Sachs 50/3 Radialspiel der Kurbelwellenlagerung

Beitragvon Tobias 2 » 26.02.2019 15:01

Ich habe eben nochmal nachgeschaut. Wenn die Sinterbronze mit Mos2 getränkt Ist, wird sogar max. 400°C angegeben. Die 120°C scheinen sich auf das Öl zu beziehen, womit die Buchse getränkt ist.
Wie lange die Buchse hält, wird sich zeigen. Ich vermute länger als eine originale. :wink:
Falls ich vorzeitig einen Ausfall habe, werde ich berichten.
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Beitragvon Sachscupspezi » 26.02.2019 15:07

Hauptsache Buchse die passt. Vom Material haben viele keine Ahnung. Ich nehme da mal lieber original Teile, um auf der sicheren Seite zu sein. Viele Sachs Motoren sind Fahrtwind gekühlt. Nicht zu lange im Stand den Motor hochdrehen.
Gruß Klaus

-- 26.02.2019 15:10 --

Die original Buchsen verschleißen nur, machen sonst aber keine Probleme. Wird das Bolzenspiel in der Buchse zu groß, Buchse tauschen.

-- 26.02.2019 15:12 --

Die halten 1000sende von Kilometern. Die muss man erst mal fahren. Buchse tauschen ist kein Problem. Original gib es noch reichlich.
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Beitragvon Tobias 2 » 04.03.2019 10:03

Guten Morgen zusammen,

hier ein kurzes Update:
Ich habe die Codex L17E Lager, welche 0,05mm Radialspiel hatten, durch NSK L17 Lager ersetzt.
Die Kurbelwellenlagerung ist jetzt Spielfrei.
Allerdings musste ich das axiale Spiel sehr klein einstellen, Schon bei 0,15mm Axialspiel
war minimales Radialspiel fühlbar…
Der Motor ist eingebaut und läuft.

Der Tipp mit dem Aufschlagen der erwärmten Gehäusehälften auf ein Holzklotz war gut. So ließen sich die
Außenschalen gut austreiben. Laut Reparaturanleitung soll man das mit einem Kunsstoffhammer machen.
Das geht allerdings wesentlich schlechter.

Gruß Tobias
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Beitragvon Mopedikürer » 04.03.2019 10:11

Das ist normal, die Schulterlager muss man immer möglichst eng einstellen.
Im Betrieb dehnt sich das Gehäuse mehr als die Welle.
Deswegen beim Einbau bei Zimmertemperatur unter 0,05 bleiben, aber ohne dass es schleift.

Kannst mal sehen, was für Müll verkauft wird..... :D

In den Sachs Lehrfilmen funktioniert alles so locker und leicht wie in der Anleitung, weil das völlig neue und unbeschmutzte Motoren sind.
Was meinst du, wie man alte, geschundene und abgelagerte Blöcke manchmal auseinander prügeln muss, und die Lager gehen garantiert nicht bei 120 Grad und ein paar Hammerklopfern raus...
Buenos Mofas

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