Hercules Supra 4 GP 2. Gang springt raus

Beitragvon Niko » 16.01.2017 21:08

Hallo Moped Experten,

ich habe mir eine Hercules Supra 4 Gp zugelegt.
Einige Zeit nach dem Wechsel des Getriebeöls springt nun der 2. Gang ständig raus.

Habt Ihr vllt eine Lösung für das Problem?

Gruß
Niko
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Beitragvon Sachscupspezi » 16.01.2017 22:02

Hi
Welcher Motor ist dort verbaut?
501/4 CKF oder 506/4 AKF?
1.Der Getriebeölwechsel ist nicht der Grund!
Eine verstellte Schaltung, oder Verschleiß der an dem Schaltmechanismus/Schaltstange/ Indexierung u.s.w.
Vorab wie schon gesagt Motortyp mal angeben.
Gruß Klaus
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Beitragvon Niko » 16.01.2017 22:06

Es ist der 501/4 CKF
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Beitragvon cluberer2003 » 16.01.2017 22:23

Wieviele km bist du schon mit der Hercules gefahren? Deine erste Hercules?

Falls die erste Antwort "wenige km" ist und die zweite "Ja, meine erste": Die Schaltvorgänge exakt ausführen, Ganghebel bis zum Anschlag beim Schalten durchziehen. Nicht hektisch aber zügig.

Falls beide Antworten anders sind:

Hier im Forum mal die Suchefunktion benutzen und ein paar Minuten Zeit nehmen und alles aufmerksam lesen. Ich habe das hier schon sehr oft beschrieben. Suche: "Schaltung einstellen".



Gruß Holger
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Beitragvon Niko » 16.01.2017 22:31

Naja, bis jetzt hatte ich nur Mofas mit Handschaltung oder Automatik.
Außerdem fahre ich auch noch Motorrad BMW F650 ST.
Jetzt wollte ich mir mal ein Moped gönnnen. Ich besitze die Hercules nun seit ca 1 Jahr.
Die Gänge gingen von Anfang an schwierig rein, man musste schon ziemlich präzise schalten.
Zwischen Gang 3 und 4 ist ein Leerlauf (ist das normal).
Deshalb wollte ich bei Gelegenheit sowieso das Getriebe überholen.
Ganz unerfahren bin ich nicht mit dem Schrauben an älteren Maschinen, jedoch habe ich wenig Ahnung von den Fußschaltungen.
Deshalb wollte ich mal einen groben Expertenrat.
Schaltung einstellen war auch so ein Gedanke von mir.
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Beitragvon Sachscupspezi » 16.01.2017 22:39

Ok Ckf Motor.
Du mußt die Schalteinstellung erstmal überprüfen! Ist sie nicht korrekt ,dann richtig einstellen!
Dafür gibt es eine Anleitung.
Wichtig ist das man dies auch kann! Versuch macht klug . Wenn Du es noch nie gemacht hast , wird es nicht unbedingt sofort klappen.
Das ist erstmal das was du versuchen mußt. Die Kupplung solltest du auch richtig einstellen.(Anleitung).
Hast du damit Erfolgt war es eine falsche Einstellung! Wenn nicht ,mußt du beurteilen können, ob Verschleiß an Bauteilen der Grund sein könnte. Ist was an der Hauptwelle /Schaltstange/Indexierung muß der Motor sogar getrennt werden.
Ich schick Dir eine persönliche Nachricht wie es beim 4 Gang gemacht wird. ca. in einer Stunde ,da ich noch kurz weg muss.
Gruß Klaus
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Beitragvon Niko » 16.01.2017 22:44

Ok
Schonmal vielen Dank im Voraus

-- 16.01.2017 21:53 --

Achso, was mir noch aufgefallen ist, das die Kupplung manchmal verklebt wenn sie ca 1 Woche gestanden hat. Wenn ich dann den 1 Gang reinlege, dann macht sie ersteinmal einen kleinen Satz nach vorne.

