cluberer2003
Bekanntes Mitglied
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- 8 Oktober 2009
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- Fahrzeug(e)
- Kawasaki Z900RS, Supra 4, MK 1, Sportbike SB, Prima 5 1979, M 4 Bj. 1978, BMW 535 d F11 LCI
Weil wir das Thema kürzlich hatten. Hier mal eine Überholung von einem Sachs 50 S mit geschweißtem Gehäuse:
Ein Teil oberhalb vom Ritzel wurde angeschweißt.
Auch auf der Unterseite ein Stück Kühlrippe...
Auf gehts....
Neue Kurbelwelle mit Alupleuel, seltene Ausführung mit einer gekappten Wange, etwas Flugrost muss noch entfernt werden....
Lager rein
Jetzt die Kurbelwelle, solange die Gehäusehälften abkühlen...
entrostet
Auf dem Bild oben sieht man die gekappte linke Wange sehr schön.
Hier im Vergleich zur Vorgängevariante für einen Sachs 50 S mit 3 Lamellenkupplung, die hatten auf dem linken KW-Stumpf noch ein 10er Gewinde, später dann M 12.
Unteren Zapfen Öl drauf...
Und jetzt noch eine Kleinigkeit, die eigentlich selbstverständlich sein sollte. Es geht um Simmerring- u. Lagersitze. Diese sollten so "ausgefüllt" werden, wie vorgesehen. D. h. wenn ein Simmerringsitz eine bestimmte Tiefe hat - meinetwegen bis zum Absatz einer Bohrung - dann sollte diese Tiefe auch ausgenutzt werden. In nachfolgendem Bild geht es um das Einpressen des Simmerrings in die linke Gehäusehälfte Kurbelraum:
Dort ist eine Schmierbohrung
Es reicht NICHT, wenn man nur soweit einpresst, bis diese frei ist. Der Simmerring gehört bis zum Absatz (bzw. auch "Anschlag") des Gehäuses eingedrückt. Da ist noch 1 mm Weg frei. Nur dann hat man die Gewissheit, dass der Simmerring, wenn am Anschlag, auch korrekt und gerade montiert worden ist. Also, bitte beachten!
Neuer Kupplungsdeckel mit noch jungfräulichen Schraubensitzen, diese sind bei gebrauchten Deckeln oft furchtbar beieinander.
Öl rein, die letzten 500 ml des 20 L-Kanisters....
Wird der Überstand der Mitteldichtung gekappt, sollte man mit Schmiergelleinen nochmal kurz drübergehen, damit es so aussieht (vollkommen plan):
Neu beschichteter Zylinder u. neuer Kolben:
Gestrahlter Kopf plus neue Scheiben und Muttern
Neue Motoplat-Zündung:
Fertig, geht - wenn richtig vorbereitet - sehr schnell.....
Einbau.....
Läuft wunderbar. Wie neu, ist ja auch alles wesentliche neu rein gekommen....
Probefahrt.....
Alles schick. Schaltung, Kupplung, Anspringverhalten, Leistung, Laufruhe, Fahrbarkeit. So soll es sein.
Wieder einer fertig.
Ein Teil oberhalb vom Ritzel wurde angeschweißt.
Auch auf der Unterseite ein Stück Kühlrippe...
Auf gehts....
Neue Kurbelwelle mit Alupleuel, seltene Ausführung mit einer gekappten Wange, etwas Flugrost muss noch entfernt werden....
Lager rein
Jetzt die Kurbelwelle, solange die Gehäusehälften abkühlen...
entrostet
Auf dem Bild oben sieht man die gekappte linke Wange sehr schön.
Hier im Vergleich zur Vorgängevariante für einen Sachs 50 S mit 3 Lamellenkupplung, die hatten auf dem linken KW-Stumpf noch ein 10er Gewinde, später dann M 12.
Unteren Zapfen Öl drauf...
Und jetzt noch eine Kleinigkeit, die eigentlich selbstverständlich sein sollte. Es geht um Simmerring- u. Lagersitze. Diese sollten so "ausgefüllt" werden, wie vorgesehen. D. h. wenn ein Simmerringsitz eine bestimmte Tiefe hat - meinetwegen bis zum Absatz einer Bohrung - dann sollte diese Tiefe auch ausgenutzt werden. In nachfolgendem Bild geht es um das Einpressen des Simmerrings in die linke Gehäusehälfte Kurbelraum:
Dort ist eine Schmierbohrung
Es reicht NICHT, wenn man nur soweit einpresst, bis diese frei ist. Der Simmerring gehört bis zum Absatz (bzw. auch "Anschlag") des Gehäuses eingedrückt. Da ist noch 1 mm Weg frei. Nur dann hat man die Gewissheit, dass der Simmerring, wenn am Anschlag, auch korrekt und gerade montiert worden ist. Also, bitte beachten!
Neuer Kupplungsdeckel mit noch jungfräulichen Schraubensitzen, diese sind bei gebrauchten Deckeln oft furchtbar beieinander.
Öl rein, die letzten 500 ml des 20 L-Kanisters....
Wird der Überstand der Mitteldichtung gekappt, sollte man mit Schmiergelleinen nochmal kurz drübergehen, damit es so aussieht (vollkommen plan):
Neu beschichteter Zylinder u. neuer Kolben:
Gestrahlter Kopf plus neue Scheiben und Muttern
Neue Motoplat-Zündung:
Fertig, geht - wenn richtig vorbereitet - sehr schnell.....
Einbau.....
Läuft wunderbar. Wie neu, ist ja auch alles wesentliche neu rein gekommen....
Probefahrt.....
Alles schick. Schaltung, Kupplung, Anspringverhalten, Leistung, Laufruhe, Fahrbarkeit. So soll es sein.
Wieder einer fertig.
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