Zylindertuning MK / 501 BKF

Beitragvon Mopedikürer » 21.04.2014 00:32

Moin, Servus, Grüazi!

Will mal gerade meine neueste Fehlgeburt vorstellen, mein "Tuning-Zylinder" der MK2.
Ich habe gerade mit Halbrundfeilen die Kanäle erweitert, auf die kleine Feile habe ich noch einen Steckschlüssel gesteckt, damit überhaupt ein greifbarer Griff vorhanden ist.

Hier mein Zylindertuning-Survival-Kit:

Bild

Ich hatte zunächst gedacht, das Ganze sei gar nicht machbar, dann aber festgestellt: Es geht doch!

Und zwar auch ganz sauber und anständig, halt nur ein bisschen langwierig und anstrengend.

Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen:

BildBildBild
Das sind die Einlasskanäle, Original-Zylinder, Tuning-Zylinder, Sprint-Zylinder

BildBildBild
Das die Auslasskanäle, Original-Zylinder, Tuning-Zylinder, Sprint-Zylinder

Ich habe den Auslass um 4,5 mm nach oben und etwas in die Breite gezogen. Den Einlass habe ich nur knapp 2 mm nach unten gezogen und etwas in die Breite. Die Form ist etwas verändert.

Der Sprint Zylinder hat noch gut 5 mm mehr Auslass nach oben, dafür ist aber auch sein Einlass exrtrem breit. Die Einlassunterkante ist beim Sprint und Tuning-Zyl. etwa gleich hoch.

Zunächst habe ich das ganze mit einem zum Zylinder gehörenden unbearbeiteten Kolben getestet.
Original 12er Vergaser, jedoch mit 62er HD statt 64er Originalbedüsung.

Das Ergebnis ernüchternd: Keine Drehzahlsteigerung, kaum Kraftzuwachs -- nur mega-laut....

Habe dann mal die 64er Düse reingetan: Immerhin lief alles wieder normal, viell. etwas mehr Drehzahl, aber immer noch recht laut. Zündkerze rehbraun.

Der Fehler liegt sicherlich am Einlass: Wenn der Auslass fast so groß wie beim Sprint ist, müsste auch der Einlass fast so groß sein. Ist er aber nicht...

Und außerdem werden die Überströmer im Unteren Totpunkt immer noch gut 3 mm vom Kolben verdeckt, eine Macke beim BKF.

Ich werde morgen also meinen Tuning Kolben einsetzen (viewtopic.php?f=8&t=9428), ich denke das Ergebnis wird dann zufriedenstellend sein, viell. sogar mit der 62er Düse. Mal sehen.

Es sollte auf jeden Fall gehen, der Sprint Zylinder geht ja auch, und der hat einen noch 5 mm höheren Auslass. Allerdings ist auch sein Kolbenhemd am Einlass gekürzt und die Überströmer werden beim Sprint ganz garantiert nicht im UT verdeckt...

Das Citybiker-Tuning (viewtopic.php?f=8&t=5894&hilit=auf+die+Spr%C3%BCnge), also Zylinder 2,5 mm anheben und Auslass 2mm nach oben öffnen funktioniert ja schließlich auch.

Eine Sache ist immer zu beachten, wenn man die Kanäle in die Breite feilt bzw. fräst: Achten Sie auf den Stoß der Kolbenringe, er darf nicht in den Kanal geraten! Deshalb kann man die Kanäle hier immer nur zu einer Seite hin verbreitern.

Auch die Kanten sollten gebrochen werden. Bei beschichteten Zylindern würde ich das mit der Feile übrigens lassen...
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Beitragvon Mopedikürer » 21.04.2014 14:55

So, mit dem getunten Kolben läuft das Ding schonmal echt heiß, Fahrdrehzahl bei 7500, bei leicht abschüssiger Straße bei 8000. Will man unter 7000 zurück, muss man schon etwas vom Gas gehen...

Einzige Krankheit: Da der getunte Kolben auch vom Boden her zum Auslass weitere 2 mm abgeflacht ist, fängt der Motor erst ab 6500 Umdrehungen richtig an zu ziehen. Ich hatte ja schon gemerkt, dass ich den Auslass mit 4,5 mm zu stark angehoben hatte.

Ich denke ich sollte den noch originalen Kolben am Einlasshemd und an den Seiten des Kolbenbodens bearbeiten und zum Auslass hin lassen wie er ist.

