Habe schon genug soziales Elend persönlich erlebt und bei anderen gesehen.
Und viele haben einfach weg geschaut
Das hat mich dann auch dazu bewegt in einem sozialen Beruf zu wechseln.
 
Was zur Zeit passiert,ist das Ende eines langen Dominolaufes. Angefangen mit
den wirren CO2 Steuern,die man solange hochschrauben will,bis der Bürger E Auto
fährt,und endlich Wärmepumpe hat. Das nach der Heizungssparte jetzt die Autoindustrie
mit allen Zulieferern abschmiert,ist logisch.Einfach mal so übers WE die Zulage abschafffen,
ein Bärensdienst für zukünftige E Auto Fahrer und Häuser.

Bürgergeld usw heizen das ganze noch weiter an,Weihnachtsmarkt sauteuer,und am Eingang
wirst du dank der neuen Facharbeiter nach Waffen untersucht. Und zahlst dann für ne Bratwurst
8 Euro.Es peitscht sich hier immer mehr alles auf,da kann auch ne neue Regierung erstmal recht
wenig ändern,aber versuchen. Der Spuk begann 2015, die drei von der Bundestagskatine haben
es nachhaltig versaut. Bürokratieabbau,Pustekuchen. Stichwort Reifenfreigaben Motorräder mit
normaler ABE und Lieferkettengesetz mal als beispiel genannt:mad:

Kann nur froh sein,das ich bei VW 2021 raus bin. Dachte ja schon ,wird nix
besser,aber das es so dicke kommt:(

Wollen wir das Beste für 2025 hoffen. Befinitiv sind alte mopeds nachaltiger
als alles andere.

lg franx
 
hallo!

diese diskussion ist das beste beispiel für politik.
schon bei so wenigen leuten wie hier,
hat jeder seine eigenen ansichten und interessen.
wie soll da eine regierung millionen menschen
unter einen hut bringen?????
wie sollen sich die leute eine reale meinung zu allem bilden?
durch die asozialen medien? mit fake, lug und trug?
hat keiner aus der geschichte was gelernt?
jede ritzerote socke war und ist eine diktatur.
jeder braune springerstiefel war und ist eine diktatur.
mundtote und eingemauerte bürger.
schaut euch dazu mal die vielen, aktuellen beispiele an!
wems hier nicht mehr gefällt, kann doch auch gerne
in diese länder auswandern.
da wird dann jedem das deutsche friede, freude und eierkuchen
missgefühl endlich mal bewusst!
kein jammern mehr auf hohem niveau.......

grüsse
markus
 
....man sollte nicht die "ritzeroten Socken" mit DDR, ehemaliger Ostblock, Cuba usw. vergleichen oder gleichsetzen, das ist "Banausentum".....wer das tut hat gar keine Ahnung was der Ursprungsgedanken war oder Gesellschaft dahinter hätte stehen sollte......oder er hat sein Wissen über die Jahre aus der Bildzeitung oder sonstige Käseblättchen vervollständigt.

Die ganzen bisherigen (vermeitlichen) "sozialistischen Gesellschaften" die wir irgendwo mal hatten, hatten alle nichts mit Sozialismus oder öhnliches zu tun, das waren tatsächlich lupenreine Diktaturen, also Kapitalismus mit wenigen, die sich dann einen Selbstbedienungsladen geschaffen haben für Generationen aber davon spricht an der Stelle keiner.....wieso denkt jeder direkt an DDR und Konsorten, das hatte nie was mit Sozialismus nichts zu tun (das ist eh nur ein Wort, man kann ihn auch Heidewitzka nennen von mir aus)......
sobalb einer mal was anderes als das (ausbeuterische Kapitalismus) in den Mund nimmt, kommen alle "Fachleuten" mit DDR und den anderen und alle wissen sofort was es ist........ist irgendwo klar, dass da nichts gescheites rauskommen kann....

....und im Übrigen warum geht es z.B. Cuba so schlecht?, bestimmt nicht wegen Arbeitsscheu und dummen Leuten (da sind weniger Analphabeten als in Deutschland, das ist Fakt) usw. sondern weil unser großer Freund aus eigenen (natürlich wirtschaftlichen) Interessen Jahrzehnte!! mit Gewalt ein vollständiges Embargo durchgesetzt hatten und somit dort nichts passieren konnte, nix rein nix raus (voher Gangster- und Abzockparadies....wohrer die kamen weisst hoffentlich auch jeder....)
Grüße
 
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...na Gott sei Dank. Dann kann man ja wieder ruhig schlafen. National-SOZIALISMUS und internationaler SOZIALISMUS hat nichts mit SOZIALISMUS zu tun. Ja nee iss klar. :cool:

Hier bin ich raus. Hilfe.
 
