Derbi Senda Kühlflüssigkeit tropft aus dem Gehäuse

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Rupert

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Derbi senda 50 xtreme
Bei meiner DERBI Senda Xtreme tropft aus dem kleinen Loch hinter dem Wasserpumpengehäuse Kühlflüssigkeit, wenn der Motor läuft und warm ist.
Was kann die Ursache sein? Eventuell Wellendichtringe der Wasserpumpe?
 

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Guten Tag Rupert,

beim AM6 gibt es drei Möglichkeiten. Entweder der Simmering zwischen Kupplungsgehäuse und Wasserpumpe.
Oder auch gerne die grüne leider minderwertige Papierdichtung, oder die Befestigungsschrauben des Pumpendeckel.
Wenns der Simmering ist, dann muß das Getriebeöl raus und der Kupplungsdeckel runter. Wenn die minderwertige Papierdichtung, oder die Befestigungsschrauben der Grund sind, dann Wasser ablassen, Pumpendeckel abschrauben, reinigen und ohne Papierdichtung nur mit Dirko HT einbauen. Zuerst alle Schrauben gleichmäßig mit 6 NM anziehen. Nach ca. einer Stunde mit 10-12 NM festziehen. Die Schrauben auch vorher mit Dirko HT einschmieren.

Test: Getrieb-Öl ablassen und prüfen. Sieht man Wasserspuren, oder ist das Öl puddingartig, dann ist der Wellendichtring defekt.
Ansonsten wie oben beschrieben das Gehäuse abdichten.


Vieel Grüße Christoph
 
Für solche Dichtstellen mit geringen Spaltmaßen und stabiler Verschraubung empfehle ich anaerobe Dichtmittel.
Dauerplastische Mittel wie Dirko HT neigen dazu sich aus dem Dichtspalt zu quetschen und die "Würmer" verteilen sich dann im Motor.

Hier eine gute Übersicht:

Die Dichtmittel gibt es so auch von anderen Herstellern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, ja. Natürlich bestreicht man das sorgfältig gleichmäßig und dünn. Und bei der Minifläche würden selbst ein paar Miniwürste
den Kühlkreislauf nicht stören. Ich habe damit die gesamte Ansaugbrücke von meinem 289er V8 Motor abgedichtet. Das funktioniert hervorragend wenn man das in zwei Etappen macht. Im ersten Step drückt man nur leicht bei.
Wenn nach einer Stunde das Mittel angetrocknet ist, dann hat man eine vollflächige Gummidichtung die man im zweiten Step dann nur noch mit dem richtigen Drehmoment anzieht. So gibt es auch keine Würstchen.
Das ist schon ein wunderbares Zeugs.

Kannst Du glauben :)
 
Bei der Ansaugbrücke von einem Viertakter hast du aber eigentlich nichts, wo sich die Würste absetzen können.
Beim Zweitakter sieht das anders aus.

Ich sage ja nicht, das Silikondichtmasse keine Daseinsberechtigung hat.
Ich persönlich empfehle einfach, aus eigener Erfahrung, für solche Anwendungsfälle etwas anders.

Was jeder verwendet bleibt einem selbst überlassen.
 
... aber doch. Das sind die Wasserkanäle genau neben den Ansaugkanälen. Hier wenns interessiert
 

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Okay, wieder was gelernt.
Das ist aber, soweit mir bekannt, nicht Standard, daß Kühlwasserleitungen in der Ansaugbrücke verlaufen.
Ist auch nicht gerade leistungsfördernd.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Empfehlung änderst sich aber nicht dadurch.

Bei der Ansaugbrücke wäre mir auch ein Material wichtig, daß kraftstoffbeständig ist.
Dirko HT ist das nicht.
Hier würde ich dann, wenn es Elring sein soll auf Curil T gehen.

Die beste Lösung wäre eine O-Ring-Nut einzustechen, wenn genug Platz und die entsprechenden technischen Möglichkeiten vorhanden sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Tag Rupert,

beim AM6 gibt es drei Möglichkeiten. Entweder der Simmering zwischen Kupplungsgehäuse und Wasserpumpe.
Oder auch gerne die grüne leider minderwertige Papierdichtung, oder die Befestigungsschrauben des Pumpendeckel.
Wenns der Simmering ist, dann muß das Getriebeöl raus und der Kupplungsdeckel runter. Wenn die minderwertige Papierdichtung, oder die Befestigungsschrauben der Grund sind, dann Wasser ablassen, Pumpendeckel abschrauben, reinigen und ohne Papierdichtung nur mit Dirko HT einbauen. Zuerst alle Schrauben gleichmäßig mit 6 NM anziehen. Nach ca. einer Stunde mit 10-12 NM festziehen. Die Schrauben auch vorher mit Dirko HT einschmieren.

Test: Getrieb-Öl ablassen und prüfen. Sieht man Wasserspuren, oder ist das Öl puddingartig, dann ist der Wellendichtring defekt.
Ansonsten wie oben beschrieben das Gehäuse abdichten.