Das Getriebeöl war das Mequin SAE80W
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Beitragvon Sachscupspezi » 16.01.2017 23:28

Mit der Kupplung , du musst sie am besten mal ausbauen prüfen säubern, gegebenenfalls neue Innenlamellen rein und frisches Öl drauf. Kupplung einstellen. Dann das Moped mal öfters bewegen!
Manche Leute ziehen die Kupplung und machen ein Rasterband um den Kupplungshebel ,so das die Kupplung getrennt ist. Würde ich nicht unbedingt machen, da die Kupplungsfedern stätig unter Druck stehen würden.
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Beitragvon citybiker » 17.01.2017 01:21

Was bei der klebenden Kupplung auch hilft ist sie vor dem eigentlichen Start des Motors zu ziehen und zwei bis dreimal den Kickstarter zu betätigen.
Dann ist sie meistens frei und man kann nach dem Ankicken den Gang ohne Ruck einlegen.

Wenn das nichts mehr hilft würde ich auch die Kupplung ausbauen,reinigen und gegebenenfalls die Belagscheiben erneuern.
Gruß Hans-Joachim
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Beitragvon cluberer2003 » 17.01.2017 08:26

Guten Morgen zusammen...

Warum muss man eine persönliche Nachricht schicken, wenn es um eine Anleitung für das Einstellen der Schaltung geht? Das interessiert doch die anderen auch, oder?

Kurzanleitung:

Getriebeöl ablassen und Kupplungsdeckel abnehmen, Zug kann eingehängt bleiben. Vorher Schalthebel und Kickstarter demontieren, ebenso die linke Fußraste. Moped sollte auf dem Hauptständer stehen.

Nachfolgender Absatz gilt nur für 5- oder 6-Gang Motoren (....):

(Kupplungsdruckplatte abnehmen, Seegering an der Vorgelegewelle entfernen. Kpl. Kupplung abziehen. Aufpassen: Meist klebt der Lageraussenring vom Drucklager an der Innenseite der Kupplung.)

Generatordeckel rechte Seite abbauen, Kette abnehmen (nur bei 5- und 6-Gang Getrieben).

Jetzt folgende Prüfungen durchführen:

1. An der Schaltwelle ziehen, hin und her. Spiel vorhanden? Hier darf nur minimalstes axiales Spiel sein.
2. Schaltnabe mit Daumen und Zeigefinger greifen, auch hier darf die Schaltnabe nur minimalstes Spiel auf der Schaltwelle haben.
3. Abtriebswelle am Ritzel greifen und axial bewegen. Auch hier sollte max. nur 1/10 mm Spiel sein

Falls bei 1. und/oder 2./3. deutlich mehr als ein Zehntel Spiel ist, kann man die Schaltung einstellen wie man will, man kommt zu keinem ordentlichen Ergebnis. Die Folge werden immer rausspringende Gänge sein.

Falls dort kein zu großes Spiel vorhanden ist, wird man die Schaltung einstellen können.

Dazu die beiden Inbußschrauben am Schaltautomaten lösen und die Grundplatte so verstellen, dass ein Hoch- u. Runterschalten möglich ist. Beim Ausprobieren immer unterstützend an der Kupplungsnabe (5- u. 6-Gang) bzw. Hinterrad in Fahrtrichtung bei aufgelegter Kette drehen. Falls sich die Schaltung nicht einstellen läßt, kann u. U. auch der Schaltschuh auf der Schaltstange falsch positioniert sein. Bedingung hierfür: Du hast noch die Schaltstange in alter Bauform mit Gewinde und Kontermutter.

Hier gilt "learning by doing". Man kriegt das schon hin. Die Ausgangslage sollte so sein, dass im Leerlauf die Schaltklinkenspitze Draufsicht links beim Hochschalten vom Leerlauf in den zweiten Gang auf jeden Fall in die oberste Kerbe eingreift.

Auf jeden Fall sollte man sich die Fachausdrücke, wie Schaltwelle, Schaltnabe usw.... hier nachlesen bzw. ausdrucken: https://wawa-the-duck.lima-city.de/parts501/main.htm Dieser Motor ist bis auf Zylinder, Kolben, Zündung und Seitendeckelform identisch mit deinem 501/4 CKF.

Moped springt im kalten Zustand beim Gängeeinlegen: Kupplung freikicken! Das geht so: Zündung aus, Kupplungshebel ziehen. Kickstarter solange betätigen, bis er "leer" also ohne den Kurbeltrieb mitzunehmen, durchgeht. Dann Zündung an, starten, Gang einlegen, Abfahrt.

Man sollte hier nicht gleich empfehlen, die Kupplung zu zerlegen, der gute Mann hat kein Spezialwerkzeug um dies zu machen. Falls die Kupplung nicht verschlissen ist, kommt man - wie vor beschrieben - ganz gut zurecht.