Ich finde die Diskussion gut, gerade weil sie kontrovers geführt wird und bleibe deshalb gerne dabei.

@HerrSuhrbier
Christoph, nimm mir folgende zwei Sätze nicht krumm.
Ein Aussteigen ist das, was viele Menschen machen, wenn sie sich nicht mehr mit Dingen auseinandersetzen wollen, aus welchen Gründen auch immer.
Allerdings finde ich, dass durch Auseinandersetzungen und Gespräche richtig was bewegt werden kann.

Das große Problem dieser Diskussion ist, das es keine eindeutige Definition von "Sozialismus" gibt.
Hier sollte jeder seine Auffassung dazu beschreiben, damit klar ist wovon gesprochen wird.

Zum Argument, dass das System in den USA gut ist möchte ich folgendes ausführen, da ich ebenfalls der Meinung bin, dass das eben nicht so ist.

Das liberale Wirtschaftssystem der USA hat zu solchen weitreichenden Krisen wie dem "schwarzen Donnerstag", der globale Folgen hatte.
Wozu der Börsencrash von 1929 in Deutschland beigetragen hat ist vermutlich hinlänglich bekannt.

Der anschließend von Roosevelt eingeführte, eindeutig sozialistisch geprägte "New Deal" hat dann geholfen das Land zu stabilisieren.
Darin enthalten waren solche Dinge wie Mindestlohn, Sozial- und Krankenversicherung und ein progressives Steuersystem.

In der Folgezeit wurde das Ganze dann im Zuge des Neoliberalismus wieder Stück für Stück aufgeweicht.
Die Folge dessen waren dann Krisen wie die US-Sparkassenkrise, das Platzen der Dotcom-Blase und die Große Rezession.


Für mich bleibt das System in Deutschland weiterhin gut, auch wenn es Krisen und Herausforderungen gibt, die es zu bewältigen gibt.

Ich persönlich stehe z.B gerade der größten beruflichen Herausforderung die ich bis dato hatte gegenüber, da ich in der Automobilbranche arbeite.

Und ich bin der Meinung, dass es nicht die Politik ist, die hier die Hauptschuld trägt, sondern die Unternehmen, und damit zu einem gewissen Teil auch ich, die sich zulange auf ihren Erfolgen ausgeruht haben.
Trotzdem stecke ich jetzt nicht den Kopf in den Sand, sondern gehe das Thema an.
Auch vor dem Hintergrund, dass ich weiss, dass unser Sozialsystem nicht auffängt, wenn es nötig sein sollte.

Gleiches gilt für eine größere OP, der ich mich in naher Zukunft unterziehen muss.
Die könnte ich nicht machen, wenn es nicht die Krankenversicherung gäbe, in die ich und viele andere einzahlen.

In den USA müsste ich das selbst bezahlen, was bei einer, vermutlich Sechsstellungen Summe, für mich nicht machbar wäre.
Wenn ich diese OP nicht mache führt das über kurz oder lang zu einer Arbeitsunfähigkeit, womit ich dann ebenfalls wieder auf ein, in den USA nicht existentes, Sozialsystem angewiesen bin.

Von daher ist das hier schon gar nicht so schlecht.
 
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...das ist richtig. Was ich nur als absoluter Unsinn abtue ist die (gerne verwendete) Behauptung dass, "man es selber in der Hand hat", "man muss nur die Leistung und Engagement mitbringen" "jeder der will der schafft es", "jeder hat die Chace es zu schaffen, mann muss es nur wollen" usw. usw........lauter unsinniger, luftleeren Floskeln die nichts mit der Realität zu tun haben, das ist völliger Blösinn....das kann gerne der Vater seinem 5. jährigen Sohn gerne erzählen, das passt.....danach hört es aber auf (vielleicht klappt das auf einer "Bananeninsel" wo man ganz alleine ist, ich habe es noch nicht probiert, das lasse ich gelten....)
 
Hallo Matthias,

Danke für Deine sachliche Interpretation des Themas. Das nehme ich natürlich auch nicht krumm. Warum auch? Gerne will ich meine Auffassung dazu auch nochmal näher erklären.