Vieel Grüße Christoph
Herzlichen Dank für die rasche Antwort. Der Bereich der Papierdichtung ist trocken. Es tropft nur aus dem kleinen Loch. Somit hast du meine Vermutung bestätigt, es sind die Simmeringe, weil auch das Getriebeöl so eigenartig grau und dicklich ist. Ich werde den Wasserpumpen-Reparaturkit verbauen und aber auch gleichzeitig die Kupplung anschauen und auch gleich tauschen.
Kostet nicht so viel und dann ist wieder Ruhe in diesem Bereich.
 
Kannst du einmal ein Bild der Leckage machen?
Auf deinem ersten Bild ist da für mich schwerlich etwas erkennbar.
 
Guten Tag Rupert,

beim AM6 gibt es drei Möglichkeiten. Entweder der Simmering zwischen Kupplungsgehäuse und Wasserpumpe.
Oder auch gerne die grüne leider minderwertige Papierdichtung, oder die Befestigungsschrauben des Pumpendeckel.
Wenns der Simmering ist, dann muß das Getriebeöl raus und der Kupplungsdeckel runter. Wenn die minderwertige Papierdichtung, oder die Befestigungsschrauben der Grund sind, dann Wasser ablassen, Pumpendeckel abschrauben, reinigen und ohne Papierdichtung nur mit Dirko HT einbauen. Zuerst alle Schrauben gleichmäßig mit 6 NM anziehen. Nach ca. einer Stunde mit 10-12 NM festziehen. Die Schrauben auch vorher mit Dirko HT einschmieren.

Test: Getrieb-Öl ablassen und prüfen. Sieht man Wasserspuren, oder ist das Öl puddingartig, dann ist der Wellendichtring defekt.
Ansonsten wie oben beschrieben das Gehäuse abdichten.


Vieel Grüße Christoph
Guten Tag Rupert,

beim AM6 gibt es drei Möglichkeiten. Entweder der Simmering zwischen Kupplungsgehäuse und Wasserpumpe.
Oder auch gerne die grüne leider minderwertige Papierdichtung, oder die Befestigungsschrauben des Pumpendeckel.
Wenns der Simmering ist, dann muß das Getriebeöl raus und der Kupplungsdeckel runter. Wenn die minderwertige Papierdichtung, oder die Befestigungsschrauben der Grund sind, dann Wasser ablassen, Pumpendeckel abschrauben, reinigen und ohne Papierdichtung nur mit Dirko HT einbauen. Zuerst alle Schrauben gleichmäßig mit 6 NM anziehen. Nach ca. einer Stunde mit 10-12 NM festziehen. Die Schrauben auch vorher mit Dirko HT einschmieren.

Test: Getrieb-Öl ablassen und prüfen. Sieht man Wasserspuren, oder ist das Öl puddingartig, dann ist der Wellendichtring defekt.
Ansonsten wie oben beschrieben das Gehäuse abdichten.


Vieel Grüße Christoph

Kannst du einmal ein Bild der Leckage machen?
Auf deinem ersten Bild ist da für mich schwerlich etwas erkennbar.
Es tropft aus dem kleinen (rötlichen) Loch unter der Dichtung
 

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Meine Empfehlung änderst sich aber nicht dadurch.

Bei der Ansaugbrücke wäre mir auch ein Material wichtig, daß kraftstoffbeständig ist.
Dirko HT ist das nicht.
Hier würde ich dann, wenn es Elring sein soll auf Curil T gehen.

Die beste Lösung wäre eine O-Ring-Nut einzustechen, wenn genug Platz und die entsprechenden technischen Möglichkeiten vorhanden sind.
Mathias, das Dirko HT wird zu Gummi und ist hochtemperatur beständig. Aber sicher gibt es viele Wege nach Rom. Das soll ja hier kein Überbieter Wettbewerb sein. Viele Grüße Christoph
 
Für solche Dichtstellen mit geringen Spaltmaßen und stabiler Verschraubung empfehle ich anaerobe Dichtmittel.
Dauerplastische Mittel wie Dirko HT neigen dazu sich aus dem Dichtspalt zu quetschen und die "Würmer" verteilen sich dann im Motor.

Hier eine gute Übersicht:

Die Dichtmittel gibt es so auch von anderen Herstellern.
Die Dichtung scheint nicht das Problem zu sein. Ich habe trotzdem auch noch eine stärkere, schwarze Dichtung bestellt. Trotzdem danke für den Link zu Elring.
LG Rupert
 
Die Dichtung scheint nicht das Problem zu sein. Ich habe trotzdem auch noch eine stärkere, schwarze Dichtung bestellt. Trotzdem danke für den Link zu Elring.
LG Rupert
Gerne.

Mathias, das Dirko HT wird zu Gummi und ist hochtemperatur beständig. Aber sicher gibt es viele Wege nach Rom. Das soll ja hier kein Überbieter Wettbewerb sein. Viele Grüße Christoph
Curil T2 geht auch bis 270°C.
Wenn solche Temperaturen an der Ansaugbrücke auftreten, dann hast du ein ganz anderes Problem

Gruß MAtThias
 
Ich denke, da fehlt die Ablass Schraube...
 

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