Gehäusedichtflächen

Mopedikürer

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18 Oktober 2012
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Plz/Ort
Hercules-Sachsen
Fahrzeug(e)
Hercules Mk2 1976
Moin/Servus!

Noch eine Frage beschäftigt mich: Die Dichtflächen der 50er und 80er Sachs-Motoren.
Bei manchen meiner Rümpfe sind die so vermackt, dass ich Stellenweise auflöten muss.

Wenn man dann runtefeilt und ganz knapp über Höhe der Dichtfläche Papier zu Hilfe nimmt, um die Feile sauber a.d. Fläche laufen zu lassen, ohne diese zu beschädigen, also nur dort offenlässt, wo gefeilt werden soll, kann man schon sehr präzise aufs rechte Maß runterkommen.

Allerdings gibt es oft noch kleinere Schrammen i.d. Dichtflächen, die man durch Planschleifen oder maschinelles Planfräsen beseitigen kann.
Von Hand kann man einfach auf einem großen Bogen Schleifpapier planschleifen, natürlich muss man gleichmäßig dabei vorgehen und zuvor jede Erhabenheit von Aluminiumlot z.B. flachfeilen.

Allerdings haben die Dichtflächen von Werk aus eine feine Riffelung, dies kann man mit Schleifpapier natürlich nicht erreichen.

Kann ein Motorinstandsetzer so etwas durch maschinelles Fräsen genauso hinbekommen?
(Der hiesige konnte es mir am Telefon nicht sagen, er würde das sehen wollen)

Ist das eine bestimmte Art zu Fräsen? An der Fussdichtfläche vom Zylinder ist eine noch flachere Riffelung erkennbar, und die Riffeln in den Gehäusedichtflächen laufen in einem weichen Bogen, der von einer großen drehenden Maschine stammen muss.

Oft sind es nicht einfache, sondern überkreuzte Rillen.

MfG und Danke
 
Die Rillen brauchst du nicht,die sind Fertigungstechnisch bedingt,bringen aber nichts für die Dichtigkeit.
Eine Plangeschliffene Dichtfläche ist immer noch besser.
 
Also nehme ich am besten eine GlasplatteUnd ein Schleifpapier, und feile am besten vorher alle Unebenheiten so gut es geht runter.

80 er Körnung ist ok, nicht?
 
Ich würde dann aber nochmal über feineres drübergehen so 180 oder 240er.
 
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