In den USA hat man das System der freien Marktwirtschaft etabliert. Es setzt konsequent auf Selbstverantwortung. Das heißt, daß jeder Bürger die Freiheit und die Verantwortung hat, mit seinen Ressourcen zu machen was er will. Er kann sich täglich mit Fastfood vollstopfen, oder kauft sich einmal im Jahr einen neuen Pickup. Wenn er dann mit 40 Jahren 250 Kg wiegt und alle möglichen Krankheiten bekommt, trägt er dafür selbst die Verantwortung und nicht die Gesellschaft. Er kann sich aber auch statt sich täglich mit Fastfood vollzustopfen, eine Krankenversicherung zulegen und Sport treiben. Die große Mehrheit der Amerikaner würde diese Freiheit selbst zu entscheiden niemals eintauschen. Ob es den bräsigen obrigkeitshörigen Deutschen paßt, oder nicht.

Das deutsche Gesundheits- und Sozialsystem ist eine großartige Errungenschaft der sozialen Marktwirtschaft, welche bis in die 90er Jahre den meisten Bürgern einen guten Lebensstandard ermöglichte. Basierend darauf, daß alle die können eine Leistung in Form von Arbeit erbringen und anteilmäßig nach Höhe ihrer Einkünfte solidarisch in dieses System einbezahlen. Um es dann bei echtem Bedarf im Gegenzug auch nutzen zu können. Das funktionierte solange gut, solange sich Staat und Bürger an die Regeln hielten und es ein gesundes Verhältnis von Einzahlern und Empfängern gab.

Verlierer aus welchem Grund auch immer, gibt es in beiden Systemen. Aber der großen Mehrheit geht es viel besser, als im „schönsten“ Sozialismus. Freiheit ist nun mal das Lebenselixier und nicht sozialistisch betreutes Denken, Verbote und Gleichmacherei.

Mittlerweile erhalten aber auch Hunderttausende Müßiggänger aus aller Welt bedingungslos Leistungen, obwohl sie weder in unser Sozial- noch in unser Gesundheitssystem auch nur einen Cent eingezahlt haben. Sie müssen nur das vierstellige Zauberwort stammeln können. Im Gegenzug werden die Einzahler immer weniger. Der Kollaps ist dann aber leider unausweichlich und eine rechnerische Gewissheit. Pech dann für die, die solidarisch waren.

Dieses ganze Drama läuft dank unserer selbsternannten wahren Demokraten, mit tatkräftiger Unterstützung des zwangsfinanzierten ÖRR Regierungsfunk und einer weitestgehend narkotisierten und unter dem Stockholm-Syndrom leidenden Bevölkerung reibungslos ab.

Auswandern ist für mich dann die letzte Möglichkeit und eine Art Notwehr mich dem kollektiven Übergang in den Öko-Sozialismus zu entziehen. Sowohl mental, als auch finanziell. Ich kann mit diesem Mist nichts anfangen. Ich denke das Zeitfenster noch einmal einen Turnaround zu schaffen, schließt sich in den nächsten 3-4 Jahren.

Für Deine OP guten Erfolg und alles Beste!



Viele Grüße Christoph
 
...."freie Marktwitschaft oder was auch immer" wird der Untergang der Meschheit sein......irgendwann werden diejenigen die "durch die Maschen der "freien was auch immer" fallen so viele sein und sich nicht mehr mit Floskeln wie "ihr müsst Selbstverantwortung zeigen", "ihr könnt es auch schaffen, ihr müsst es nur wollen bla, bla" abspeisen lassen......auch hier bei uns ....und auch woanders wo man auswandert, dass es der ganz große "Knall" kommt.....und keiner wird es vestehen (wollen).....
Grüße

HerrSuhrbier:

.........wenn bei 5% "Supergewinner" 95% "arme Schweine" kommen, weiss ich nicht was an der tollen amerikanischen Freiheit so toll sein soll............auch wenn dort die 5% tatsächlich die gesamte Wirtschaftleistung bringen.....was nützt dir die ganze "Freiheit" (was man auch immer darunter verstehen mag) wenn du aufgrund des Systems ein "armes Schwein" bist........in Amerika schlafen ehemalige "Mittelständler" die ihr ganzes Leben gearbeitet haben aufgrund des "Verzockens" der Banken usw. ohne Rente im Kofferraum Ihres Autos.....danke, dann besser weniger "Freiheit" und hier fein....
 
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