Yamaha Zest rechte Bremse

Beitragvon Lukas wilken » 22.11.2020 14:39

Hallo Roller-Freunde,
ich habe eine Frage zu meinem Roller Yamaha Zest. Ich habe diesen Roller von meinem Onkel geschenkt bekommen, der diesen Roller noch in seiner Garage stehen hatte. Er hat mich gefragt, ob ich den haben will, allerdings wäre der nicht mehr komplett Fahrbereit. Ich habe bisher alles wieder reparieren können und er läuft auch ziemlich gut, aber eine Frage stellt sich mir schon seit dem ich den Roller habe: Die rechte Bremse hat irgendwie keine Funktion, also die lässt sich ziehen aber es passiert nichts, es bremst nicht oder es passiert sonst irgendwas. Ich habe mir diese schon genauer angesehen und habe gesehen, dass an diese Bremse auch nicht angeschlossen ist, zum Beispiel ein Bremskabel etc. Deswegen zu meiner Frage, hat diese Bremse irgendeine Funktion, aber diese wurde einfach entfernt oder ist kaputt - für was ist diese Bremse überhaupt? Ich hoffe hier kennt sich jemand mit Thema aus und kann mir da vielleicht etwas helfen!!
Vielen Dank im Voraus

Mit freundlichen Grüßen
Lukas Wilken
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Beitragvon ingolino » 22.11.2020 14:58

Dein Ernst? Ob die Bremse irgendeine Funktion hat? Hmmm ,wozu könnte eine Bremse wohl nützlich sein?
Überleg mal obs nicht doch von Vorteil sein könnte sich einen passenden Bautenzug zu besorgen und die Bremse einfach mal anzuschließen. Wenn die Sherriffs dich anhalten gibts Schimpfe. ZURECHT!!!
Da die länger nicht in Betrieb war könnte es sein das du die erstmal zerlegen und gängig machen muss.
Dazu solltest du dich evtl. um kundige Verstärkung bemühen zwecks Begutachtung der Teile ,Kontrolle auf Vollständigkeit und korrekten Einbau.

Gruss
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Beitragvon Lukas wilken » 22.11.2020 17:38

Okay, vielleicht habe ich die Frage ein bisschen komisch und falsch gestellt, meine wirkliche Frage war eher, da die Bremse offensichtlich komplett außer Kraft gelegt wurde, ob das einen bestimmt Sinn hat beziehungsweise was ich beachten muss wenn ich eben die Bremse wieder in Funktion nehmen will - also ob es bei diesem Modell bestimmte Schwierigkeiten gibt mit dieser Bremse, weswegen der Vorbesitzer (nicht mein Onkel) die Bremse außer Kraft gesetzt hat. Kleiner Zusatz: ich fahre den Roller noch nicht im Straßenverkehr...
Deswegen wollte mich mal erkundigen wie diese Bremse funktioniert und welches der beiden Räder sie bremst. Ist eben mein kleines Projekt nebenher, welches ich wieder komplett reparieren will. Ich meinte eben mit dem: “für was ist die Bremse überhaupt”, für welches Rad diese Bremse genommen wird...

Gruß
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Beitragvon ingolino » 22.11.2020 18:00

Rechts müsste Vorne die Scheibenbremse sein. Das kann mehrere Gründe haben . Bremspumpe kaputt , keine Bremsflüssigkeit drin, Bremskolben fest u.s.w. . Besonderheiten gibts da nicht. Die funktionieren alle gleich.
Ist denn Bremsflüssigkeit im Behälter? Tut sich gar nix wenn du am Hebel ziehst? Da müsste normalerweise ein Gegendruck spürbar sein. Mach mal ein Foto von der Bremsamatur. Da müsste normalerweise ein Bremsflüssigkeitsbehälter angekoppelt sein und von da aus ein Schlauch an den Bremssattel der wiederum auf der Bremsscheibe sitzt. Schau mal ob das alles da ist
Zuletzt geändert von ingolino am 22.11.2020 18:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Lukas wilken » 22.11.2020 18:12

Also wenn man dran zieht spürt man gar keinen Gegendruck. Bremsflüssigkeit ist drin, wenn diesen viereckige Behälter dadrüber damit gemeint ist. Bild kann ich gerne auch noch schicken.
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Beitragvon ingolino » 22.11.2020 18:17

Vielleicht muss die nur entlüftet werden. Aber wenn das schon lange nicht mehr funktioniert denke ich das evtl. einiges vergammelt ist. Suche mal bei youtube unter Roller Vorderradbremse entlüften und versuche rauszukriegen ob die kl. Pumpe oben im Bremsbehälter i.O. ist oder ob das Problem eher im Bremssattel ist.
Wenn die sich nicht entlüften lässt ist sehr wahrscheinlich das Pümpchen hinüber. Pass aber mit der Entlüftungsschraube am Bremssattel auf .Wenn die festgegammelt sind reissen die gerne ab. Wenns geht am besten einen passenden Ringschlüssel verwenden und behutsam rangehen, evtl. mit Heissluftfön den Bremssattel erhitzen. Auch vorsicht mit der Bremsflüssigkeit. Die ist Krebserregend und sollte mittels eines Schlauches (aufstecken) in einem Gefäss aufgefangen werden.
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Beitragvon daves » 22.11.2020 18:37

Ingo hat soweit alles geschrieben.
Ich hätte da vielleicht nur noch etwas zum hinzufügen.
Eine Bremsscheibe hat eine Bremsflüssigkeit Leitung.
Trommelbremse ein Bremsseil.
Aber mal ganz ehrlich, die Bremsanlage sollte unbedingt von einem fachkundigen repariert werden.
Es gibt soviel Bauelemente an den Bremsen, die beim versagen lebensgefährlich werden könnten.
Jürgen
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Beitragvon ingolino » 22.11.2020 19:19

Nu ja ,sooo viele Teile sinds ja nun auch nicht. Wenn man sich mit den paar Bauteilen vertraut macht und sich vernünftig mit der Thematik auseinander setzt sollte nicht viel schief gehen.
Das Entlüften ist ja nun wirklich kein Hexenwerk. Aber es wäre natürlich besser wenn
jemand dabei wäre der sowas schon mal gemacht hat. Besonders wenn der Bremssattel
zerlegt und aufgearbeitet werden muss.
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Beitragvon daves » 22.11.2020 19:42

Zu entlüften ist wirklich das kleinste Problem.
Aber zum schrauben lernen,sind die Bremsen die schlechteste Wahl. Denn man hat nur einen Versuch,bei der Testfahrt,ob man an den Bremsen alles richtig gemacht hat.
Ich habe da kein gutes Gefühl dabei, hoffentlich behältst du recht mit deinem vertrauen zu Lukas.
Gruß Jürgen
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