Vielleicht würde eine größere Düse (66er) das Ergebnis noch ein wenig abrunden, aber sogar mit der 62er läuft er immer noch rehbraun. Mit der 64 nimmt er aber bei 5-6 T. Runden etwas besser Gas an.

Man merkt auf jeden Fall, dass sich durch vergrößern der Steuerzeiten von Ein- und Auslass der Leistungsbereich nach oben verschiebt.
Treibt man das zu weit, fehlt es im mittleren Bereich an Kraft, vor allem, wenn man die Übersrömer-Steuerzeit nicht anpassen kann...

Auf jeden Fall zu empfehlen ist das Kolbentuning, der Motor dreht höher, hat etwas mehr Anzug und verhält sich sonst wie gewohnt. Da kann man nicht viel falsch machen.

-- 21.04.2014 19:28 --

Gesagt, getan, der Kolben ist zubereitet! Motor läuft spitzenmäßig - alle Lampen sind schon durchgebrannt...

Kolben an den Seiten angeschrägt und am Einlasshemd ausgefeilt wie mein anderer Stand-Alone-Tuning-Kolben. Halt OHNE Abflachung zum Auslass auf dem Boden.

Wie vermutet spricht der Motor jetzt deutlich besser an, baut bei 6000 Runden gute, akzeptable Leistung auf, dreht a.d. Geraden um und bei 8000!

Auf relativ flachem Gelände mit und ohne Gegenwind liegt die Fahrdrehzahl bei Vollgas jetzt bei 7 bis 8 Tausend Umdrehungen. Aber sehr viel mehr als 8000 macht der Motor nicht.

Das reine Kolbentuning hat sie schon auf 6500-7500 gebracht. Maximal bergab bis 8000 und etwas.

Ich denke, man könnte bei dem Zylinder den Einlass noch breiter gestalten, aber da brauch ich jetzt nicht unbedingt bei gehen.

Mit der Beleuchtung muss ich mir was überlegen, am besten wäre es, die Lichtspule neu zu wickeln, bei dem dicken Draht geht das noch von Hand. Zumindest muss erstmal ein Vorwiderstand rein. Mal rechnen...
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Beitragvon Mopedikürer » 22.04.2014 11:34

Rückblickend würde ich noch empfehlen, den Einlasskanal auf jeden Fall 2 mm oder etwas mehr (geht aber mit ner geraden Feile nicht) runterzuziehen und seine nach unten spitz zulaufende Form in die Breite zu ziehen, und ihn zu der Seite, wo kein Kolbenringstoß steht zu verbreitern.

Den Auslass habe ich nach oben leicht gewölbt, aber sehr breit um 4,5 mm hochgezogen, was sich nachteilig auf den mittleren Drehzahlbereich ausgewirkt hat. Ich würde ihn lieber eher spitz zulaufend nach oben ziehen, dann geht nicht gleich die Kraft flöten.

Wenn man den Einlass noch weiter runter kriegt (Dremel o.ä.) muss man sehen, ob man dem Kolben noch einen Bogen ins Einlasshemd feilen muss oder nicht. Wenn der Motor nicht höher dreht muss man da wohl ran...

Und ob man mit der Leistung insgesamt zufrieden ist, oder ob man die Seiten des Kolbenbodens anschrägt, um die Überströmer freizukriegen.

Ich hätte es lieber gehabt, den Kolben unbearbeitet zu lassen. Aber dazu muss auf jeden Fall der Einlass noch breiter und tiefer gestaltet werden. Der Sprint-Zylinder hat im Vgl. einen extrem breiten Einlass, um für ausreichend Brennstoff zu sorgen.

So wie mein Zylinder und Kolben jetzt sind läuft die 64er Düse im 12er Gaser am allerbesten, Vergasernadel am allerbesten eine Kerbe über ganz unten. Luffi original.

Zündkerze W5AC ist schon bestellt - wenn er heiss wird, geht er nämlich a.d. Ampel aus. Denke W5 wird reichen.

-- 22.04.2014 11:50 --

Noch ein paar Fotos:

BildBildBild
Original BKF-Zylinder, Tuning-Zylinder, Sprint

BildBildBild
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Beitragvon Mopedikürer » 30.04.2014 15:40

Sorry, ich muss leider hinzufügen, dass meine Drehzahlangaben nur sehr ungefähr sind, da meine Lima bei höherer Drehzahl zu hohe Spannung abgibt, die größere Frontleuchte mit 20 Watt aber die Spannung etwas mehr runterzieht.
So ist bei ein- und ausgeschalteter Beleuchtung ein Unterschied von etwa 500 Umdrehungen zu bemerken.

Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen...
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Beitragvon Mopedikürer » 11.06.2014 19:28

Sooo, noch was wichtiges:

Den Zündzeitpunkt sollte man nach solch einer Maßnahme und erreichen von Drehzahlen um 8000 tunlicht anpassen, ich hatte schon die Ankerplatte auf Spätzündung gedreht, aber irgendwie hatte das noch nicht gereicht.

Ich musste den Unterbrecherkontakt noch etwas enger stellen, um einen ZZP von etwas unter 1,5 mm vor OT zu erreichen - warum auch immer.

Seit ich das korrigiert habe zieht der Motor noch besser, dreht bergab bestimmt schon fast 9000 Runden und VOR ALLEM ÜBERHITZT ER NICHT MEHR!

Zwischenzeitlich hatte sich mein Pleuellager zerlegt, viell. sogar deswegen. Und die Welle war sowieso schon über die 30.000 km gefahren und nicht unbedingt ausgelegt für solch hohe Drehzahlen.

Aber Motorgehäuse und Zündung sollten nicht so heiß werden vom Fahren, dass man sich dran verbrennt...

Aber nach der ZZP-Einstellung kann ich auch nach 20 km Vollgas meine Hand auf dem Motorgehäuse liegen lassen ohne dass es weh tut.
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Beitragvon Mopedikürer » 24.06.2014 23:09

Aus negativer Erfahrung (Pleuellagerschaden) möchte ich aber trotz allem noch davor warnen, eine alte Mokick Kurbelwelle mit solch einem Zylinder zu belasten, geschweige denn mit einem Sprint-Zylinder, der noch höher dreht!

Das Pleuellager hatte wahrscheinlich abgedankt, weil ich den ZZP noch ne Ecke zu früh hatte, was u.a. zu starker Überhitzung geführt hatte.

Aber die Wellen i.d. 30 oder 40 Jahre alten Motoren haben meist schon einige a.d. Buckel, und wer da nicht mal eben selbst ne neue Welle einbauen und neu lagern kann, der sollte sowas lieber lassen, sonst wirds mal ganz teuer und ärgerlich!

Ich hab hier Abziehwerkzeug liegen, Dichtungen und ne Ersatzwelle und Lager liegen parat, über ein zwei Tage habe ich das Mokick wieder fahrbereit.

Das nur so als Tip - nen starker Zylinder braucht auch eine starke Welle mit starkem Pleuellager.
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Beitragvon Mopedikürer » 26.04.2015 11:57

Moin nochmal!

Habe mir von meiner Firma einen Dremel geliehen, bin nochmal a.d. Zylinder gegangen und habe die Überströmer etwa 1,5 mm höher gezogen, die Ecken von Ein- und Auslass noch etwas weiter ausgefräst und den Einlass auch noch etwa 1,5 mm höher gezogen.

Man merkt, der Motor hat noch etwas mehr Feuer.

Allerdings ist entweder die Zündspule oder der Unterbrecher schadhaft, bei höchsten Drehzahlen bricht die Zündung etwas ein. Wahrscheinlich würde ich a.d. Geraden sonst bei fast 8000 Runden Fahrdrehzahl liegen.

Ich habe jetzt ne andere Lichtspule, sie liefert gleißendes Licht, aber die Lampen brennen nicht mehr durch.

Zuerst habe ich gedacht ich hätte die 8000 schon geknackt, aber da hatte ich die Lampen aus weil kaputt und sowieso Überspannung. Also min. 500 Umdrehungen zu viel a.d. Anzeige.
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Beitragvon Raisch » 26.04.2015 12:46

Alle Achtung !!!!! Aber wenn der Kolben oben rauskommt u. mit der weißen
Flagge winkt - solltest du aufhören ...... :lol:
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Beitragvon Mopedikürer » 26.04.2015 13:23

Ist auch ne Top Racing und keine Mokick-Welle drinn. Die sind zwar nicht die allerbesten, aber schon für höhere Drehzahlen geeignet.

Aber weit über die 8000 sollte man mit dem Mokick-Kolben viell. nicht gehen. Die LKR-Kolben haben extra niedrigere Kolbenringe für höhere Kolbenlaufgeschwindigkeiten, der Mokick-kolben hat die 2mm Ringe.

