Schaltplan Umbau Kokusan 12 V K50 RL 1975

Belina40

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Hercules k 50
Hallo zusammen, ich möchte die Kokusan 12 V für den Sachs 50s einbauen. Die Einbauanleitung von Mikepower ist dabei. Um den Rest vom Kabelbaum (Rennschnecke 1975 mit Blinker) richtig zu verkabeln würde ich mich leichter tun, wenn es bereits einen Schaltplan mit der Kokusan 12 V gibt. Hat jemand schon einen gezeichnet? Vielen Dank. Gruß Erwin
 
Nimm in jedem Fall einen schnelladefähigen LiFeP04 Akku oder wenn der Platzbedarf keine große Rolle spielt eine 12V 3,5Ah Natrium Ionen Batterie, denn mit klassischen Bleiakkus fällt der Ladestrom sehr bescheiden aus und hält dann meistens auch nicht lange. Früher habe ich öfter Schaltpläne umgezeichnet, welche später von schmierigen Händlern bei iBäääh zum Verkauf angeboten wurden. Das wichtigste ist der Hauptstromkreis mit AC/DC Aufsplittung, welcher bei jedem Moped weitgehend gleich ist!

12v-universal_schema.png
 
Hallo Ewald, komme erst jetzt dazu nach dem Akku zu schauen. Wenn ich bei Emerit schaue habe ich folgender Hinweis gefunden:

LiFePO4-Batterie in Motorrad, Roller oder Moped betreiben​

Q: Kann eine 12V LiFePO4 Batterie in einem Oldtimer-Motorrad, Roller oder Moped ohne E-Starter verwendet werden? Der Akku wird durch die Lichtmaschine geladen, der Roller hat einen Kickstarter
A: Sie können den Akku gerne parallel zum Roller betreiben, müssen diesen jedoch parallel mit einem mindestens 2.000 µF starken Kondensator verbauen.
Warum:
- Die Lichtmaschinen sind teils nicht exakt auf die Akkuspannung eingestellt, und laden den Akku impulsweise auf. Dadurch wird die zeitgesteuerte Schutzelektronik vom Akku ausser Kraft gesetzt und der Akku schlimmstenfalls mit den Spannungsspitzen überladen und zerstört. Um dies zu verhindern, muss die Spannung der Lichtmaschine geglättet werden, bevor sie in den Akku geladen wird.
Um die Spannung der Lichtmaschine zu glätten und den Akku sicher im Roller zu betreiben, müssen Sie daher einen mindestens 2.000 µF Kondensator parallel an den Eingang vom Akku klemmen.
Weiterhin sollte die messbare Grundspannung (ohne Spannungsspitzen) der Lichtmaschine 14.5V nicht überschreiten.
Frage: Wenn ich einen LiFeP04 verbaue - muss ich dann diesen Kondensator verbauen?
Gruß Erwin
 
Ich bin zwar nicht Ewald, habe aber auch nach seinem Plan umgebaut. Dort ist der Kondensator auch eingezeichnet. Was spricht dagegen, den einzubauen?
 
Hallo Erwin,

da hast Du völlig richtig gelesen und an meinem Schaltplan befindet sich auch der zwingend nötige Elko in Form von 4700µF, mit 35 Volt Spannungsfestigkeit!

LifePo4 Verbraucher Akkus haben ein BMS integriert, welches bei Überladungs und Tiefentladungsgefahr, den Energiespeicher hart vom Bordnetz trennt. Wenn nicht alle 4 Zellen korrekt balanciert sind, kann diese automatische Trennung schon deutlich unter 14,4 Volt Ldeschlußspannung erfolgen, was folgende Aufzeichnung am Modellbaulader zeigt.

12v4ah_bms_break.png


Wenn kein Elko installiert wird, würde dann die Ausgangsspannung am Laderegler so ähnlich wie die Aufzeichnung von Kanal 1 aussehen.

dc-out_3000rpm.png


Einen zweiten baugleichen Laderegler habe ich mit einem Elko als "Lückenbüßer" auf Kanal 2 vom Oszi gemessen, folglich kann nichts passieren wenn der LiFePO4 Akku unerwartet den Lade oder Entladepfad abschaltet!
 

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