Hercules KX-5 umtypen auf Ultra 80

Beitragvon orangejuice12 » 20.01.2019 12:09

Hallo zusammen,

so langsam geht es bei mir ein bisschen weiter.
Es kommt immer wieder was dazwischen, dass ich mich endlich mal um meine KX kümmern kann.
Ich habe meine Werkstatt isoliert, mich um Heizmöglichkeiten gekümmert, dann muss ich wieder was an nem anderen Fahrzeug richten usw...
Und vor allem schreibe ich im Frühjahr/Sommer mein Abitur, sodass ich zur Zeit nicht sehr viel Zeit für mein Hobby habe. Aber dennoch habe ich immer mal wieder Zeit, um in der Werkstatt zu stehen, und jetzt geht es mit der KX mal los.
Ich habe schon im letzten Herbst von Udo hier aus dem Forum (feudo22) einen Sachs 80 SW aus einer RX9 Replica erworben. Der Motor ist bis auf Zündung und Zündungsdeckel komplett. Auch hat mir Udo einen Bing 21/20/114 und einen RX9 Auspuff (mit Knick) verkauft. Dafür an dieser Stelle nochmal vielen Dank!
Außerdem habe ich mir in der Zwischenzeit einen passenden Zündungsdeckel und einen H4-Scheinwerfer gekauft.
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Den Auspuff habe ich im Herbst ausgebrannt, seit dem lag er herum. Jetzt habe ich ihn mal poliert:

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An der KX habe ich bisher noch gar nichts gemacht, außer den Sprit abgelassen und den Tank innen mit Öl konserviert.

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Für den 80 SW will ich demnächst eine Vape Zündung kaufen.
Ich habe inzwischen einen Teilewäscher in der Werkstatt, der wird sich noch als praktisch erweisen, denke ich.

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Hier seht ihr noch meine Heizungen:

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Als nächstes will ich die KX ein bisschen zerlegen: Der 50/5A KF kommt raus, und den Ständer muss ich reinigen (verölt) und wahrscheinlich die Lagerung richten. Dann kann ich den 80SW sauber machen und einbauen.

Gruß,
Jona
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Beitragvon citybiker » 20.01.2019 12:12

Hallo Jona,
schöne Werkstatt hast du. :top:
Gruß Hans-Joachim
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Beitragvon orangejuice12 » 02.02.2019 12:56

Hallo zusammen,

danke, Hans-Joachim :)

Heute hab ich mal ein bisschen weiter gemacht. Ich habe den 80 SW mal sauber gemacht:
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Dabei ist mir aufgefallen, dass die Kurbelwelle zündungsseitig etwas Rost angesetzt hat:


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Mal gründlich mit einem feinen Pinsel und Bremsenreiniger sauber gemacht:

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Meint ihr, da hat der Wedi-Sitz etwas abbekommen? Oder einfach ausprobieren, ob er gut läuft oder eben Falschluft zieht?

Den Zündungsdeckel hab ich auch noch sauber gemacht und den Tachoantrieb ausgebaut.
Passt die Tachoübersetzung für meinen 80er? Der Deckel kommt ja auch von einem 80 SW. Könnt ihr das auf dem Bild sehen, oder soll ich Zähne zählen?

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Wie sieht es eigentlich aus mit dem Kühlerwasser? Sollte ich das mal ablassen, damit da nichts korrodiert? Wobei es jetzt wahrscheinlich auch schon zu spät ist, um Korrosion vorzubeugen. Aber wechseln werde ich es ja sowieso wenn der Motor eingebaut ist. Wo wird das denn abgelassen? Unten den Schlauch auf?

Danke und Gruß,
Jona
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Beitragvon Sachscupspezi » 02.02.2019 13:14

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Gruß Klaus

-- 02.02.2019 13:20 --

Die Wellendichtringe könnten mal dran sein ,man wird es merken.

-- 02.02.2019 13:21 --

Zündseite kann man leicht tauschen.
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Beitragvon Mopedikürer » 02.02.2019 13:21

Der Wedi ist ein zweilippiger, da kommt zumindest an die innere Lippe kein Rost anne.

Ich würde mir die Wasserpumpe genau anschauen und auch in den Kühler mal reingucken wg. Kesselstein.
Undichte Wasserpumpe bringt jedenfalls nur Ärger.
Da würde ich mich nicht drauf verlassen.
Wenn zu viel Wasser verlorengeht am Abtropfloch oder es ins Getriebeöl abhaut...
In der Zylinderbohrung hat es übrigens auch nichts verloren. (Innere Kopfdichtung)
Buenos Mofas

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Beitragvon orangejuice12 » 02.02.2019 14:09

Hallo Klaus und Mopedi,

danke für die Tipps.
Die Ablassschraube fürs Kühlerwasser habe ich dann schon mal identifiziert.
Beim 80er muss zum Ausbau der Wasserpumpe das Primärritzel runter, richtig?
Ich werde mal einen Blick in den Kühler werfen.

Spricht etwas dagegen, den Wedi zündungsseitig mal mit etwas WD-40 einzusprühen? Dass das da aufhört zu rosten...