Unter "Hercules mk2 auf die Sprünge helfen" hat citibiker eine andere Tuning-Methode gezeigt, die einen ähnlichen Effekt erzielt wie meine. Und 65 bei Ori-Übersetzung ist auch schon ne ganz ordentliche Drehzahl...
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Beitragvon Mopedikürer » 07.05.2015 23:54

Oha.... Alleine "den Einlass höher gezogen" .... den Auslass habe ich natürlich höher gezogen... so ein Dünnsinn... Sorry!
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Beitragvon Mopedikürer » 11.05.2015 23:09

So habe jetzt Zündspule und auch Kondensator erneuert und ZZP auf 1,4 mm vor OT eingestellt.

Die Aussetzer, bzw. die Leistungsbremse im oberen DZ-Bereich ist weg, er strebt nun die 8000 beständig an und geht auch mal drüber hinaus, aber auch mal wieder unter drunter.

Nach 20 Min. aber fängt er an ab und zu zu Puffen und später spinnt er ein wenig. Zeit von der W5 zur W4 Kerze zu wechseln...
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Beitragvon citybiker » 11.05.2015 23:29

@Mopedikürer,
probiere mal den Krümmer der Sprint und den Jamarcol Auspufftopf http://www.ebay.de/itm/Hercules-K-50-RL-RE-SE-Sprint-Ultra-KX-Chrom-Auspuff-32mm-Mokick-KKR-Neu-/361049045671?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item5410333aa7
Der Topf läuft auf dem Sprint Zylinder super,den hatte ich auf meinem Sport Bike drauf.
Der Topf hat innen einen richtigen Gegenkonus drin,und steigert die Drehzahl gegenüber dem orginalen.
Gruß Hans-Joachim
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Beitragvon Mopedikürer » 12.05.2015 00:30

Danke, den hab ich schon. Vielleicht lasse ich bald meinen Sprint-Zylinder bohren und honen. Liegt hier schon seit über einem Jahr mit Kolben in Übermaß...

Erst mal muss ich meinen Motor korrekt zum laufen kriegen.

Mein alter 50s V1 von vor 1970 ist in Arbeit. Habe an seinem Bürzel zwei kleine Buchsen eingepasst, bzw. eingeklebt mit Kaltmetall. Der hat ganz schön Korrossion gekriegt, der wird unten noch etwas ausgebessert, geschliffen und kriegt neuen Lack.

Auch im Kurbelgehäuse ist er etwas angefressen, aber da will ich kein Flüsig- oder Kaltmetall reinspachteln, aber da kommt wie auf den Rest des Gehäuses von außen und i.d. Zündung ein Aluspray rein, dass ein Vespa-Restaurierer empfohlen hat. Das ist beständig gegen Öl und Sprit und auch starke Hitze.

Wenn es doch nicht so toll aussieht oder doch nicht so abriebfest ist - nicht schlimm, aber ich denke es lohnt sich auszuprobieren. Die Fotos von dem Kollegen seinem Vespa-Motor sahen verdammt gut aus.

Was den Sprint angeht - der dreht doch so bei 9000 oder übertreibe ich? Und ist das ein gewaltiger Unterschied, ob man den mit 12er oder 18er Gaser fährt?
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Beitragvon cluberer2003 » 12.05.2015 07:38

Mach bloß kein Aluspray oder sonstiges Spray ins Kurbelgehäuse.

Gruß Holger
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Beitragvon Mopedikürer » 12.05.2015 11:17

Ok... sicher ist sicher.

Was frisst denn die Dinger so an? Ich meinte, es wären ölige Benzinrückstände, da diese stets in Kurbelgehäuse, im Zündungsgehäuse v.a. unten, und durch Herunterlaufen und Luftstrom hinten unten am Block ihr Unwesen treiben.

Deshalb habe ich gedacht, es wäre besser, die betreffenden Flächen zu schützen.

Aber ich denke Holger weiß eher wovon er spricht.

Was meinen Motor angeht, es liegt wohl nicht a.d. Zündkerze, dass er spinnt. Höchstwahrscheinlich am Vergaser, als ich meine Hauptwelle gatauscht habe hing der offen, wahrscheinlich ist der Dreck da drinnen trocken geworden. Ich werde ihn mal ausbauen und reinigen - leider hatte ich am Wo-Ende nicht mehr die Zeit, wäre wohl besser gewesen...
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