Lack für Motordeckel

Beitragvon Sachscupspezi » 10.10.2018 17:46

https://www.normfest-shop.com/cms/wm?ca ... oupId=7220
Benzinfest .
Hab den mal heute getestet.

-- 10.10.2018 17:54 --

Bei diesem Deckel hatte sich 30% vom Lack abgelöst. Der Deckel sah echt grausam aus. Es ist keine 100% Lackierung ,ich denk es reicht für einen Motordeckel. Besser geht es immer, ich hab mit Vorarbeiten 1 Stunde gebraucht. Der Lack ist ganz passabel. Preis auf dem Teilemarkt 3€ ,im Netz etwas über 6€ .
Gruß Klaus
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-- 10.10.2018 19:32 --

Heute mal wieder Schrauberlust gehabt. Alles muss top sauber sein bevor alles verbaut wird.
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Beitragvon Mopedikürer » 10.10.2018 20:02

Was bestimmt auch geil aussehen würde: Superglatt schleifen und hell eloxieren lassen.
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Beitragvon Sachscupspezi » 10.10.2018 20:58

Ja das glaub ich auch. Bei den Seitendeckeln vom 50S/SW ist der Kreusellack mein Favorit.
Bei diesem 50/5 AKF finde ich den verwendeten Lack ganz ordentlich. Benzinfest und super zu verarbeiten. Die Fotos wurden mit Blitz gemacht,real sieht der echt noch besser aus. Schnell die Lager ausbauen und wieder rein wollte ich bei dem Motor nicht, da alles zu versaut war. Konnte die BO Ringe gut raus bekommen, Heizplatte auf 300 Grad gestellt, geht bis 370 Grad. Die Kugellager werden nach dem erwärmen alle mit meiner Presse eingedrückt. Das Motorengehäuse sieht ganz gut aus ,da wurde nichts gestrahlt und bis auf die Motor Seitendeckel,wird auch kein Lack benutzt. Alle Motorenteile sind sehr gut , Kugellager rein und dann mal messen. Gruß Klaus
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Beitragvon Mopedikürer » 10.10.2018 21:02

Für den akf finde ich den Thermolack von Prisma gut.
Nicht so stark Einbrennen, dann glänzt er auch noch etwas.
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Beitragvon Sachscupspezi » 12.10.2018 18:43

Ich habe mal heute am Motor etwas weiter gemacht. Kugellager mit meiner Uraltpresse mal eingepresst.
obwohl sie noch nicht richtig montiert ist ,kann man relaxt die Kugellager einpressen. Passende Druckstücke zusammen gestellt und es passt.
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Gemessen hab ich auch schon alles .

Gruß Klaus

-- 12.10.2018 18:51 --

Ich habe immer einen passenden Ring untergelegt so das man nicht auf den Innenrig des Kugellager drückt.
Alte BO 15 und BO 17 Außenringe sind da super für zu gebrauchen . Ausrichten und mit der Presse in richtiger Position klemmen und dann drücken. Die Motorhälften hatte ich ordentlich mit dem Fön warm gemacht,die Lager fallen nicht von allein in den Sitz, etwas drücken muss man schon. Das ist aber so passend.

-- 12.10.2018 18:55 --

Nach erkalten des Gehäuses nochmal nachgepresst.

-- 12.10.2018 19:14 --

Die Wellendichtringe presse ich später ein , dafür braucht man das Gehäuse nicht extrem zu erwärmen. Ich hab da Druckstück von Sachs für den WD.
Man kann den WD Abtriebsseite auch vorher mit den Kugellager einpressen.
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Beitragvon gsxr1100 » 14.10.2018 07:48

Hallo Sachscupspezi

hast du en Lack von der Abdeckung nur lackiert oder auch noch erhitzt und wenn ja
wäre vielleicht eine Beschreibung nicht schlecht.

Gruß Thomas
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Beitragvon Mopedikürer » 14.10.2018 10:38

Ich vermute mal, dass es ein Acryllack ist, der kann auch mal ein wenig Benzin ab.
In dem Datenblatt steht etwas von 100 Grad Temperatur resistenz, es ist also kein Einbrennlack.
Allerdings ist es nicht verkehrt, den nach dem Aushärten auch mal langsam auf seine Spitzentemperatur zu bringen, das erhöht die Festigkeit und Resistenz noch etwas.