Getriebeöl: Am besten mineralisches SAE 80, GL 1 - 3, kein GL 4 oder GL 5.

Noch ein paar Anmerkungen zu Deinen Fragen: Leerlauf findet man -wenn man will - zwischen jedem Gang. Der eigentliche Leerlauf ist zwischen 1 und 2, logisch. Hier ist auch der größte Weg der Schaltmechanik bzw. Ziehkeil zurückzulegen, stellt man sich die Abtriebswelle nur mal so vor. Deshalb war meine Idee bzgl. Deiner Schaltprobleme nur für den zweiten Gang, dass vielleicht nur nicht exakt geschaltet wurde.

Wenn du obige Arbeiten durchführen willst, besorge Dir auf jeden Fall eine neue Kupplungsdeckeldichtung und am besten auch noch einen Wellendichtring 20x28x5 (nicht 20x28x4) für den Kupplungsdeckel, Bohrung Schaltwelle/Kickstarter.


Wenn du magst, kannst du auch ein paar Bilder machen und hier einstellen. Am besten über http://www.picr.de, der beste Bildhochladedienst, vor allem ohne lästige Werbung. Dann kann man das Schritt für Schritt abarbeiten.

Gruß Holger
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Beitragvon Niko » 17.01.2017 09:02

Guten Morgen und Danke für die vielen Infos.

Wenn es mal wieder etwas wärmer ist, dann werde ich mich einmal an die Einstellung der Schaltung begeben. Ist mir jetzt etwas zu kalt in einer nicht beheizten Scheune.
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Beitragvon Sachscupspezi » 17.01.2017 10:40

Wird nächstes mal gemacht Holger. Folgendes schrieb Niko:Deshalb wollte ich bei Gelegenheit sowieso das Getriebe überholen.
Dann ist mein Ratschlag doch gut mit der Kupplung.
Bei der Kupplung lag die Betonung auf ,es wäre am besten sie auszubauen. Muß nicht unbedingt sein!
Aufschluss bekommt man ja schon wenn man den Kupplungsdeckel ab macht, ist dort alles verhartz und stark verklebt sollte man schon alles mal ausbauen. Dann muss man sich ebend das Werkzeug für diese Arbeit beschaffen .
Fernerklärungen umzusetzen ist nicht ganz so einfach! Grade bei der Schalteinstellung ist schon einiges zu beachten . Siehe deinen Text und das ist noch nicht alles!!!!!
Gruß Klaus

-- 17.01.2017 11:54 --

DSC00491.JPG
DSC00491.JPG (772.66 KiB) 1744-mal betrachtet
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DSC00492.JPG (730.7 KiB) 1744-mal betrachtet
DSC00493.JPG
DSC00493.JPG (718.28 KiB) 1744-mal betrachtet
Hallo Niko.
Holger schreibt schon das richtige , trotzdem setz dich erstmal richtig mit der Sache auseinander!!
Motor 501/ BKF und 501/4CKF sind von der vorgehensweise der Schalteinstellung gleich . Hier mal Fotos aus Reparatur Anleitung 501AKF- CKF. Schalteinstellung.
Bei Ausführung mit Nutmutter das Maß 25,2mm kann man etwas vernachlässigen. Die Profis brauchen die Anleitung auch nicht. Für die sind auch Erklärungungen Rutine.
Für dich wahrscheinlich nicht. Du hast mit Anleitungen aber erst mal eine Vorstellung und kannst dich erstmal einlesen. Bilder sind nützlich . Besorg dir eine Reparaturanleitung. Dort findest du eine gute Richtung!
Dann kann man , Ratschläge auch besser verstehen und anwenden. Die Anleitung/ Bilder zeigen nur die Vorgehenweise/Schalteinstellung.
Vorrausetzung ist immer das die Wellen/ Schaltnabe/Schalteinrichtung richtig distanziert sind. Du brauchst nicht nur Wellendichtringe und Dichtungen, gegebenenfalls auch Ausgleichsscheiben um die Schalteinrichtung auszugleichen.
Learning by doing ist ok, aber etwas mehr sollte man schon wissen bevor man tätig wird.
Gruß Klaus
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Beitragvon cluberer2003 » 17.01.2017 13:06

Ich halte Deine Vorgehensweise streng nach Reparatur-/Einstellanleitung IN DIESEM FALL für nicht gut, Klaus. Hat man ein total zerlegtes Getriebe oder baut ein Getriebe neu mit zusammengewürfelten Teilen neu auf, dann ja. In diesem Fall aber nicht.

