Material an Seitendeckel

Die Kräuselung hängt mit der Materialdicke zusammen aber noch mehr mit der Temperatur mit der er eingebrannt wird.

Ich hab Deckel für meine 50er KTM und für den Fantic Cafe Racer im Backofen 2Stunden bei 120° eingebrannt und die sind Super geworden,schön fein gekräuselt.
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Die Deckel für den 130er Sachs hab ich auf einer Herdplatte eingebrannt und da ist die Kräuselung grober und ungleichmäßiger,da der Deckel nicht gleichmäßig heiß ist,wie im Backofen.
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(Das im Backofen konnte ich nur machen da meine bessere Hälfte an dem Tag erst spät Abends nach Hause gekommen ist.

Nach Stundenlangem Lüften war davon nichts mehr zu riechen. :mrgreen:
 
Hallo Hans-Joachim.

Ich wäre rausgeflogen, glaube ich. :mrgreen:

Sieht sehr schön aus. Mit der Intensität der Kräuselung muß man experimentieren. Deine genannten Faktoren spielen dabei die ausschlaggebende Rolle!!!
Aber schön, daß man es so steuern kann, wie es gefällt!!!

Gruß, Stefan
 
Backofen mache ich schon lange nicht mehr bei Schrumpflack - obwohl es vorgegeben wird. Am besten kommt man nach meiner Erfahrung zurecht, wenn man blanke Flächen auf jeden Fall dünn vorlackiert. Ich nehme dazu immer schwarz matt. Nicht zu dick augetragen. Dann Schrumpflack und einfach trocknen lassen. Im Sommer in der Sonne, ansonsten im Heizungskeller. Wichtig ist, dass z. B. ein Seitendeckel vor dem Lackieren eine gewisse Temperatur hat. So um die 40 ° C, dann gelingt es mir am besten. Also wärme ich sie im Minibackofen vor. Falls ein vorhandener schwarzer Lack nur ausgebessert werden soll: anschleifen, ein paar kahle Stellen können durchaus dabei sein. Dann Schrumpflack drüber. Lieber zu wenig als zuviel. Nachbessern kann man ggf. immer noch - schadet auch der Struktur nichts. Zuviel aufgetragen: vorbei, keine Chance mehr.

Noch eines: Ich decke Dichtflächen, Schraubenlöcher, Simmerring- u. Lagersitze immer ab bzw. klebe sie ab.

Gruß Holger
 
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