-- 14.10.2018 10:53 --

https://www.schuller.eu/de/Produkte/PRI ... -TECH-HEAT

Das schwarze Spray KANN man bei 300 Grad einbrennen, dann ist es bis 600 Grad gefeit. Muss man aber nicht.
Man sollte es aber etwas im Ofen einbrennen, so dass es ein wenig an Härte und Resistenz gewinnt.
Gerade am Zylinder sollte es schon mal deutlich über der Betriebstemperatur zu spüren bekommen, damit es nicht weich wird dann.
Ohne Einbrennen glänzt der Lack und mattet mit zunehmender Hitze/Dauer aus.

Beim 50/5 akf kann man durch entsprechend vorsichtiges "Einbrennen" unter 200 Grad ein recht originalgetreues Ergebnis erzielen, sprich einen leicht glänzenden bis seidenmatten Lack.
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Beitragvon Sachscupspezi » 14.10.2018 13:16

@gxsr1100


https://www.normfest-shop.com/_cms_/doc ... on--de.pdf

Es ist ein Nitro Kombilack. Der unter Umständen andere Farbe löst.

Hab es am Motordeckel Zündseite auf dem original Lack mal getestet,der löste sich nicht. Ich kann es aber nicht garantieren, das es beim komplett lackieren so ist.
Besser ist:
1.Ich habe den Deckel komplett entlackt ,das geht sehr gut mit einer runden Messingbürste ,die für die Bohrmaschine. Messingbürste die man plan auflegen kann. Nicht so fest drücken das man das Alu schleift.Farbe ab und gut ist.
2. Deckel mit 1200 Schleifpapier kurz geschliffen und mit Nitroverdünnung abgewaschen.

3. Alu grundiert auch von Normfest.

4. Nach 10-15 Minuten ,man sagt Grundierung ist noch nass ,den Lack aufgetragen.
Um eine Stunde Arbeitszeit ,am längsten dauert das schleifen. Lackierung ist das wenigste.
Alte Verschlussschrauben beim lacken drin lassen, und Bohrungen für die Befestigungsschrauben verschließen. Aushärtung vom Lack ist ein chemischer Prozess, man soll den Lack auch nur bei Temperaturen von maximal 27 Grad Celsius verarbeiten.
Gruß Klaus

-- 14.10.2018 13:21 --

https://www.normfest-shop.com/cms/wm?ca ... d=2893-900

-- 14.10.2018 13:22 --

https://www.normfest-shop.com/_cms_/doc ... on--de.pdf

-- 14.10.2018 13:38 --

In Velbert kann man die Produkte auch abholen. Von mir aus nur 40 Km entfernt.

-- 14.10.2018 16:31 --

Wenn man die Grundierung nimmt,reicht es aus das Alu mit einem groben Schleifbad zu bearbeiten . Ich denk mal so 200 ,240 Körnung. Ich hab es mit 1200 Körnung gemacht.
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Beitragvon Sachscupspezi » Gestern 18:01

Heute mach ich den Motor zusammen.
Kurbelwellen Axialspiel geprüft . Welle läuft schön leicht und fängt so ca. bei 3/100 an schwerer zu drehen.
Teilstrich 1/10 mm Teilung . Bei ca. 1/3 des Weges von einem zum anderen Teilstrich fängst an schwerer zu drehen, bis ca. 5/100 ist die Welle ziemlich stramm. Axialspiel max 5/100 beim 50/5AKF laut Sachs. Das passt so. Vorher alles gemessen und distanziert,brauche nichts korrigieren.

Heute bei dem schönem Wetter ist Freiluftschrauben angesagt. Grill und Bierchen. Mit Klausi zu sehen unterm KTM Grand Prix Rahmen.
Gruß Klaus
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-- 15.10.2018 22:50 --

Am Motor alle Wellen einzeln eingebaut und geprüft. Das vorher gemessene war ganz gut.
Kurbelwelle und Vorgelegewelle passte auf anhieb. Bei der Hauptwelle musste ich 5/100 mm beilegen .
Bei der Starterachse 1/10 mm.

Anschlagschraube für den Kichstarter kann man auch mit einem 16 mm Maulschlüssel lösen/anziehen.
Die Kurbelwellen Schulterkugellager habe ich FAG BO17 mal verbaut.
Motor ist mittlerweile zusammen. Morgen oder Übermorgen, die Schaltung ,Kupplung ,Zündanlage und den Rest.
Gruß Klaus
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-- 15.10.2018 22:59 --

Mitteldichtung 0,25 mm Elring Abil, wie alle anderen auch 0,25 mm dick.

-- 15.10.2018 23:03 --

Wenn man den Motor und besonders die Passhülsen ordentlich sauber macht ,kann man relaxt die Motorenhälften zum testen der Wellen auseinander bekommen.

-- 15.10.2018 23:10 --

In diesem Motor 0% Nachbau. Alles Originale.
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