Motor Überholung HERCULES K50RE

Beitragvon SDN » 09.11.2019 10:19

Hallo Leute, bin neu hier und brauche eure HILFE..;-)

Haben eine alte Hercules K50RE, BJ 72, hier sollte der Motor generalüberholt werden.
Wer hat lust dazu oder kann mir einer jemanden empfehlen.
Motor ist ausgebaut. Möchte das Ganze Teil restaurieren.

1000 Dank

Viele Grüße
Stefan

PS: eine Vorstellung meiner seits mit Bilder folgt..;-)
SDN
 
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Beitragvon percy » 09.11.2019 22:55

Hallo,
ich mache meine Motoren selbst, aber da ich da eher Laie bin, nicht für andere.
Ist mir zu riskant, wenn ich mir was kaputt mache ists meine Sache.
Zum Glück ( oder auch weil ich genau nach Anleitung vorgehe ) hat es bisher geklappt.

Habe das mir nach diesem original Reparatur Schulungsfilm angeeignet, ist so schwer gar nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=DY7xlKMiR0c&t=2102s

Viel Erfolg

LG

Andreas

Ach ja, da gibts auch noch einen für die Elektrik:https://www.youtube.com/watch?v=3sTHYgAlAYc&t=208s
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Beitragvon Sachscupspezi » 10.11.2019 01:17

@ percy
Wenn Du deinen Motor erfolgreich instand gesetzt hast ,bist Du kein Laie mehr. :wink:

Etwas technischen Verstand und handwerklich gut drauf sein, dann kann man das schon schaffen. Ist alles kein ganz großes Hexenwerk. Es kommt natürlich auch auf den Zustand des Motors an. Da geht ab und an ,nicht alles so leicht zu lösen ,wie es in den Filmen gezeigt wird. Audiovisuell, ist es aber viel besser zu verstehen als mit Reparaturanleitungen.
1.Man sollte sich schon mit den Motorteilen auskennen, Defekte und Verschleiß erkennen.

2. Vernünftiges ,passendes Werkzeug/Spezialwerkzeug, sollte man sich schon zulegen.
3.Ersatzteile sollten passend und nicht minderwertig sein/ Kugellager/Wellendichtringe u.s.w.
4.Das richtige ausmessen aller Wellen /Bauteilen die ein Axialspiel benötigen ist sehr wichtig .
Als Anfänger ,kann es etwas schwieriger sein, das Kettenrad abzuziehen und die BO Außenringe raus zu bekommen. Bei den Sachs 50S Motoren mit 6203C4 Kugellager auf der Primärseite der Kurbelwelle, ist der Einbau der Kurbelwelle schwieriger, als wenn beidseitig BO Schulterkugellager verbaut sind.

Film ,Ersatzteillisten und Reparaturanleitung sollte man sich da schon mal anschauen.

Kosten für die Werkzeuge die man nicht hat ,sollte man überdenken.
Trau ich mir das zu? Möchte ich überhaupt Schrauben?
Es gibt sehr gute Leute die Motoren instand setzen, das kann man schon in Anspruch nehmen. Ich hab auch schon ganz schlechte Arbeit von Leuten gesehen,die Motoren machen. Das ist nicht immer so einfach.
Ich hab noch zuviel Motoren zu machen. Da wird sich schon jemand finden. Gruß Klaus

-- 10.11.2019 01:25 --

@SDN
Deine Frage: Wer hat lust dazu oder kann mir einer jemanden empfehlen.

Lust? Empfehlung: Der Cluberer Holger

-- 10.11.2019 04:19 --

Ps
Wenn man einen Motor instand setzt, sind es im besten Fall , die Kugellager ,Dichtungen und Wellendichtringe.

Verschleiß und Beschädigungen an Wellen ,Buchsen Schalträder, Antriebsrad ,Vorgelegerad, Ziehkeil, Schaltstange, Zylinder, Kolben, Schaltnabe, Starterachse und dem Motorengehäuse auch Gewinde ,können dazu kommen. Je nach Verschleißgrad oder Beschädigungen ,müssen die Teile dann getauscht werden.
Man muss gute passende gebrauchte b.z.w Neuteile zu Verfügung haben,oder sich besorgen.
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Beitragvon Mopedikürer » 10.11.2019 16:57

Es gibt immer wieder Kleinigkeiten, die man erstmal bemerken muss.
Wenn man 20 Motoren gemacht hat, dann kennt man sich schon recht gut aus und hat einiges gelernt dabei.
Und man muss schon das richtige Verständnis und Gespür mitbringen.

-- 10.11.2019 17:26 --

Solange man diese Kleinigkeiten nicht übersieht klappt es auch mit den ersten Motoren.

Aber es gibt manchmal Sachen, die man nicht gleich versteht, bzw. erst merkt, wenn man den Motor auch fährt.

Ich habe einen 4 bkf, da kriegt man den 1. Gang nur rein, wenn man den Schalthebel beim Schalten an den Motor drückt, indem man das Ende zwischen Sohle und Leder berührt.
Die Schaltklinke greift sonst nicht.
Alles ist korrekt ausdistanziert. Ob es an der Schaltnabe, der Schaltwelle oder vielleicht der Buchse im Deckel liegt weiß ich nicht.
Die Schaltnabe hat etwas Drehspiel in jeder Schaltstellung und dreht mit der Schaltwelle beim Schalten auch etwas mit. Es könnte sein, dass das Langloch oder der Nippel darin nicht ganz maßhaltig sind und das Spiel zu groß ist.
Oder die Führung der Schaltwelle in der Buchse ist nicht 100%ig, zumindest hilft es, wenn man die Welle durch herandrücken beim Schalten etwas verkippt. Es ist immer noch rätselhaft.
Gut, dass ich den Motor nicht verkauft habe.
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