Suche Hercules E1 Elektro- Mofa

schlossgeist

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hallo!
suche ein hercules e1 elektro mofa.
möglichst in deutschland mitte....
grüsse
markus
 
Hallo!Ich hab eine ! Bj 74/ Bin seit heute im Forum/ Ich tu mich immer schwer mit dem Computer (Der macht manchmal nicht was ich will! Gruß aus Braunschweig Gunnar.
 
hallo gunnar!
danke für deine pn.
melde mich gleich.
grüsse
markus
 
Hallo! Natürlich sind meine schönen Fotos weg! Aber alle Teile noch da !
Im Hercules-Forum hat jemand eine E1 neu aufgebaut( sieht super aus)
Da kann mann sich schlau machen!
Ein schönes Wochenende wünscht
Gunnar.
 

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Hi, der Motor ist schon mal sehr wahrscheinlich der gleiche wie an meiner Solo Electra. Je nach Baujahr 750 oder 850 Watt sollten es sein. Eine direkt auf der Welle sitzende Fliehkraftkupplung, die via Keilriemen eine Zwischenwelle antreibt, von der dann eine Kette ans Hinterrad geht. Leistungsvernichtender geht es kaum :), aber war damals halt so. Die Solo hat keinerlei "Fahrtenregler", da gibt es für den Motor ganz digital nur "on" oder "off". Bei der Kynast war es angeblich so geregelt, daß erst 12 und dann 24 Volt freigegeben wurden. Aber ob das stimmt weiß ich nicht. Wie ist das bei der Hercules?

Gruß Tobias
 
Bei der Kynast war es angeblich so geregelt, daß erst 12 und dann 24 Volt freigegeben wurden. Aber ob das stimmt weiß ich nicht. Wie ist das bei der Hercules?
Hallo, bei der Hercules E1 gibt es wie bei der Solo nur 1 oder 0... über "Gasgriff" auf einen Schalter: Motor an oder aus.
Grüße medja
 

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Bei der Kynast war es angeblich so geregelt, daß erst 12 und dann 24 Volt freigegeben wurden. Aber ob das stimmt weiß ich nicht.
Hallo, ergänzend dazu eine Werbeseite von der Kynast: ..wie genau erfährt man nicht, aber es wird ein elektrischer Geschwindigkeitsregler beworben.
Grüße medja
 

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Da ich mittlerweile auch eine Kynast habe, kann ich bestätigen das diese eine voll Elektronische Regelung hat 😁 Sollwertvorgabe 0-100% über ein Potentiometer das vom Gasgriff betätigt wird. Die Elektronik Box ist von Bosch.IMG_20260127_101244_608.jpg
Hat bissel was von Weltraumtechnik 70er Jahre 😜
 
Moin,

"Technik die begeistert!"
bzw. mein Nachbar würde sagen:
"Da waren die Russen mit weniger Rechenleistung im All!"

Jedenfalls ein deftiges Stück Zeitgeschichte!

MFG, Der Alte
 
Aber völlig sinnlose Fehlkonstruktion, da fahr ich lieber mit einem hundert Jahre alten Fahrrad! 🤣
 
Das ist relativ leicht erklärbar. 2 Stück 12V 100Ah Bleiakkus bei einer gesunder Entladetiefe von ca. 50% ergeben insgesamt eine nutzbare Speicherkapazität von ca. 1,2 Kwh! Auch wenn man einen alten Zweitaktmotor mit bescheidenen 10% Wirkungsgrad einschätzen würde, entspräche das vergleichweise der ausschöpfbaren Energiemenge aus 1,2 Liter fosilen Kraftstoff. Teure Blei Verbraucherbatterien mit 12V 100 Ah Nennkapazität welche bei 50% Entladetiefe theoretisch 400 Lade/Entladezyklen erreichen, liegen bei einem durchschnittlichen Einkaufspreis >300 Euro pro Energiespeicher. Nützt man stattdessen billige Starterbatterien unter vergleichbaren Einsatzbedingungen, sollte man mit realistischen 50~80 Zyklen rechnen, für mich wären solche Fahrzeuge niemals erstrebenswert und würde diese sofort verschenken, damit ich sie nie mehr sehe!

