Yamaha Rd 50 M Zündunken Problem

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Lio

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Yamaha Rd 50M, Ktm Sx 85
Moin, ich besitze eine Yamaha Rd 50 M bj 79. Ich hatte gestern einen Kabelbrand ( Das Pluskabel von der Baterie), jetzt habe ich nurnoch einen Schlechten bis garkein Zündfunken ( 6v Zündung). Ich hab geschaut 7,5 Volt kommen von der Zündung. Hat jemand eine Idee was kaputt sein könnte oder wo man mal nachmessen sollte? Viele Grüße Lio
 
Die Zündung wird direkt von der Zünderregerspule versorgt und hat nichts mit der 6 Volt Gleichstromversorgung für Blinker, Bremslicht, Hupe usw. zu tun!

rd50m_6v.png


Die oszillierenden Impulse im Zündstromkreis haben auch überhaupt nichts mit 6 Volt zu tun, das kannst Du allerdings nur am Oszilloskop gut erkennen!
 
Die Zündung wird direkt von der Zünderregerspule versorgt und hat nichts mit der 6 Volt Gleichstromversorgung für Blinker, Bremslicht, Hupe usw. zu tun!

rd50m_6v.png


Die oszillierenden Impulse im Zündstromkreis haben auch überhaupt nichts mit 6 Volt zu tun, das kannst Du allerdings nur am Oszilloskop gut erkennen!
Okay danke, villeicht war es Zufall oder so aber es war hat mit dem kabelbrand zusammen
 
War der kleine 6V 4Ah Akku schon so schlecht dass er die 10 Ampere Sicherung nicht mehr schmelzen konnte, oder wurde die Sicherung maßlos überdimensioniert oder völlig wegrationalisiert? Wenn die Isolierung vom eher dünnen Pluskabel schmilzt, müssen schon üppige Kurzschlußströme im Bereich >20 Ampere fließen.

Damit sich ein möglicher Kurzschluß auch auf die Zündungsfunktion auswirkt, müssten beispielweise irgendwo das rote und schwarz/weiße Kabel zur Zündung elektrisch leitende Verbindung haben. So einen ähnlichen Fehler hatte ich vor vielen Jahren an einem japanischen Moped, wo jemand die Sicherung gegen eine mit 30 Ampere tauschte und vorher noch eine neue 4V 4Ah AGM Batterie spendierte. Infolge eines Kurzschlusses an einer Blinkleuchte verschmorte dann auch das Zündschloß und verursachte als Kolaterialschaden auch noch eine elektrisch leitende Verbindung mit dem Abstellerkabel der Zündung.

Dieser bastelfreudige Kandidat welche den wahren Sinn von richtigen Sicherungen nicht verstand, durfte das Moped anschließend über 8 Kilometer mühsam nach Hause schieben.
 
Moin,
ich suche aktuell auch einen Fehler in der Zündung an einer Dt 50 2m4.
Welchen Widerstand sollte die Zündspule Primär- und Sekundärseitig haben?
Die Anlage ist nach Ewalds Anleitung auf 12V umgebaut worden.
Von einem auf den anderen Moment ist der Motor stehengeblieben. Zündfunke ist da.
 
Die Betriebart mit 6 Volt Bleiakkus ist allerdings an alten japanischen Mopeds völlig sinnlos, weil anstelle eines Ladereglers nur eine simple Gleichrichterdiode für ein allgemein schnelles Ableben des Energiespeichers sorgt. Zu Zeiten von verschlossenen ventilgeregelten AGM Akkus haben sich diese Probleme naturgemäß erheblich verschlechtert, weil sich im Energiespeicher erheblicher Druck aufbauen kann.

Ein unerwarteter Totalausfall von außenliegenden Zündspulen ist sehr unwahrscheinlich, ohmsche Widerstandsmessungen sind an Spulen allgemein wenig aussagekräftig. Als ungefähren Richwert an Primärwicklungen von klassischen außenliegenden Zündspulen für durchschnittlich 2 Ampere Zünderregerstom, kann man von ungefähr 1 Ohm ausgehen. Bei der Sekundärwicklung ist der ohmsche Widerstand in erster Linie von der Dicke des Kupferlackdrahtes und der Baugrößen vom jeweiligen Spulenkörper abhängig, in Diesem Zusammenhang gibt es nur Klarheit, wenn man deren Induktivität mit zwei unterschiedlichen Messfrequenzen überprüft.

Ich hätte im Zusammenhang mit der Zündung als ersten Schritt den Innenwiderstand vom Zündkerzenstecker überprüft und vorsorglich auch die Zündkerze erneuert. Ich hatte vor nicht all zu langer Zeit ein stark verbasteltes SUZUKI RV 50 Moped auf 12 Volt und kompakten LiFePO4 umgerüstet, wobei nach kurzem erfolgreichen Motorlauf dieser unerwartet ausging.

rv50-at_12v.png


Als Fehlerursache stellte sich später heraus, dass das Anschlußkabel zur Primärwicklung der Zündspule von irgend einem Murkser frisch angelötet wurde. Diese Lötstelle war allerding derart schlecht ausgeführt, dass sie sich bei Vibrationen löste und keinen elektrisch leitenden Kontakt mehr herstellte. Einen ähnlichen Fehler repararierte ich schon vorher am neu montierten Funkenlöschkondensator, wo deren Lötstelle eher oberflächlich angeklebt statt richtig gelötet war!
 
Ich komme nicht weiter.
Außerhalb des Zylinders habe ich Funken, Vergaser gereinigt. Kerze und Stecker mehrere probiert.
Moped springt nicht an, bzw. keine Zündung beim Start feststellbar. Kompression anhand von Widerstand am Kickstarter normal.
Für heute keine Lust mehr. ☹️
 
Die ausreichende Stärke vom Zündfunken kann man mit einem kleinen Streifen Thermopapier überprüfen, wenn man das Polrad mit einer Bohrmaschine antreibt. Werden zwischen den Elektroden der Zündkerze Löcher durch das Papier mit schwarzen äußeren Ringen gebrannt, reicht die Energie zum zünden von komprimierten Kraftstoff-Luftgemisch in jedem Fall! Ich nehme auch an, dass der Zündzeitpunkt so einigermaßen passt!

Dein Moped von Yamaha hat einen Membran Einlass, ist dort alles weitgehend Dicht? So ein Fehler hat mir vor beinahe 50 Jahren schlaflose Nächte bereitet.
 
Thermopapier....
Da kann man einen Kassenzettel nehmen? Unser Fax mit Thermopapier haben wir neulich entsorgt...:cry:
Am Einlass sollte alles dicht sein. Der Motor wurde vor 3000km gemacht und war in dem Bereich nie auffällig.
Kann die Membran brechen?
Das kann ich mir kaum vorstellen.
Das Moped ging während der Fahrt schlagartig aus, ohne vorherige Auffälligkeiten.
 
hallo bernd!

ich sags mal so:
bei zündapp gabs einige modelle, wo zwingend immer
eine membrane im werkzeugfach mitgenommen wurde!
somit hat sich die frage, kann eine membrane brechen, erübrigt......

grüsse
markus
 
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