So wie ich geschrieben habe (gerne nochmal nachlesen): Wenn kein axiales Spiel an Abtriebswelle, Schaltwelle und Schaltnabe auf der Schaltwelle vorhanden ist, wird man die Schaltung auch ohne zusätzliche Paßscheiben einstellen können.

Man muss nicht immer ein Getriebe bzw. einen Motor komplett zerlegen, wenn es nicht notwendig ist. Ob es notwendig ist, weiß man erst nach der Info: Ich habe überall zuviel Spiel in den beschriebenen Wellen....

Ich bin einigermaßen fest davon überzeugt, dass Nico die Schaltung auch so wieder hinbekommt. Richtig man sich streng nach einer Anleitung, verwirrt das u. U. zu sehr.

Abbau Kupplungsdeckel ist problemlos... Lösen der beiden M 6er Schrauben des Schaltautomaten ebenso. Verdrehen der Grundplatte und wieder anziehen auch. Macht man das, dauert das für einen, der das zum ersten Mal macht, zwar ein wenig - er wird sich aber zurechtfinden und das Ganze auch kapieren, so dass er die richtigen Schlussfolgerungen ziehen kann.

Gruß Holger
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Beitragvon Sachscupspezi » 17.01.2017 13:31

Sehe ich ganz anders! Deine Beschreibungen sind für Anfänger viel zu kompliziert.
In der Reparaturanleitung/Schalteinstellung steht viel weniger als was du erzählst. Das ist einfach, und weißt eine Richtung.
Ich rede hier nicht vom Motor zerlegen und streng nach Rep vorgehen. Nur davon, sich erstmal mit der Materie sich befassen!!!!! Nur der Schalteinstellungsveruch nach Rep, warum soll der schädlich falsch order nicht ratsam sein????? Dies ist doch nicht schwierig und kann genau zum Erfolg führen wie deine Ratschläge!! Diese Anleitung hat man immer zur Hand und fragen kann man trotzdem noch!!
Wir verstehen uns manchmal nicht so richtig!!!! Ich schreib doch aber nicht polnisch. Genau die Sache mit der Kupplung!!!! Ich lese aufmerksam!!
Gruß Klaus

-- 17.01.2017 12:39 --

Außerdem wissen wir hier so ziemlich nichts ,über den Istzustand seines Motors 00000!

-- 17.01.2017 13:02 --

Ich habe vielen Leuten die keinen Plan haben schon öfters Sachs Lehrfilme gezeigt, so das sie eine ungefähre Vorstellung von der Sache bekommen ,das hilft wirklich ein ganzes Stück weiter!
Sicherlich bekommt man mit den Jahren Rutine und braucht das alles nicht!!!! Die Praxis ist das Beste,trotzdem musst du irgendwo anfangen! Foren sind meist der schlechteste Weg um in die richtige Richtung zu gelangen,viel zu viele Meinungen!
Anfangen sollte man immer mit Anleitungen vom Hersteller. Ein Forum kann hilfreich sein ,wenn man gut filtert!
Hast Du früher nie in Anleitungen geschaut??? Woher hast du sonst dein Anfangswissen?
Gruß Klaus

-- 17.01.2017 13:36 --

Nur ein Beispiel das zeigt das die Anleitungen gut sind ,dort wird genau gesagt ,in welche Richtung du die Grundplatte verschieben mußt, wenn auf irgendeiner Seite ein Spiel zu groß ist! Das sind doch nützliche Infos und du wirst nicht rumeiern und dies auch noch testen müssen!!!
Aber jeder so wie er meint! Ich hab dich schon verstanden ,nichts unnötiges machen was nicht erforderlich ist!!!!! Sei mir nicht böse ,das ist meine Meinung , denjenigen die nicht soviel Ahnung haben ,den Rat zu geben sich durch Anleitungen oder Filme und sogar durch verbildliche Infos in Foren sich der Materie Sachs Motoren anzunähern. Ich sehe und höre hier auch vieles, was ich persönlich gut finde und lerne auch immer dazu!
Gruß Klaus
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Beitragvon cluberer2003 » 17.01.2017 15:19

Hallo Klaus,

nein, du schreibst nicht polnisch - richtig. Auch nicht kisuaheli.... Verwendest halt sehr viele Ausrufezeichen...