Ich weiß noch von einer befreundeten KFZ Werkstatt wo früher die überdachten City EL Stromer mit 3 Stück sauschweren 12 180Ah Bleiakkus verkauft wurden, dass deren Energiespeicher nach durchschnittlich 3 Jahren Mausetot waren. Viefahrer mussten ihre großen Bleiakkus noch deutlich früher erneuern. Mittlerweile werden dort nur noch einige wenige Fahrzeuge von diesem Typ gewartet, welche allerdings schon alle auf zyklenfeste und leistungsstärkere LiFePO Energiespeicher umgerüstet wurden. Das rechnet sich in der Praxis wirtschaltlich niemals, deshalb sind auch die meisten Kunden welche keinen richtigen PKW Führerschein besitzen auf Mopedautos mit sparsamen Dieselmotoren umgestiegen.


Unsere Tochter besaß zwischen ihren 15. bis 17. Lebensjahr ein alltagstaugliches altes Aixam Mopedauto mit sparsamen wassergekühlten Kubota 400 ccm Zweizylinder Dieselmotor. Dieses Fahrzeug konnte sie nach zwei Jahren Nutzung (mit ca. 20000 Kilometer mehr am Tacho) sogar geringfügig teuerer verkaufen, als zum damaligen Einkaufspreis von einer Pensionistin.
 
Diese Akku-Technik dürfte zum damaligen Zeitpunkt allerdings auch Stand der Technik gewesen sein.
zumindest wenn es um bezahlbare Bauteile ging.
 
Hallo Ewald, tatsächlich waren alle der damaligen Elektro Mofa (Hercules E1/ Kynast EMO/ Solo bzw Mars Electra) mit 24V Bosch Motor und 2x 12V ca. 50AH Blei Starterbatterien ausgerüstet. Da war der Stand der Technik das Dilemma, deshalb findet man heute die E-Mofa dann meist mit Kilometer Leistungen unter Tsd. Es war halt der erste Versuch Verbrenner zu ersetzen (Ölkrise '73) und die Zeit / Technik noch nicht reif 😔 Aber es ist doch schön wenn man solche Zeitzeugen 50 Jahre Später noch nutzen kann, dank moderner Akkutechnik sogar viel besser als Ende der 70er 😁 Ich würde sie auf keinen Fall eine Fehlkonstruktion nennen, sondern sehe darin den Grundstein aller heutigen Akku Bikes und Roller. Herkules hat nach dem E1 1988/89 mit dem Forschungsprojekt EFA in Kooperation mit Baumüller (Nabenmotor) und der TU Berlin dann ein paar E-Bike Prototypen gebaut (noch sehr schwer und Mofa ähnlich) welche zur Durchsetzung der Leichtmofaverordnung führte. Als solches waren dann Anfang der 90er die ersten Serienmäßigen (und in großen Stückzahlen) gebauten Hercules Electra zugelassen. Ein Damenfahrrad mit Gasgriff (fuhr also auch ohne Pedale treten) 0,5 PS Elektromotor und 24V / 7ah NiCd Akku von Sanyo. Auch nix dolles, aber gilt als der Grundstein für die Heutigen E-Bikes 😁
 
Ich besitze kein E-Bike mit Lithium-Ionen Brandbeschleunigern. In diesem Zusammenhang könnte ich mir nur einen eigensicheren LiFePO4 Energiespeicher mit durchschnitlich 2Kwh Speicherkapazität für richtig hohe Reichweite vorstellen. Das wäre allerdings von den Anschaffungkosten völliger Unsinn, deshalb bleibe ich lieber bei meinen alten Motorädern und zwei komfortablen Honda Helix Cn 250 Comfort Rollern.
 
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