Gruß und Danke,
Jona
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Beitragvon Mopedikürer » 02.02.2019 14:28

Ehrlich gesagt - ich bin gerade nicht ganz drin, gedanklich - aber ich meine doch, dass die Pumpe am Primärritzel vorbeigeht.

Wenn sie schwer rausgeht, also arg feststeckt, dann ist das schonmal schlecht, das steht für verhärtete Ablagerungen.
Da muss man dann auch vorsichtig sein, der Halter kann brechen, wenn man unegal dran herumhebelt.

Geht sie von Hand raus ist es schonmal gut, dann sollte man die Dichtflächen der beiden O Ringe im Gehäuse mal anschauen, man kann auch das Zahnrad abnehmen und schauen ob die Feder der Gleitringdichtung Druck ausübt, man kann die Pumpenachse herausziehen und schauen, ob sie im Dichtbereich unversehrt ist und ob die Dichtungen noch heile und geschmeidig sind.

Natürlich muss das Wasser gewechselt werden.
Natürlich kann man, wenn das Getriebeöl nicht gerade Kaffebraun oder irgendwie cremig ist auch die Pumpe drin lassen und die Sache unter Beobachtung halten.

Sprich, ob am Abtropfloch auffällig Wasser austritt im Betrieb des Motors oder ob das Getriebeöl sich nach einiger Zeit mit Wasser vermischt.

Ich persönlich würde die Pumpe mal angucken, dann weiß ich, wie es um sie steht, bevor ich den Motor einbaue.
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Beitragvon cluberer2003 » 02.02.2019 14:36

Hallo Jona,

richtig, 80er SW, Ausbau Wasserpumpe: Primärzahnrad entfernen. Der Pumpenflansch geht nicht vorbei am Zahnrad, auch wenn es vielleicht danach aussieht.

Gruß Holger
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Beitragvon Sachscupspezi » 02.02.2019 15:13

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Gleitringdichtungen sind schwer zu bekommen. Schau im Vorfeld schon mal ,auch wenn deine noch gut ist. Ersatz an dieser Stelle ist immer gut.
Gruß Klaus
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Beitragvon orangejuice12 » 04.02.2019 17:12

Hallo zusammen,

Ich danke euch für die Tipps. Gibt es das Blockierwerkzeug für das Primärritzel eigentlich zu kaufen? Ich habe hier im Forum mal einen super Eigenbau gesehen, das ist mir aber glaube ich zu viel Aufwand und zu gefährlich mit Metallspänen im Getrieberaum beim Ausprobieren ob es passt.

Hier mal noch ein Blick in den Kühler:
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Sieht doch soweit ok aus?

Gruß,
Jona
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Beitragvon Mopedikürer » 04.02.2019 18:14

Ich wäre in deinem Fall so skrupellos, einfach den gummierten Griff vom Seitenschneider ins Kurbelgehäuse zu stecken und so die Welle zu blockieren.
Gut, bei ner neuen Rito Welle würde ich das auch nicht machen, oder bei einer, die gerade regeneriert und feingewuchtet wurde. Aber das Risiko, dass der Welle das was tut halte ich für ziemlich gering.
Und die meisten gefahrenen, ausgebauten Wellen sind sowieso nicht mehr gerade auf 0,02mm genau, laufen tun sie trotzdem.
Wenn man öfter Motoren macht ist ne Halteplatte sinnvoll.
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Beitragvon orangejuice12 » 04.02.2019 18:27

Ne, das muss dann doch nicht sein.
Da geb ich lieber ein paar Euro für das Spezialwerkzeug aus.
Trotzdem Danke für den Tipp!

Gruß,
Jona
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Beitragvon Mopedikürer » 04.02.2019 18:54

Geht auch mit nen verdrehten Lappen, ganz ohne Eisen!
Deshalb.

Aber um alte Wellen auszubauen nehme ich immer den Seitenschneider, geht schneller.
Der Gummi am Griff bleibt auch heile, sogar wenn man mit 90Nm zudrehen würde.
M12 Regelgewinde bei Festigkeit 8 ich glaube ca 90Nm.

Bei den M10 Befestigungen an den 4 Gang Wellen 70Nm.
Da gebe ich schon ne Garantie, dass man die Welle schadlos am Hubzapfen blockieren und die Mutter am Ritzel festziehen kann.
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Beitragvon Sachscupspezi » 04.02.2019 23:00

https://www.ebay.de/itm/Sachs-Hercules-KTM-Spezialwerkzeug-fur-80-SW-SA-NEU/323675876643?hash=item4b5c95ed23:g:G4wAAOSwCRRa-UrH:rk:3:pf:0
Gruß Klaus

-- 04.02.2019 23:04 --

Eiermäßig blockieren ist nicht so toll. Kauf dir was passendes.
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Beitragvon Mopedikürer » 04.02.2019 23:48

Bei ner neuen Welle würde ich das auch machen, nur um absolut sicher zu sein. Jedenfalls bei der M12 Befestigung und dem großen Drehmoment.
Aber praktisch wird man davon ganz sicher nichts merken.

Neue Welle, neue Lager, alles herrichten, da schließt man natürlich jedes Risiko aus.
Aber ein Motor, der eh schon sein halbes lebe rum hat, der lebt dadurch nicht noch ein paar 1000 km länger.
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