Betrachten wir doch mal die Ausgangslage. Da ist eine Supra 4 GP mit 501er Motor. Läuft, funktioniert. Nur der 2. Gang springt manchmal raus.

Außerdem wissen wir hier so ziemlich nichts ,über den Istzustand seines Motors 00000!


Falsch, er schreibt, dass er damit fährt, manchmal der zweite Gang herausspringt und die Kupplung nach längerer Standzeit verklebt (das ist relativ normal....).

Dein erster Rat war Schalteinstellung überprüfen. Meine erste Frage war, ob er mit diesen Motoren schon Erfahrungen hat, diese Mopeds schon gefahren hat. Jemand der nur Klauenschaltungen gefahren hat, kann u. U. Probleme mit einer Ziehkeilschaltung haben, da hier ein leichtes Antippen eben nicht ausreicht um die Gänge korrekt einzulegen. Und genau dies macht sich eben beim Schaltvorgang vom ersten in den zweiten am stärksten bemerkbar. Also kam mein Rat exakt zu schalten bzw. Hebelweg ausnutzen. So fängt es einmal an. Erstmal das einfachste ausschließen. Nicht gleich die Schalteinstellung überprüfen.... Das kann man dann immer noch, falls notwendig. Aber eben halt nicht zuerst.

Nico ist technisch - wie er selbst schreibt - nicht ganz unerfahren. Da kann man schon erwarten, dass man einen Kupplungsdeckel abbaut und zwei Schraube löst. Und eben so vorgeht wie ich ihm es beschrieben habe. Vor allem noch mit dem link zu den ET-Listen, wo man sich die schaltungsspezifischen Begriffe aneignen bzw. nachsehen kann.

Er wird zu einem Ergebnis kommen, wenn er die Grundplatte in den Langlöchern verstellt und probiert. Das Ganze dauert nicht lange und man braucht auch keine verwirrende Anleitung dazu, da die Mechanik an dieser Stelle nicht zu kompliziert ist. Schreibt er dann: "ich habe die Grundplatte an allen möglichen Positionen gehabt, keine Besserung", kann man tiefer gehen. Ob er das dann selbst macht oder nicht, steht wieder auf einem anderen Blatt Papier. Aber so weit kann auch ein Laie gehen. Die meisten Probleme können damit behoben werden.

Dann kam noch mein Rat mit Bilder machen, wenn das Getriebe offen ist. Auf diese Art und Weise kann man dann - falls der Ratsuchende interessiert ist - weiter machen. Schritt für Schritt. Das klappt auch, jede Wette.

"..............Mit der Kupplung , du musst sie am besten mal ausbauen prüfen säubern, gegebenenfalls neue Innenlamellen rein und frisches Öl drauf. Kupplung einstellen. Dann das Moped mal öfters bewegen!
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".....Sehe ich ganz anders! Deine Beschreibungen sind für Anfänger viel zu kompliziert......"


Du schreibst (siehe oben) er soll die Kupplung am besten ausbauen, zerlegen, usw. Wie soll er das bitteschön machen? Ohne Spezialwerkzeug ohne Erfahrung? Das ist schon ein ganzer Happen mehr als bei der Schaltungseinstellung Grundplatte zwei Schrauben lösen... Die Lösung mit dem Freikicken ist simpel, wirksam und dauert nicht lange. Hans-Joachim hat das zuerst geschrieben. Erst wenn das nicht funktioniert, kann und sollte man die Kupplung reinigen. Aber doch erst dann, nicht vorher. Wenn ich an einer Zündung keinen Funken habe, kontrolliere ich doch auch zuerst die Kerze und wechsle nicht gleich die Zündung aus. Nacheinander, Schritt für Schritt. Die einfachsten Sachen zuerst.

Richtig: Ich habe mir die Sachen ohne Teilelisten angeeignet, da ein Sachs Motor sehr simpel und logisch aufgebaut ist.... Und mein erster gemachter Motor vor fast 20 Jahren läuft immer noch in München, wie mir der Besitzer immer wieder berichtet. Ein Sachs 50 S von einer K 50 RX mit BO 17 und 6203 C 4 an der Kurbelwelle, Bosch Unterbrecherzündung.

Gruß Holger
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