CPI SM 50 springt mit E-Starter nicht an

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MadMade17

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CPI SM 50
Also wir haben die Elektrik geprüft . Der Anlasser dreht. Batterie ist in Ordnung. Zündfunke ist da. Wenn man sie anschiebt springt sie an. Hat mir jemand einen Tip? Das Bremslicht geht auch nicht. Wie kann ich das denn testen? Sorry bin neu mit der Technik. Achso gestern ist sie einmal umgefallen weil der Ständer nicht in Ordnung war. Anschließend ist sie einmal kurz mit dem Starter angesprungen? Gibts da vielleicht ein Ölsensor oder so? Gruss martin
 
Immer aufpassen bei Euro 4 Mopeds mit "DC" CDI Zündanlagen! Wenn beispielsweise die Starterbatterie vom Innenwiderstand schon zu hochohmig ist, dann fällt dessen Klemmenspannung mit der Last vom E-Starter so weit ab, dass das CDI Zündsteuergerät nicht mehr funktionieren kann! Immerhin braucht der integrierte DC/DC Hochsetztwandler eine Mindestspannung vom 12 Volt DC Bordnetz, damit er die beötigten 200 bis 300 Volt für die CDI Zündsteuerung erzeugen kann.
 
Okay super vielen Dank für den Tipp. Kannst du mir auch sagen was ich messen muss um das festzustellen eigentlich ist nämlich eine neue Batterie drin aber vielleicht ist das die falsche oder hat sie einen Defekt von vorne. Weil was nämlich schon zu sehen ist Wenn ich den Starter drücke, kommt im Display Battery Low, obwohl sie voll geladen ist.Gruß Martin
 
Hast Du die Möglichkeit zu überbrücken?
Also Fremdstarthilfe geben?
 
Ja klar ich hab noch eine große autobatterie . Testes heute Abend gleich mal
 
Lade-Vollautomaten für "Dummies" beispielsweise von Cetek sollte man niemals niemals trauen, weil dort überwiegend nur wenige LED dem Anwender irgendwas "häufig unrealistisches" vorgaukeln. Anders mit einem guten Modellbauladegerät welches auch über Entladefunktionen verfügt und folglich die gespeicherte Ladungsmenge, bis zur zulässigen Entladeschlußspannung exakt aufzeichnen kann.

ytx7l-bs_entladen.png


Das wichtigste bei Starterbatterien ist allerdings ein ausreichend niedriger Innenwiderstand, weil andernfalls dessen Betriebsspannung bei starker Belastung extrem zusammenbricht! Dieses Beispiel zeigt eine zu hochohmige "Start-Stop" AGM Batterie mit eigentlich noch brauchbarer Kapazität, aber leider vom Innenwiderstand viel zu hochohmig zum starten.

varta-68ah-agm_laden.png


Die sollte im geladenen Zustand ungefähr 600 Ampere Kälteprüfstrom nach EN Norm oder ungefähr 4,5 Ohm Innenwiderstand aufweisen, welche aber erheblich unter diesen Werten liegt. Auf der anderen Seite wurden nicht selten noch brauchbare Starterbatterien entsorgt welche vom Innenwiderstand noch gut sind, dafür aber eher wenig nutzbare Ladung speichern können.

nur_5_euro.jpg


Deshalb niemals auf klassische Spannungsmessungen, im unbelasteten Zustand an den Polklemmen vertrauen!
 
Wow, super. Was müsste denn da original für eine Batterie drin sein? Weiß das jemand von euch?
 
Erfahrungsgemäß sind dort immer so ähnliche AGM Starterbatterien mit 12V 3Ah Nennkapazität installiert.


Wichtig ist in diesem Zusammenhang der höhere Kälteprüfstrom (in diesem Fall mit angegebenen 50 Ampere)! Verbraucherbatterien mit ähnlich kleinen Speicherkapzitäten, schaffen diese Ströme nicht und brechen folglich bei Belastung stark mit der Klemmenspannung ein.
 
Kann es sein, dass man bei diesem Moped auch die Bremse betätigen muss also ähnlich wie bei einem Roller. Weil ich hab nämlich auch kein Bremslicht? Vielleicht kann das Zusammenhängen. Ich hab es heute probiert mit einer Autobatterie zu Brücken, gleiches Verhalten sie springt nicht an, es dauert nur 4-5 Sekunden bis das Batterie Zeichen im Display erscheint.
 
Verlinke mal einen gut lesbaren Schaltplan von Deinem Moped, dann könnte man mögliche Probleme schneller lokalisieren! An Schaltmopeds sind die Bremslichtschalter kaum zum anlassen erforderlich, bei hubraumstärkeren Maschinen spielen häufig Leergangschalter, Kupplungsschalter und Seitenständerschalter eine entscheidende Rolle.

PS: Ich musste vor einigen Jahren mal eine Kymco Roller mit tiefentladenem Akku (welcher auf einem Anhänger transportiert wurde) analysieren. Dort hat irgend ein "Kapazunder" auch die Hauptsicherung überbrückt. Das Problem war dort ein defekter Regler mit sattem Kurzschluß gegen Masse, welcher sofort fürchterlich zu heizen begann und annähernd 30 Ampere Strom vom Energiespeicher zog.
 

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