Sym Jet4 Probleme

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Psycoworm

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Fahrzeug(e)
Sym Jet 4
Hallo leute,

Ich habe ein sehr komisches Problem mit meinem Sym Jet 4.

Der Roller ist ja bekannterweise ein 4Takt exemplar.
Er lässt sich normal auch ohne Gas starten. Dreht dann wenn er kalt ist auch Automatisch etwas höher.
lässt man Ihn ca 10 Sekunden stehen mit Standgas geht er einfach aus und lässt sich ca 30 sec ned mehr starten, und wenn dann mit viel gas.

Wenn er wie oben beschrieben dann im standgas läuft und man gibt Vollgas und hält es auch dreht ernauf maximum drehzahl und bleibt da auch.
Wenn ich gas auf ca 1/2 geb und halte das wird der motor langsamer bis er letztendlich wieder abstirbt.

Was ich Getauscht/Versucht hab:
Vergaser gereinigt und 4 Verschiedene von Funktionierenden Fahrzeugen.
Neue Kerze
Neue zündspule
Neue CDI
Neuer Laderegler
Neuer Stator mit Zünd Kontakt
Benzintank Abgeklemmt und über Seperaten behälter laufen lassen ohne Hahn
Luftfilter Offen / Schlauch Ab
Öl Kontrolliert und gewechselt
Auspuff Ab
SLS oder Agr leitungen zeitweise blindgelegt
Unterdruckleitungen auf undichtigkeit geprüft

Problem ist... alles was ich versucht habe hat exakt die gleichen auswirkungen.

Hat von euch jemand eine Idee?

LG Andy
 
Hallo guten Morgen.

Ich wollte mitteilen das, dass problem beseitigt wurde.
Kaum zu glauben aber es lag an einem nicht vorhandenen Ventilspiel am Auslassventil.
Seitdem schnurrt er wie ein kätzchen

l.g.
 
Andy , vielen Dank für die Rückmeldung ,da kann jeder davon lernen.
Viel Spaß mit deinem Gefährt.
 
Hallo, ich bin Winni der neue. Ich habe Einen Jet 4 Roller mit genau dem gleichen Problem. Ich stelle noch ein Video ein dann seht ihr das bzw., hört ihr das. Ich vermute aber den E Choke, wenn ich den Stecker vom Choke abziehe ist das Problem weg?
Aber nichts desto trotz werde ich das Ventilspiel überprüfen. Hat jemand eine Anleitung für mich, und noch einen Tipp Danke
 
Ein altes Sprichwort lautet bekanntlich "scheppernde Ventile gehen nicht kaput", aber wenn man sie gar nicht hört können sie möglicherweise unerwartet ausbrennen! Deshalb 0,1 mm zu viel Ventilspiel ist immer besser, wie 0,05 mm zu wenig
 
Ein altes Sprichwort lautet bekanntlich "scheppernde Ventile gehen nicht kaput", aber wenn man sie gar nicht hört können sie möglicherweise unerwartet ausbrennen! Deshalb 0,1 mm zu viel Ventilspiel ist immer besser, wie 0,05 mm zu wenig

Moin was heist das ? Versteh ich nicht
 
Es gab schon vor vielen Jahren Spezialisten welche das Ventilspiel so eng wie möglich einstellten, damit man die Ventile auf keinen Fall rasseln hörte. Das wurde aber nicht selten übetrieben und so fiel im schlimmsten Fall ein "gelb glühender" Ventilteller, bei hoher Motorlast in den Brennraum! Lautstark "scheppernde" Ventile mit zu viel Spiel dichten stattdessen meistens gut ab und sind in jedem Fall das kleinere Übel!
 
Es gab schon vor vielen Jahren Spezialisten welche das Ventilspiel so eng wie möglich einstellten, damit man die Ventile auf keinen Fall rasseln hörte. Das wurde aber nicht selten übetrieben und so fiel im schlimmsten Fall ein "gelb glühender" Ventilteller, bei hoher Motorlast in den Brennraum! Lautstark "scheppernde" Ventile mit zu viel Spiel dichten stattdessen meistens gut ab und sind in jedem Fall das kleinere Übel!
Das heißt du denkst das es an den Ventilen liegt. Und nicht am Choke? Warum bleibt er dann an wenn ich den Choke abstecke
 
Meine Antwort bezog sich in erster Linie auf zu eng eingestelles Ventilspiel, mit möglicherweise teuren Folgeschäden.

Vor über 40 Jahren war ich mit meinem damaligen Firmenwagen (Opel E-Rekord 1,8S Caravan) in Kamp Lintfort, als bei dieser Kiste am nächsten Morgen beim Hotel-Parkplatz der Motor nach dem Kaltstart, unerwünschte hämmernde Geräusche wie ein alter Bulldog von sich gab. Ich entfernte anschließend den Ventildeckel und sah, dass sich der Hydrostößel am Einlaßventil vom zweiten Zylinder nicht mehr aufpumte. Folglich bestand keine Gefahr im Verzug und ich fuhr gemütlich ca. 900 Kilometer mit max. 100 Km/h Reisegeschwindigkeit nach Hause. Weil der zweite Zylinder erheblich bremste, verbrauchte ich für diese Strecke ungefähr 25 Liter mehr Benzin als geplant. Am nächsten Tag sofort den zusammengeklopften Hydrostößel gegen einen neuen erstetzt und der alte Vergasermotor lief noch weitgehend problemlos weitere 100000 Kilometer, bis diese Rostlaube verkauft wurde.

Ein Elektrischer Yoke sollte im Idealfall im kalten Zustand aktiv sein und mit zunehmender Erwärmung des Heizwiderstandes allmählich unwirksam werden.

Möglicherweise hast Du ein Problem mit teilweise verstopfter Leerlaudüse, was dafür sorgen könnte, dass der Roller extrem Yoke süchtig ist?
 
Ich habe den Vergaser bereits zweifach überprüft, dieser scheint in Ordnung zu sein. Da es sich um einen elektronischen Vergaser mit Lambdaregelung handelt, gestaltet sich die Fehlersuche schwierig. Aktuell weiß ich nicht mehr weiter: Bei warmen Temperaturen sprang der Roller problemlos an – es sei denn, er stand mehrere Tage still, dann brauchte er sehr lange. Zudem wurde leider an der Einstellschraube gedreht ( ist das dei CO Schraube ) , was die Abstimmung zusätzlich erschwert
 

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Ich hatte an meiner alten Kawasaki GPZ 70 Turbo mal den Dosselklappensensor demontiert und vorher sogar die Position mit einer Reißnadel angezeichnet, trotzdem verbrauchte die Maschine später beinahe einen Liter mehr Benzin/100 Kilometer. Eine ordnungsgemäße Feinjustierung schaffte ich später nur mit Hilfe vom CO Tester einer befreundeten KFZ Werkstatt!
 
Hallo, hat sonst jemand noch Ideen ich komme nicht weiter ? Aus Elmshorn ist hier nicht zufällig jemand der helfen kann?
 

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