Kaufberatung 50er "Schalt-Moped"

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Mopedfahrer10052000

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50er Roller
Hallo zusammen.

Für meine Jungs die jetzt nacheinander das Alter für den 50er Führerschein haben brauche ich einen fahrbaren untersatz.

Aktuell haben wir einen 50er Peugeot Roller, der ganz gut läuft, aber im Vergleich zu seinen kumpels mit 50er Beta/Fantic kommt er halt nicht mit.

Da ich ja nacheinander zwei Jungs habe die das Teil nutzen. Haben wir schon überlegt ein neues oder junges gebrauchtes Moped zu kaufen, es gibt ja einige Modelle mit dem Minarelli Am6 Motor von diversen Herstellern.

Wie sieht es da mit der Langlebigkeit aus?

Viele gebrauchte Modelle haben bei 4.000-10.000km schon Ersatz/Tuning Zylinder verbaut.

Halten die ersten Zylinder nicht länger als ein paar tausend Kilometer ?

Sind die getrennt Schmierungen nicht zuverlässig?

Oder liegt es an der Verlockung, sing einen günstigen 70er Satz für 100 Euro zu kaufen, der dann nicht lange hält, und den Rest mit sich reißt?

Die neuen 50er Modelle in der besseren Ausführung kosten ja schon 4000 Euro, bei den gebrauchten zw. 2000 und 3000 Euro ist bei den meisten schon was gemacht worden.

Die gebrauchten Simson werden auch hoch gehandelt und sind ja auch schon elredht alt, abenso die Mopeds aus meiner Jugendzeit (Honda Mtx, Yamaha DT) sind auch schon mehrmals durchrepariert in dem Alter.


Vom Gefühl her sind die Mopeds bei 2000 Euro mit einem günstigen Zylinder wieder fahrbereit gemacht worden, und dann werden sie verkauft.


Wie zuverlässig und langlebig sind die Minarelli Am6, bei Moderatem Tuning mit ca 60km/h, bei den neuen sind ja die Teile zum umbauen auf 60km gleich mit dabei.

Vielen Dank
 
Minarelli AM und Derbi Motoren halten in der Regel ewig. Die Zylinder sind original Nikasil Beschichtet und habe bis 9PS. Wenn die hops gehen, war das Tuning scheiße. Beachten sollte man aber, das bei Kolben mit nur einem Ring dieser öfter gewechselt werden muss.
 
Iwe kann das Ring denn "schlecht' sein?

Zu mager und dann zu heiß?


Ich habe nun mit einigen Bekannten/Jugendlichen gesprochen und bin auch probegefahren, die 50er Beta sind dort recht beliebt, und natürlich fährt keiner original.

Der werksseitig mitgelieferte Entdrosselsatz ist eigentlich überall montiert worden, alternativ dann auch noch andere Krümmer/Resonanzauspuffe.


Es gibt auch so einen Drehzahlbegrenzer mit einem Kabel das man durchtrennen kann.


Die Drehzahlen sind dann für mein "gewohntes 4 Takt Umfeld" schon sehr hoch, aber untenrum kommt nicht viel.

Mopeds die original genau 45 liefen, laufen ohne Drehzahlbegrenzung dann 65 kmh mit der gleichen Übersetzung, und aus 7000rpm werden 10.000rpm.

Sind diese Drehzahlen noch normal/gesund?




Früher vor 35 Jahren hatte ich eine Yamaha DT 80 LC1, mit einem anderen auspuff drehte die auch bis 11000rpm und lief dann im 4. Gang schon 95, aber die letzten beiden Gänge konnte man kaum noch nutzen.

Untenrum ging nix mehr und ich habe den auspuff weiterverkauft.


Falls wir uns so ein neuartiges Schalt-Moped zulegen, sollte das halt auch ne Weile halten, und darnrum schrauben tun die Kinder sowieso.....
 
Meine Aprilia RS 50 fährt seit Jahren mit dem AM6. Drehzahlen bis 13000..
 
Sind die 13.000rpm denn dauervollgas / Teenager fest?

Gibt es nach abklemmen des Drehzahl begrenzer Kabels noch ein Limit, oder dreht das Moped dann bis zum abwinken.
 
Mopeds die original genau 45 liefen, laufen ohne Drehzahlbegrenzung dann 65 kmh mit der gleichen Übersetzung, und aus 7000rpm werden 10.000rpm.
Sind diese Drehzahlen noch normal/gesund?
Meine Motorhispania RYZ SM 50 (mit dem AM6) dreht bis 10000 und zeigt erst da drüber Überdrehzahl an. Meine Daelim Roadwin R FI (125er 4T) hat ihre Maximalleistung sowieso bei 10500 und regelt bei 11000 ab. Eine M1000 hat ihre Maximalleistung sogar erst bei 14500. Klar ist der Verschleiß dann höher als bei 2/3 der Drehzahl. Aber gerade bei diesen Hochdrehzahl-Motoren kann 1/2 Drehzahl schon zu wenig sein.
 
Minarelli AM und Derbi Motoren halten in der Regel ewig. Die Zylinder sind original Nikasil Beschichtet und habe bis 9PS. Wenn die hops gehen, war das Tuning scheiße. Beachten sollte man aber, das bei Kolben mit nur einem Ring dieser öfter gewechselt werden muss.


Das stimmt schon lange nicht mehr. Die Rieju, Beta und KSR Modelle haben schon immer Graugußzylinder und Kolben mit 2 Kolbenringen. An der Drehzahlfestigkeit haben sie dennoch nichts eingebüßt.
Korrekt ist aber auch, daß die meisten Schäden, durch "Tuner ohne Plan" entstehen. Einer meiner Söhne fuhr seine 2019er KSR von Anfang an mit Serienteilen getunt mit Drehzahlen um 11.000. (ca. 80 km/h). Der Motor hat nun 12.000 Km ungeöffnet drauf.
 

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"Ungeöffnet" heißt natürlich, daß es keinen Schaden gab, der das erfordelich gemacht hätte. Kontrolle und Wartung gab es natürlich trotzdem.
 

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